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Fetthenne pflegen: Standort, Schnitt und Vermehrung

Die Fetthenne zählt zu den beliebtesten Staudenpflanzen. Nicht nur ihre Blütenfülle spricht für die Staude, sondern auch die Pflanzenpflege. Die fette Henne gilt nämlich als sehr pflegeleicht und kann sowohl in Außen- als auch Innenbereichen kultiviert werden. In diesem Beitrag erhalten Sie wertvolle Tipps darüber, wie Sie die Fetthenne richtig pflegen und erfolgreich kultivieren.

Der perfekte Standort für die Fetthenne

Fetthenne
Die Fetthenne mag den Boden etwas trocken, lieber als zu feucht.

Das Dickplattgewächs kann an sonnigen Standorten gedeihen. Vollsonnige Standorte sind trotz der Trockenheit des Bodenreichs im Sommer zu empfehlen. Trockene Böden sind sogar empfehlenswert. Staunässe ist der Feind der Fetthenne und so sollte der Boden immer lieber etwas zu trocken als zu feucht sein. Sowohl in Staudenbeeten als auch als Kübelbepflanzung macht die Fetthenne eine gute Figur.

Weiterhin eignet sich die fette Henne auch als Bodendecker und kann so Außenbereiche auf natürliche Art und Weise zieren. Bei der Pflanzung können Sie darauf achten, dass der Boden zwar trocken, jedoch durchlässig ist. Das Ausbringen von Sand kann die Bodenstruktur optimieren und beste Wachstumsbedingungen bieten. Alternativ können Sie die Fetthenne auch als Dachbegrünung einsetzen oder Steingärten mit ihr zieren.

Bewässerung und Düngung der Fetthenne

Fetthenne im Rosa
Sie benötigen nicht zu viel Wasser bei der Bewässerung der Fetthenne.

Die Fetthenne benötigt nur wenig Wasser. Ihre dickfleischigen Blätter speichern Wasser und können so die Pflanze auch in langen Trockenperioden mit ausreichend Wasser versorgen. Eine Bewässerung benötigt die Fetthenne somit nur im Hochsommer. Den Rest des Jahres zieht sich die Fetthenne die benötigte Feuchtigkeit aus der Luft. Um die Bewässerung noch stärker zu rationieren, können Sie anstelle des Gießens die Pflanze mit Wasser benetzen. Achten Sie hier jedoch bitte darauf, nur die Erde der Pflanze mit Wasser zu besprühen.

Nährstoffe benötigt die Fetthenne natürlich auch. Diese können durch eine regelmäßige Düngung der Staude im Zuge der Pflanzenpflege zugeführt werden. Doch auch hier gilt wieder: Die Fetthenne ist pflegeleicht. Das bedeutet, dass die Staude nur bei der Anpflanzung und anschließend einmal jährlich im Herbst Nährstoffe benötigt. Diese können Sie durch einen Staudendünger oder Biodünger in die Erde einarbeiten. Weiterhin eignen sich organische Düngemittel für die Darreichung wichtiger Nährstoffe.

Wann die Pflanze Nährstoffe benötigt, lässt sich übrigens am pH-Wert der Erde feststellen. Diese sollte einen Wert von 6,5 aufweisen.

Winterharte Staude zurückschneiden

Fetthenne
Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist im Frühjahr.

Ein Rückschnitt der Fetthenne erfolgt immer im Frühjahr. Bevor Sie die Fetthenne schneiden, sollte sichergestellt sein, dass der letzte Frost vorüber ist. Meist ist dies Ende März bis Anfang April der Fall. Nun können Sie die abgestorbenen Blätter entfernen. Diese erkennen Sie an der bräunlichen Verfärbung. Im Zuge der Schnittarbeiten können Sie zudem vertrocknete Blütenstiele entfernen. Die Schnittarbeiten sind wichtig, damit die Fetthenne auch im neuen Jahr wieder neue Triebe ausbilden kann.

Überwinterung der Fetthenne

Fetthenne
Fetthennen sind winterhart und sehr anpassungsfähig.

Fetthennen gelten zwar als robuste und winterharte Stauden, benötigen im Winter jedoch auch einen Frostschutz. Bestenfalls können Sie die fette Henne im Winter auspflanzen und in einen Kübel umsetzen, sofern sie noch nicht in einem solchen angepflanzt wurde. Jetzt kann der Kübel mit Vlies oder mit Jute ummantelt werden. Das schützt die Wurzeln vor Frost. Das Umsetzen nimmt die Fetthenne Ihnen übrigens nicht übel – Die Pflanze kann jederzeit den Standort wechseln und gilt als sehr anpassungsfähig.

Bestenfalls können Sie die Fetthenne über den Winter in ein Winterquartier umsiedeln. Dieses sollte kühl sein und somit nicht beheizt werden, jedoch vor Frost schützen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Überwinterung ist zudem, dass die Fetthenne ausreichend Sonnenlicht erhält. Auch das Winterquartier sollte somit lichtdurchflutet sein. Ein Wintergarten oder ein unbeheiztes Gewächshaus wären optimal.

Fetthenne in wenigen Schritten vermehren

Fetthenne im Purpurrot
Die Teilung der Fetthenne soll am besten im Frühjahr stattfinden.

Die Vermehrung der Fetthenne funktioniert ganz einfach. In den Sommermonaten bildet die Fetthenne eine Vielzahl von neuen Trieben aus. Stecklinge, die sich aus diesen bilden, können von Juli bis August durch einen Schnitt von der Pflanze abgetrennt werden. In einem Pflanzengefäß mit reichlich Wasser können die Stecklinge anschließend Wurzeln bilden und in den Außenbereich umgesetzt werden.

Die Bodendecker lassen sich zudem teilen. Sind sie einmal zu stark in die Breite gewachsen, können Sie aus einer Pflanze gleich zwei oder mehrere machen. Das Umsetzen stellt für die anpassungsfähige Pflanze kein Problem dar. Die Teilung sollte jedoch nicht im Sommer, sondern im Frühjahr vorgenommen werden und kann im Einklang mit notwendigen Schnittmaßnahmen durchgeführt werden. 

Schädlingsbefall vorbeugen und entgegenwirken

Fetthenne
Schädlingsbefall liegt bei der Fetthenne sehr selten vor.

Die Fetthenne wird nur sehr selten von Schädlingen befallen. Liegt ein Schädlingsbefall vor, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Dickmaulrüssler. Sie greifen sowohl Wurzeln als auch Blätter der Pflanzen an. Sobald der Schädlingsbefall auffällt, sollte die Pflanze separiert, vollständig von der Erde entfernt und gründlich abgeduscht werden.

Vorbeugen können Sie diesem Schädlingsbefall nicht. Generell ist jedoch zu empfehlen, stets darauf zu achten, dass die Staude keine nassen Füße bekommt.

FAQ

Was ist der beste Standort für Fetthennen?

Fetthennen gedeihen an sonnigen Standorten. Im Sommer sind vollsonnige Standorte, trotz der Trockenheit des Bodens zu empfehlen. Im Allgemeinen sollte der Boden lieber immer etwas zu trocken als zu feucht sein. Hauptsache, der Boden ist durchlässig.

Wie muss man die Fetthenne gießen?

Die Fetthenne benötigt nur wenig Wasser. Eine Bewässerung benötigt die Fetthenne nur im Hochsommer. Den Rest des Jahres zieht sich die Fetthenne die benötigte Feuchtigkeit aus der Luft.

Muss man die Fetthenne düngen?

Ja, die Fetthenne benötigt Nährstoffe. Die Staude wird aber nur bei der Anpflanzung und anschließend einmal jährlich im Herbst gedüngt. Dazu eignen sich Staudendünger, Biodünger oder auch organische Düngemittel. Wann genau die Pflanze Nährstoffe benötigt, lässt sich übrigens am pH-Wert der Erde feststellen. Diese sollte einen Wert von 6,5 aufweisen.

Wann soll man die Fetthenne schneiden?

Ein Rückschnitt der Fetthenne erfolgt immer im Frühjahr. Bevor Sie die Fetthenne schneiden, sollte sichergestellt sein, dass der letzte Frost vorüber ist. Meist ist dies Ende März bis Anfang April der Fall.

Wie überwintert man die Fetthenne?

Zwar sind Fetthennen winterhart. Dennoch benötigen sie einen Frostschutz. Im Idealfall setzen Sie die Fetthenne in einen Kübel um, sofern sie noch nicht in einem solchen angepflanzt wurde. Jetzt kann der Kübel mit Vlies oder mit Jute ummantelt werden. Das schützt die Wurzeln vor Frost. Bestenfalls zieht die Fetthenne über den Winter in ein kühles, aber sonniges Winterquartier um.

Wie vermehrt man die Fetthenne?

In den Sommermonaten Juli bis August lassen sich die Stecklinge, die sich aus den neuen Trieben der Fetthenne bilden, abtrennen. In einem Pflanzengefäß mit reichlich Wasser können die Stecklinge anschließend Wurzeln bilden und in den Außenbereich umgesetzt werden. Außerdem lässt sich die Pflanze teilen. Ist sie einmal zu stark in die Breite gewachsen, können Sie aus einer Pflanze gleich zwei oder mehrere machen. Die Teilung sollte im Frühjahr vorgenommen werden und kann im Einklang mit notwendigen Schnittmaßnahmen durchgeführt werden. 

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