Startseite Haushalt Haushaltstipps 30 Energiespartipps für den Haushalt 

30 Energiespartipps für den Haushalt 

Für das Energiesparen gibt es mehrere gute Gründe: Es schont das Klima und die Umwelt. Gleichzeitig bleibt bei einem effizienten Einsatz von Strom, Heizkosten und Warmwasser mehr Geld im Portemonnaie übrig. Bereits im Alltag lässt sich durch kleinste Veränderungen und durch Berücksichtigung von Haushaltstipps viel Energie einsparen. Wir geben einen Überblick über 30 Energiespartipps.

Die Energiespartipps im Überblick:

  1. Temperaturen senken
  2. Querlüften statt Stoßlüften
  3. Thermostate regulieren
  4. Auf eine gute Dämmung achten
  5. Türen, Vorhänge und Fensterläden abends schließen
  6. Heizkörper freihalten
  7. Heizkörper entlüften und säubern
  8. Kochwasser im Wasserkocher erwärmen
  9. Mit Deckel kochen
  10. Mit Umluft kochen
  11. Nicht vorheizen und dafür die Restwärme nutzen
  12. Mikrowelle häufiger verwenden
  13. Geschirrspüler smart verwenden
  14. Wassersparende Armaturen verwenden
  15. Duschen statt baden
  16. Kühleres Wasser verwenden
  17. Schneller duschen 
  18. Energieeffizienz-Geräte verwenden
  19. Eco-Modus verwenden
  20. Wäsche mit niedrigen Temperaturen waschen
  21. Nasse Wäsche an der Luft trocknen
  22. Toilettenspülung im Sparmodus verwenden
  23. Energiesparmodi von Geräten aktivieren
  24. Geräte ausschalten
  25. LEDs verwenden
  26. Einen aufgeräumten Desktop haben
  27. Wege reduzieren und Fahrgemeinschaften bilden 
  28. Heizsysteme erneuern 
  29. Auf Sonnenenergie setzen 
  30. Lüftungsanlagen installieren

1. Temperaturen senken

Proxima Studio

Die Bundesregierung ruft dazu auf, Energie einzusparen. Die einfachste Möglichkeit, um die eigenen Kosten zu senken, ist der Griff zur Heizung. Solange es draußen noch warm ist, können Heizkörper ausbleiben. Sobald jedoch die kalte Jahreszeit anbricht, ist das Heizen notwendig, da es sowohl für die Substanz des Gebäudes als auch für die eigene Gesundheit wichtig ist. Tropische Temperaturen müssen in den eigenen vier Wänden allerdings nicht herrschen. Bereits die Reduktion der Heizkosten um ein Grad spart bis zu sechs Prozent Energie ein. Spürbar ist der Temperaturunterschied dabei kaum. Umso größer zeigt er sich jedoch auf der nächsten Abrechnung. 

2. Querlüften statt Stoßlüften

Zwei- bis viermal am Tag sollten Wohnräume gelüftet werden. Dabei gilt Stoßlüften als sehr effizient. Hierfür öffnen Sie die Fenster vollständig. So findet ein schneller Luftaustausch statt und nur wenig Wärme geht verloren. Noch effektiver ist das Querlüften. Der dadurch entstehende Durchzug beschleunigt den Luftaustausch. So lässt sich die Lüftungsdauer reduzieren und mehr Wärme bleibt in den Räumen erhalten. Für das Querlüften öffnen Sie alle Türen und Fenster in Ihren Räumlichkeiten gleichzeitig. Je nach Außentemperatur lassen Sie die Luft nun zwischen fünf und 25 Minuten zirkulieren. Dabei gilt stets: Je kälter die Außentemperaturen sind, desto kürzer sollte auch die Lüftungsdauer ausfallen. 

3. Thermostate regulieren 

Nicht jedes Zimmer benötigt gleiche Temperaturen. Während für Wohnräume Temperaturen zwischen 19 und 21 Grad optimal sind, werden für Schlafräume Temperaturen von 17 bis 18 Grad empfohlen. Um die Temperaturen an die einzelnen Räumlichkeiten anzupassen, empfiehlt es sich, die eigenen Thermostate zu regulieren. So gibt es Aufsätze für Heizungen, mit welchen Sie die genaue Gradzahl einstellen können. Alternativ können Sie Smart-Home-Integrationen nutzen, um die Thermostate via App oder mittels einer zentralen Steuerung zu regulieren. Doch auch ohne Einbau zusätzlicher Geräte ist eine Regulierung der Thermostate möglich. Hierfür können Sie Temperaturanzeigen in jedem Raum aufstellen. So sehen Sie stets, ob die gewünschte Temperatur erreicht ist oder Sie noch einmal regulieren müssen. 

4. Auf eine gute Dämmung achten 

Serhii Krot

Erzeugte Wärme bleibt nur erhalten, wenn sie nicht entfliehen kann. Dass Wärme über Wärmebrücken wie Fenster und Türen schnell entflieht, ist bekannt. Die Isolierung eines Gebäudes wird allerdings häufig unterschätzt. Ist die Gebäudehülle nicht ausreichend isoliert, wandert die Wärme schneller ab. Erste Einsparpotenziale finden Sie an Wärmebrücken. Isolierbänder für Fenster könnten Fenster verdichten. Alte Fenster verfügen meist nicht über eine ausreichende Isolierung. Zu dicht sollte die Isolierung jedoch auch nicht ausfallen. Etwas Luft sollte stets zirkulieren. Andernfalls begünstigt die Dämmung die Schimmelbildung. Dämmfolie kann ebenfalls an den Wänden installiert werden, um die Außenwände zu isolieren. Weitere Maßnahmen für die Dämmung eines Gebäudes sollten von Profis ausgeführt werden. 

5. Türen, Vorhänge und Fensterläden abends schließen

An kalten Tagen empfiehlt es sich, Türen, Vorhänge und Fensterläden mit Einbruch der Dunkelheit zu schließen. So bleibt die Wärme im gewünschten Raum länger erhalten. Gleichzeitig wandert sie langsamer über Wärmebrücken ab. Besonders dicke Vorhänge isolieren zusätzlich. Sobald die Sonne zurückkehrt, dürfen Vorhänge und Fensterläden wieder geöffnet werden. Die Sonne erzeugt Wärme und das gratis. 

6. Heizkörper freihalten

Dieser ist einer der Energiespartipps, die besonders einfach umzusetzen sind: Achten Sie einfach darauf, dass Heizkörper frei zugänglich sind. Ein Abstand zwischen dem Heizkörper und einem Möbelstück sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Andernfalls dauert es länger, bis sich die Wärme im Raum ausbreitet. Folglich ist auch mehr erzeugte Wärme notwendig, um den gewünschten Effekt zu erzielen. 

7. Heizkörper entlüften und säubern

Heizkörper benötigen regelmäßige Pflege, um effizient heizen zu können. Staub und Verschmutzungen auf Heizkörpern reduzieren die Heizleistung um bis zu zehn Prozent. Mit einem Staubwischer sowie einem lauwarmen Lappen lassen sich Verunreinigen zuverlässig entfernen. Haushaltstipps empfehlen bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen zusätzlich die Verwendung von fettlösenden Reinigungsmitteln. Nicht nur außen benötigt der Heizkörper eine regelmäßige Pflege. Auch im Inneren des Heizkörpers befinden sich Energiesparpotenziale.

Gluckert die Heizung, ist dies ein Zeichen dafür, dass zu viel Luft in den Rohren zirkuliert. Dies führt zu einer erhöhten Heizleistung, da mehr Energie notwendig ist, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Über ein Ventil an Ihrem Heizkörper können Sie überschüssige Luft ablassen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Heizung zu dem Zeitpunkt auf null steht und die Umwälzpumpe ausgeschaltet ist. Sobald Wasser aus dem Heizkörper tritt, ist er vollständig entlüftet. 

8. Kochwasser im Wasserkocher erwärmen

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Beim Kochen lässt sich ebenfalls viel Energie einsparen. Beginnen Sie damit, das Kochwasser nicht direkt auf der Herdplatte zu erwärmen. Der Prozess der Erwärmung benötigt damit deutlich mehr Energie, als die Erwärmung des Wassers über einen Wasserkocher bedarf. Achten Sie dabei darauf, dass der Wasserkocher stets entkalkt ist. So stellen Sie wiederum einen energiesparenden Einsatz des Wasserkochers sicher. 

9. Mit Deckel kochen 

Ein Handgriff genügt, um bis zu 65 Prozent an Strom einzusparen. Es lohnt sich, mit dem Deckel auf dem Topf zu kochen. Der Deckel hält die Wärme im Topf und sorgt dafür, dass sie langsamer entflieht. So lässt sich auch die Kochzeit reduzieren. Das sorgt wiederum für eine Zeitersparnis.

10. Mit Umluft kochen 

Kostenko Maxim

Backen oder erwärmen Sie Speisen im Herd, sollten Sie das nächste Mal den Modus „Umluft” einschalten, sofern dieser vorhanden ist. Nahezu jedes Gericht lässt sich mithilfe von Umluft erhitzen. Dabei sparen Sie sogar Geld. Umluft benötigt im Vergleich zur Ober- und Unterhitze 20 bis 30 Prozent weniger Energie und das bei gleichem Ergebnis. 

11. Nicht vorheizen und dafür die Restwärme nutzen

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Anleitungen in Rezepten rufen dazu auf, den Ofen vorzuheizen. Das gilt auch für Tiefkühlprodukte. Die Angabe dient den Herstellern jedoch nur dazu, dass Gerichte in der auf der Verpackung angegebenen Zeit verzehrfertig sind. Notwendig ist das Vorheizen somit nicht. Um Energie einzusparen, lassen Sie das nächste Mal, wenn Sie ein Gericht zubereiten, das Vorheizen einfach weg. Stattdessen können Sie die Restwärme des Ofens nutzen: So können Sie den Ofen früher ausschalten oder im Anschluss noch etwas anderes im Ofen zubereiten. 

12. Mikrowelle häufiger verwenden 

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Besitzen Sie eine Mikrowelle, sollten Sie diese häufiger verwenden. Um Gerichte aufzuwärmen, ist sie ideal. Es geht nicht nur schneller als im Ofen, im Topf oder in einer Pfanne – es spart auch Energie. Rund 0,5 Kilowattstunden lassen sich so einsparen. Als Alternative zum Backofen ist die Mikrowelle somit eine gute Wahl. Hier gilt jedoch weiterhin: Die Mikrowelle sollte nur dann verwendet werden, wenn es auch wirklich notwendig ist, Gerichte zu erwärmen. Die Pizza vom Vorabend schmeckt im Zweifel auch kalt. 

13. Geschirrspüler smart verwenden 

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Der Geschirrspüler ist dem Spülen per Hand vorzuziehen. Das ist nicht nur komfortabler, sondern spart bei richtiger Umsetzung Energie ein. So sollte der Geschirrspüler nur angeschaltet werden, wenn dieser voll beladen ist. Ein Abwaschen der Teller und Gläser im Vorfeld ist zudem nicht notwendig. Ratschläge wie diese sind veraltet. Heutige Spülmaschinen sind deutlich leistungsstärker und entfernen auch grobe Verschmutzungen problemlos. Achten Sie beim Spülen des Geschirrs auf den Modus. Hohe Temperaturen sind nur selten notwendig. Der Eco-Modus ist ideal. Einmal im Monat sollten Sie jedoch den hohen Waschgang einstellen, um Fettablagerungen innerhalb der Maschine zu beseitigen.

14. Wassersparende Armaturen verwenden

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Den Wasserverbrauch mit nur einer Änderung um 50 Prozent drosseln? Das geht! Der Einbau wassersparender Armaturen macht es möglich. Pro Minute lassen sich im Vergleich zu klassischen Armaturen bis zu zehn Liter Wasser einsparen. Alternativ gibt es wassersparende Duschköpfe, die alte Duschvorrichtungen ersetzen können. Auch diese sparen ein Vielfaches an Energie ein. Doch auch ohne neue Vorrichtungen lässt sich Energie sparen. Das Nachtropfen von Wasserhähnen ist mit Energieverbrauch verbunden. Trocknen Sie hierfür nach dem Verwenden eines Wasserhahns die Düse mit einem Handtuch so lange ab, bis kein Wasser mehr heraustritt. 

15. Duschen statt baden 

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Ein allseits bekannter Tipp und dennoch effektiv: Wer duscht, statt zu baden, spart das Dreifache an Wasser ein. Um beim Duschen auf den gleichen Wasserverbrauch zu kommen, müssten Sie zehn Minuten lang duschen. Mit einem wassersparenden Duschkopf können Sie das Duschen sogar auf bis zu 15 Minuten ausweiten. 

Das bedeutet nicht, dass Sie nie wieder baden können. Es lohnt sich aber bereits ein Bad gegen eine Dusche auszutauschen. Möchten Sie besonders viel Energie sparen, können Sie auch das tägliche Duschen auslassen. Stattdessen empfiehlt sich eine Katzenwäsche mit einem lauwarmen Waschlappen oder Handtuch. 

16. Kühleres Wasser verwenden 

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Die Wassertemperatur hat erhebliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Um Energie einzusparen, sollten Sie so häufig wie möglich darauf verzichten, das Wasser zu erwärmen. Für das Blumengießen, Händewaschen oder Befüllen von Vasen benötigt es kein warmes Wasser. Doch selbst wenn warmes Wasser benötigt wird, lässt sich die Temperatur regulieren. So können Sie bereits Energie sparen, wenn Sie nur wenige Grad kühler duschen. 

17. Schneller duschen 

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Ein letzter Tipp für das Energiesparen im Bad: Je kürzer Sie das Wasser laufen lassen, desto geringer ist auch der damit verbundene Energieverbrauch. Ein handelsüblicher Duschkopf transportiert rund sechs Liter Wasser pro Minute. Dies entspricht einem Verbrauch von 0,26 Euro pro Kilowattstunde. Wenn Sie also schnelleres Duschen mit kühlerer Temperatur und einem wassersparenden Duschkopf verbinden, lässt sich über das gesamte Jahr ein hoher Anteil an Energie sparen. 

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18. Energieeffizienz-Geräte verwenden

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Die Wahl der Geräte hat hohe Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Dabei ist es unerheblich, um welches Gerät es sich handelt. Fernseher, Kühlschränke, aber auch Waschmaschinen gibt es in verschiedenen Energieeffizienzklassen. Je höher die Energieeffizienzklasse ist, desto geringer fällt der Energieverbrauch aus. Es lohnt sich daher, alte Geräte gegen neue auszutauschen. Spätestens bei der Überschreitung des Lebensalters eines Gerätes bietet es sich an, höhere Anschaffungskosten zu zahlen, um die Energiekosten langfristig zu senken. 

19. Eco-Modus verwenden

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Moderne Geräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen oder Trockner verfügen über einen ausgewiesenen Eco-Modus. Die Reinigung erfolgt in diesem Modus besonders schonend und energiesparend. Die Dauer für die Reinigung wird entsprechend erhöht. Es lohnt sich dennoch. So verbraucht der Eco-Modus im Vergleich zu anderen Programmen meist nur 50 Prozent der Energie. 

20. Wäsche mit niedrigen Temperaturen waschen

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Nicht jedes Kleidungsstück sollte unter Verwendung der gleichen Gradzahl gewaschen werden. So könnten manche Kleidungsstücke bei hohen Temperaturen eingehen. Bakterien und Viren würden hingegen bei geringen Temperaturen nicht absterben. Es ist somit sinnvoll, die Wäsche in Kochwäsche (60 Grad) und normale Wäsche zu trennen. Für textile Kleidungsstücke reichen in der Regel Temperaturen von 30 Grad aus. Kleidungsstücke, die bei 40 Grad gewaschen werden sollen, lassen sich meist auch bei 30 Grad waschen. Probieren Sie es einmal aus. Denn der Waschgang bei 30 Grad spart im Vergleich zur 40-Grad-Wäsche rund 40 Prozent Energie ein.

21. Nasse Wäsche an der Luft trocknen

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Trockner sind komfortabel und trocknen Wäsche binnen Minuten. Energiesparend sind sie jedoch nicht. Auf sie zu verzichten, lohnt sich. Wäsche lässt sich auch in Keller- oder Wohnräumen sowie in Außenbereichen zuverlässig trocknen. Durchschnittlich verursacht eine Trocknung 3,2 Kilowattstunden an Energie. Insbesondere im Sommer lassen sich diese Energiekosten einsparen

22. Toilettenspülung im Sparmodus verwenden

NATTHAPONG SUNTORNDECH

Je nach Toilette verursacht eine Spülung 9 bis 14 Liter an Wasser. Bei einer Literanzahl von neun würde eine Toilettenspülung rund 45 Cent kosten. Eine Toilettenspülung mit Sparmodus reduziert das Wasser pro Spülung auf fünf bis sechs Liter. Ein erheblicher Unterschied. Spülkästen verfügen häufig über zwei Tasten. Wählen Sie zunächst stets die kleinere Taste aus. Diese verbraucht weniger Energie. 

23. Energiesparmodi von Geräten aktivieren

10 Tipps Umwelt schonen
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Wer den Energiesparmodus aktiviert, kann Energie sparen und die Langlebigkeit eines Gerätes erhöhen. Nahezu jedes Gerät verfügt über einen Energiesparmodus. Genutzt wird dieser jedoch noch zu selten. Smartphones, Computer, Fernseher oder auch moderne Kühlschränke sind mit einem solchen Modus ausgerüstet. In der Benutzerfreundlichkeit macht ein Energiesparmodus keinen Unterschied. Beispielsweise schaltet sich der Bildschirm eines Computers nach einer gewissen Zeit der Inaktivität aus. Die Software bleibt jedoch aktiv. 

24. Geräte ausschalten

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Noch besser als der Energiesparmodus ist es, Geräte bei Inaktivität auszuschalten. Auch im Stand-by-Modus wird noch viel Strom verbraucht, da der Arbeitsspeicher stets aktiv bleibt. Computer sollten nach der Verwendung ausgeschaltet werden. Gleiches gilt übrigens für Geräte, die an eine Steckdose angeschlossen sind. Mikrowellen, Kaffeemaschinen, Fernseher und andere Geräte verbrauchen auch Strom, wenn sie nicht eingeschaltet sind. Den Stecker zu ziehen, ist somit noch immer die effektivste Art, um Energie einzusparen.

25. LEDs verwenden

Lichter in Haus und Garten sorgen für eine schöne Atmosphäre. Doch auch die Wahl der Lichtquelle könnte einem zum Verhängnis werden. Ihre Lichtquellen sollten Sie, falls noch nicht geschehen, auf LEDs umrüsten. Diese sparen im Vergleich zu anderen Lichtquellen bis zu 80 Prozent der notwendigen Energie ein. 

Zusätzlich können Sie noch einige Tipps beachten, um Licht einzusparen: Helle Wände reflektieren das Licht besser und können die Anzahl der notwendigen Lichtquellen reduzieren. Vergessen Sie zudem nicht, Ihre LEDs regelmäßig abzustauben. Verschmutzungen verringern die Leistung des Lichts. 

26. Einen aufgeräumten Desktop haben 

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Energiesparende Maßnahmen lauern auch dort, wo wir sie nicht direkt erwarten. Ein Computer verbraucht beispielsweise deutlich weniger Energie, wenn immer nur ein Dienstprogramm geöffnet ist. Das zeigt sich auch in der Leistung. Haben Sie auf Ihrem Desktop eine Vielzahl von Programmen geöffnet, verzögert sich die Reaktionszeit. Dies spricht dafür, dass der Energieverbrauch überdurchschnittlich hoch ist. Bei Verwendung eines Computers, Tablets oder Smartphones lohnt es sich demnach, auf Single-Tasking zu setzen. Das spart nicht nur Brainpower, sondern auch Geld. 

27. Wege reduzieren und Fahrgemeinschaften bilden 

Eugenio Marongiu

Der Kraftstoffverbrauch beim Autofahren ist hoch. Um die Umwelt zu schützen und Kosten einzusparen, gibt es einfache Möglichkeiten, die nur einer kleinen Änderung der eigenen Routine bedürfen. Zunächst können Sie Ihre Wege reduzieren. Gleichwohl bietet es sich an, möglichst viele Autofahrten gegen Fahrradfahren, Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß gehen, zu ersetzen. Wer nicht auf das Autofahren verzichten möchte, kann auf Fahrgemeinschaften setzen. So teilen sich die anfallenden Kosten auf mehrere Personen auf. 

28. Heizsysteme erneuern 

Robert Petrovic

Die Umrüstung auf ein neues Heizsystem verursacht hohe Anschaffungskosten, kann sich auf lange Sicht aber lohnen. Neue Heizsysteme überzeugen mit einer höheren Heizleistung und einem ressourcenschonenden Verbrauch. So sind Wärmepumpen beispielsweise dafür bekannt, frei verfügbare Energie aus der Umwelt zu ziehen und so Gebäude zu heizen. Doch auch eine erhöhte Dimensionierung der Heizkörper kann hohe Energiesparpotenziale ermöglichen. Ein Austausch mit einem Heizungsbauer gibt Auskunft, inwieweit sich eine neue Heizung auf Ihr Heizen auswirkt. 

29. Auf Sonnenenergie setzen 

Grisha Bruev

Sich der Energie der Sonne zunutze zu machen, ist durchaus sinnvoll. Eine Wärmepumpe in Kombination mit Fotovoltaik gilt als besonders effektiv, um den Energieverbrauch langfristig erheblich zu reduzieren. Schon Solarplatten auf dem Dach können den Energieverbrauch reduzieren. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Nicht für jeden lohnt sich eine solche Anschaffung. Zunächst müssen bestimmte Voraussetzungen an die Dämmung eines Gebäudes erfüllt sein. Gleichzeitig sind oft Pufferspeicher notwendig, um Einsparpotenziale ganzjährig zu gewährleisten.

30. Lüftungsanlagen installieren

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Beim manuellen Lüften ist es unvermeidlich, dass erzeugte Wärme nach außen transportiert wird. Das erhöht den Energieverbrauch automatisch. Die Installation dezentraler oder zentraler Lüftungsanlagen schafft hier Abhilfe. Sind diese mit der Funktion der Wärmerückgewinnung ausgerüstet, bleibt die Wärme auch während des Lüftens über die Anlage erhalten. Das verbessert den Komfort und reduziert den Energieverbrauch. Wer auf eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung setzt, kann im Vergleich zum manuellen Lüften zwischen 30 und 50 Prozent der Heizkosten einsparen.

Fazit

Diese 30 Energiespartipps liefern Ihnen wichtige Informationen, die Sie beim Energiesparen unterstützen können. Dabei ist das Sparen von Energie gar nicht so schwer! Kombinieren Sie einfach mehrere der hier vorgestellten Tricks. Es wird eine große Energie- und damit ebenso große Kostenersparnis zur Folge haben!

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