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Das können Sie tun, um die Umwelt zu schonen | 10 Tipps

Konsumentscheidungen, Tätigkeiten im Haushalt und der Umgang mit unseren Ressourcen haben direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Kleinste Tätigkeiten im Alltag können dem Klima schaden oder es schonen. Umweltschutz geht uns alle etwas an. Die Umwelt zu schonen, ist mit minimalen Änderungen im eigenen Verhalten möglich und das ganz ohne Verzicht. Wir geben Ihnen zehn Tipps, wie Sie achtsamer mit den Ressourcen der Umwelt umgehen, sie schonen und ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Was Sie tun können: ein kurzer Überblick

10 Tipps Umwelt schonen
lovelyday12

Es gibt viele Methoden und Ansatzpunkte, die es einem möglich machen, Schritt für Schritt einen nachhaltigeren Lebensstil zu etablieren.

  1. Re-Use und Recycling: Neu ist nicht immer besser, deswegen steht Re-Use hoch im Kurs, denn die Möglichkeiten alte Dinge neu zu verwerten und sie umzufunktionieren sind wirklich zahlreich. Auch die Effekte von konsequentem Recycling werden teilweise immer noch unterschätzt.
  2. Sparen von Wasser: Das Einschränken des Verbrauchs ist ein guter Ansatzpunkt, um die Umwelt zu schonen.
  3. Energieverbrauch senken: Das kann durch effizienteres Heizen, Kühlen und das Nutzen von modernerer Technologie bewerkstelligt werden.
  4. Einkaufen von regionalen Nahrungsmitteln: Die kürzeren Transportwege machen den Einkauf nachhaltiger.

Tipp 1: Re-Use und Recycling

Umwelt schonen mit Recycling
ITTIGallery

Der Kapitalismus, die Wegwerfgesellschaft und Massenware führen dazu, dass immer mehr Müll entsteht. Fast-Fashion und Einwegprodukte sind mit die größten Probleme des Klimawandels. Dabei ist es so einfach, Dinge wiederzuverwenden. Hier müssen wir nur den Methoden von Re-Use und Recycling folgen. 

Statt wieder den To-Go-Becher für den nächsten Kaffee im Café zu erwerben, können wir auf wiederverwendbare Becher zurückgreifen. Der Kaffee schmeckt dabei genauso gut und Müll wird vermieden. Konsumentscheidungen können zudem die Wertschöpfungsketten steuern. Statt zu Konsumprodukten mit Einwegplastik zu greifen, können wir recycelbare Produkte nutzen. Selbst recyceln ist natürlich ebenso möglich. Alte Möbelstücke lassen sich mit kleinsten Änderungen aufwerten und etwas Neues entsteht. Statt neu zu konsumieren, können Sie sich also die Frage stellen, ob Sie aus bereits vorhandenen Ressourcen etwas Ähnliches erhalten können.

Tipp 2: Wasser sparen

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SewCream

Wasser ist ein knapper Rohstoff. Wir genießen den Luxus, auf Wasser aus der Leitung zurückzugreifen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir einen verschwenderischen Umgang mit dem Rohstoff pflegen müssen. Sowohl aus Umweltsicht als auch für die Reduktion von Wasserkosten empfiehlt es sich, Wasser zu sparen. Das geht ganz einfach. Statt in die Badewanne zu steigen, können Sie eine Dusche nehmen. Während Sie beim Duschen durchschnittlich 50 Liter Wasser verbrauchen, sind es beim Baden 150 Liter Wasser. 

Weitere Möglichkeiten, um Wasser zu sparen:

  • Wasser aus der Regentonne zum Gießen verwenden
  • Toilettenspülung auf Sparspülung stellen
  • Wassersparende Duschköpfe verwenden
  • Ineffiziente Geräte austauschen
  • Wasser während des Einseifens oder Zähneputzens ausschalten
  • Waschmaschinen und Spülmaschinen möglichst voll beladen

Auch im Gartenbau gibt es Möglichkeit, mit Zählern Wasser zu sparen, mehr dazu kannst du in diesem Produktvergleich erfahren.

Tipp 3: Ungenutzte Elektronik ausstellen

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Die Energiekosten eines Haushaltes steigen mit der Anzahl der technischen Geräte. Bereits die Wahl der Effizienzkategorie eines Gegenstandes kann Energiekosten einsparen. Neu kaufen muss jedoch nicht zwingend notwendig sein. Unterschiede können Sie in den Energiekosten bereits feststellen, wenn Sie Ihre Geräte dahingehend überprüfen, ob sie im Stand-by-Modus weiterlaufen. Computer, Fernseher und Spielkonsolen sind dafür prädestiniert einen Großteil der Zeit nicht vollständig ausgeschaltet zu werden. Doch genau das frisst Energie.

Ein erster Schritt, um Energie zu sparen, ist es somit, Geräte nach der Verwendung vollständig auszuschalten und Kabel von den Steckdosen zu entfernen. Für mehr Komfort können Sie Mehrfachsteckdosen nutzen und diese ausschalten. So sparen Sie sich das Ein- und Ausstecken. 

Tipp 4: Effizienter heizen

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New Africa

Auf die Energie haben auch Heizkosten hohe Auswirkungen. Ein effizientes Heizen schont die Umwelt und Ihr Portemonnaie. Ein erster Schritt zum effizienteren Heizen ist es, konsistent zu heizen. Das bedeutet, Räume nicht auskühlen zu lassen. Halten Sie die Heiztemperaturen lieber auf einem konstant niedrigen Niveau, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Geschlossene Räume unterstützen das Heizen zusätzlich. So schwindet die Wärme nicht und weitere Heizzyklen werden vermieden. Wärme entflieht auch durch das Lüften. Hier empfiehlt sich ein kurzes Stoßlüften, um für frische Luft zu sorgen, ohne Ihren Räumen aber zu viel Wärme zu entziehen. 

Probieren Sie auch gerne einmal, jeden Raum einen Grad niedriger zu heizen als gewöhnlich. Der Unterschied ist kaum zu bemerken, macht jedoch einen Unterschied. Heizen lässt sich auch durch passende Geräte effizienter gestalten. Wärmepumpen gelten beispielsweise als nachhaltige Alternative zu einer Zentralheizung. Fotovoltaikanlagen leisten zudem einen Beitrag zu umweltfreundlicherem Heizen und können in Kombination mit Wärmepumpen sogar Strom sparen. 

Ein anderer Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie mithilfe von Fotovoltaikanlagen Strom im Garten sparen können.

Tipp 5: Lüften statt Kühlen

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Fehler beim Lüften wirken sich indirekt auf die Umwelt aus. Wird falsch gelüftet, muss nachgeheizt werden und das erhöht wieder den Energieaufwand. Im Sommer verzichten zudem Haushalte auf manuelles Lüften und setzen lieber auf Klimaanlagen. Sie können energieeffizient sein. Umweltfreundlicher bleibt jedoch das Lüften. Der Aufwand, der für das Kühlen der Luft betrieben wird, ist wieder mit Energie verbunden. Kostenlos und umweltfreundlich ist es hingegen einfach das Fenster zu öffnen. 

Tipp 6: Wäsche waschen geht auch nachhaltig

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Didecs

Das Waschen von Wäschen zählt zu den Aktivitäten, die jeder im Haushalt erledigen muss. Haushaltstipps richten sich vermehrt an das verwendete Waschmittel. Statt auf chemische Reinigungsmittel zu setzen, können Verbraucher nachhaltige Alternativen wählen. Die Energieeffizienzklasse der Waschmaschine hat zudem Auswirkungen auf die Schonung der Umwelt. Unabhängig von den Konsumentscheidungen lässt sich jedoch in jedem Haushalt ein umweltschonendes Waschen realisieren.

Handelt es sich nicht um Kochwäsche, können Sie Wäsche bei 30 Grad waschen. Die Reinigung erfolgt noch immer zuverlässig, niedrigere Temperaturen senken jedoch die notwendige Energie. Bestimmte Materialien lassen sich sogar kalt waschen. Im zweiten Schritt werden die gewaschenen Kleidungsstücke, Bettlaken und Handtücher getrocknet. Ein Trockner ist hierfür nicht zwingend notwendig. Statt zum Trockner zu greifen, können Sie die Wäsche auf einer Wäscheleine aufhängen – am besten an der frischen Luft. Hier kann die Wäsche gut durchlüften und wird durch Luft und Wärme getrocknet. Energie ist hierfür nicht notwendig. 

Tipp 7: Energie aus frei verfügbaren Ressourcen nutzen

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Generell können Sie sich verstärkt aus Energien bedienen, die frei zur Verfügung stehen. Sie lassen sich aus der Luft, Erde und dem Wasser ziehen. Moderne Heiztechnologien bedienen sich dieser Ressourcen. Sonnenkollektoren erzeugen Wärme durch Licht, Windräder durch die Zirkulation der Luft und Wärmepumpen können Gebäude sowohl durch Wasser, Sole und Luft kühlen und heizen. 

Die Forschung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass Öko-Leben hip und bezahlbar ist. KfW-Förderungen unterstützen das Umrüsten von Häusern in Energieeffizienzhäuser. Sie können natürlich auch hier im kleinen Rahmen anfangen, das Leben umweltschonend zu gestalten:

  • Wählen Sie Ökostrom
  • Trocknen Sie Wäsche an der frischen Luft
  • Lüften Sie manuell
  • Bedienen Sie sich den Möglichkeiten der E-Mobilität

Tipp 8: Nein zu Batterien

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Batterien sind in einer Vielzahl von Objekten enthalten: Fernbedienungen, Taschenlampen, eine Computertastatur oder auch ein Rasiergerät sind Beispiele. Nachhaltig sind Batterien jedoch nicht. Experten raten dazu, sich bei Kaufentscheidungen gegen den Kauf von batteriebetriebenen Geräten zu entscheiden. Der Grund ist einleuchtend: Für die Herstellung von Batterien ist viel Energie notwendig. Akkus sind in der Herstellung mit einem deutlich geringeren Einsatz von Energie notwendig. Das federt sogar das Laden der Akkus während der Nutzungsdauer ab. Batterien werden hingegen häufig nach einem Zyklus entsorgt, sofern sie nicht wiederaufladbar sind. 

Wir empfehlen daher: Nein zur Batterie und ja zum Akkugerät. 

Tipp 9: Regionale Produkte nachhaltig genießen

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Bogdan Sonjachnyj

Auch in unseren Küchen können wir Entscheidungen tätigen, die sich schonend auf die Umwelt auswirken. Beim Kauf von Lebensmitteln sollten wir vermehrt regionale Produkte erwerben, um die Lieferketten zu minimieren. Besonders nachhaltig ist es, leckeres Gemüse, Obst und Kräuter im Garten selbst anzubauen. Dabei ist auch der Bio-Anspruch gewährt.

Regionale Produkte sind im Supermarkt zwar häufig teurer und der Anbau von eigenem Gemüse etwas umständlicher, jedoch leisten Sie genau mit diesen Entscheidungen einen großen Beitrag zum Klimaschutz. 

Tipp 10: Mülltrennung ernst nehmen 

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In Deutschland ist die Mülltrennung Standard. Das gilt jedoch nicht für alle Länder. Und auch in Deutschland gibt es welche, die es mit der Mülltrennung nicht allzu ernst nehmen. Um Materialien beispielsweise recyceln zu können, muss die Mülltrennung stimmen. Und auch der Biomüll ist eine geeignete Wahl, um einen eigenen Kompost aufzubauen oder biologischen Müll von Restmüll zu trennen. Für die Umwelt ist die Mülltrennung entscheidend, um den CO₂ Ausstoß zu reduzieren und Materialien dem Wertstoffkreislauf zurückzuführen.

Fazit

Dass Umweltschutz wichtig ist, ist mittlerweile bei einigen angekommen und es ist nicht so schwer, einen kleinen Beitrag zu leisten. Schon mit kleinen Verhaltensänderungen verändern Verbraucher Lieferketten, reduzieren den Energieverbrauch und begünstigen die Kreislaufwirtschaft – alles Dinge, die der Umwelt am Ende guttun.

FAQ

Was kann ich für die Umwelt machen?

Bereits mit Kleinigkeiten können Sie etwas Gutes für die Umwelt tun. Sie können Dinge wiederverwenden, auf ein richtiges Recycling achten, Wasser sparen oder versuchen durch effizienteres Heizen, Kühlen und modernerer Technologie Ihren Energieverbrauch zu senken. Außerdem hilft es, wenn Sie regionale Lebensmittel einkaufen.

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