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22 Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen

Wie wir alle wissen, benötigen Pflanzen Licht und Wasser, um zu wachsen. Doch viele von uns haben sicher schon vergessen, ihre Gewächse zu gießen. Insbesondere, wenn sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind können sie leider schnell eingehen. Um dem vorzubeugen haben wir 22 Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen nachstehend aufgelistet.

Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen:

  1. Yucca (Yucca)
  2. Kakteen und Sukkulenten (Cactaceae und Sukkulenten)
  3. Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
  4. Dahlien (Dahlia)
  5. Portulakröschen (Portulaca grandiflora)
  6. Catharanthe (Catharanthus roseus)
  7. Cistus (Cistus)
  8. Echium (Echium)
  9. Erythrina (Erythrina)
  10. Salbei (Salvia)
  11. Wollziest (Stachys byzantina)
  12. Gerbera (Gerbera)
  13. Halimium (Halimium)
  14. Lupine (Lupinus)
  15. Beerenmalve (Malva sylvestris)
  16. Lavendel (Lavandula)
  17. Blaukissen (Aubrieta-Hybriden)
  18. Fetthenne (Sedum)
  19. Edeldistel (Eryngium)
  20. Königskerze (Verbascum)
  21. Gazanie (Gazania)
  22. Mädchenauge (Coreopsis)

1.Yucca

  • Hauptblüte: Mai bis Juli 
  • Merkmal: schwertförmigen Blätter, imposante Blütenstände 
Yucca Pflege klappt mit den richtigen Tipps & Tricks garantiert
Valerii Kolomiiets Die Yucca Palme ist eine wunderschöne und beliebte Pflanze, die viel Sonne verträgt und wenig Wasser braucht.

Die Yucca-Palme (Yucca Filamentosa), auch unter dem Namen Palmlilie bekannt, stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten und Mittelamerika. Zur Familie gehören über 50 Arten, von denen ein großer Teil in Pflanzkübeln gezogen werden. Je nach Gattung erreicht die Pflanze eine Höhe zwischen 60 und 200 cm. 

Charakteristisch für die Pflanze sind die faserigen, schwertförmigen Blätter und die weißen Blüten in eigenständigen Rispen. Sie öffnen sich vorwiegend in der Nacht und duften angenehm. Die Yucca liebt die Sonne, fühlt sich entsprechend am wohlsten an hellen Plätzchen. 

Beim Gießen dürfen Sie sich zurückhalten, denn die Yucca kommt mit wenig Wasser aus. Im Frühling und Sommer reicht es den Zustand der Erde alle 14 Tage zu überprüfen und mäßig zu gießen. Im Herbst und Winter dürfen es auch alle drei Wochen sein. 

2. Kakteen und Sukkulenten

  • Hauptblüte: Frühling oder Sommer 
  • Merkmal: Saftige, fleischige Blätter oder Stängel 
LunaKate Zu den Kakteen und Sukkulenten zählen auch Aloen, Echeverien und lebende Steine.

Der Klassiker unter den Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen sind Kakteen und Sukkulenten. Mit dieser Art von Pflanze, können Sie sich das Wüstenflair nach Hause holen. 

Kakteengewächse (Cactaceae) lieben die Sonne und sind extrem pflegeleichte, genügsame Pflanzen. Sie kommen also mit wenig Wasser ausgezeichnet zurecht und müssen nur alle vier bis sechs Wochen gegossen werden . Denn die Überlebenskünstler können in den verdickten Blättern und Sprossen Wasser speichern. Sie eignen sich demnach ideal, wenn Sie ihr Zuhause üppig grün und doch pflegeleicht gestalten möchten. 

Kakteen machen zwar nur einen kleinen Anteil der Sukkulenten aus, sind aber bekannter und viel öfter in unseren Wohnzimmern anzutreffen als andere Arten der Sukkulenten. Dazu zählen unter anderem Geldbäume, Aloe, Echeverien oder lebende Steine. 

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02/27/2024 02:44 pm GMT

3. Hanfpalme

  • Hauptblüte: Frühjahr bis Sommer 
  • Merkmal: Fächerförmige Blätter, große Größe 
Elzloy Die Hanfpalme kommt ursprünglich aus dem Himalaya.

Für alle Pflanzenfreunde, die das Besondere lieben, ist die Hanfpalme wie geschaffen. Diese Schirmpalme stammt ursprünglich aus dem Himalaya und erinnert stark an die Kübelpalmen in botanischen Gärten. Sie wächst eher langsam, weshalb sie viele Jahre auf kleinen Balkonen stehen kann. 

Ein sonniger Standort ist für die Hanfpalme ideal und wenn Sie das Gießen vergessen, verzeiht es die Hanfpalme. Je nach Pflanzenphase, variiert die Gießhäufigkeit: 

PflanzenphaseWie oft muss ich gießen?
KeimphaseAlle 4 bis 7 Tage
SämlingsphaseAlle 3 bis 7 Tage
VegetationsphaseAlle 2 bis 4 Tage
BlütezeitAlle 2 bis 3 Tage

4. Dahlien

  • Hauptblüte: Sommer bis Herbst
  • Merkmal: Auffällige, farbenfrohe Blüten
Soumya Goswami Dahlien gehören zu den beliebtesten Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen.

Kein Sommer ohne Dahlien. Bunt und nostalgisch erobern diese Pflanzen jedes Gärtnerherz. Sie wachsen nicht nur im Garten, sondern gedeihen auch prächtig in Gefäßen. Gerade für diesen Zweck gibt es verschiedene Züchtungen, die niedrige Zwergformen hervorbringen.

Wichtig ist ein vollsonniger Platz und nur mäßiges Gießen. Wasser braucht die Pflanze nämlich nur alle 2 bis 3 Tage im Sommer. Und im Winter können Sie ganz auf das Gießen verzichten. Allerdings sollten Sie regelmäßig sichergehen, dass die Knollen nicht eintrocknen. Dahlien gehören damit zu den Klassikern unter den Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen.

5. Portulakröschen

  • Hauptblüte: Sommer
  • Merkmal: Niedrig wachsend, fleischige Blätter, leuchtende Blüten 
Sunter phakkawat99 Portulakröschen blühen in der Hitze erst richtig auf.

Ein wahrer Sonnenschein ist das Portulakröschen, lateinisch Portulaca. Sie gehört zu den Sukkulenten und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 15 cm. In die Breite wachsen sie ebenso groß. Die bunten, verschiedenfarbigen Blüten machen die Pflanze zu einem besonderen Blickfang in jedem Raum.

Sonne und Trockenheit kann sie locker wegstecken, denn ihre fleischigen Blätter speichern das Wasser sozusagen. Damit kann das Röschen unregelmäßiges Gießen gut ausgleichen.

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02/27/2024 02:47 pm GMT

6. Catharanthe

  • Hauptblüte: Sommer bis Herbst
  • Merkmal: Zarte, weiße oder rosa Blüten, Bodendecker 
toonbst Catharanthe lieben die Sonne und sind sehr trockenheitsverträglich.

Lieben Sie den Retro-Stil? Dann ist das Zimmerimmergrün ein Muss für Sie. Es lohnt sich, den Dauerblüher nach Hause zu holen. Das Zimmerimmergrün, wie die Catharanthe auch bezeichnet wird, war früher in jeder Wohnung anzutreffen. Irgendwann wurde die Pflanze in den Hintergrund gedrängt, feiert jetzt aber ihr großes Comeback. 

Sie stammt aus Madagaskar – liebt es entsprechend warm – wird bis zu 40 cm hoch und bis zu 40 cm breit. Ihre Blütezeit ist zwischen Mai und Oktober. Dabei erstrahlen ihre fünfblättrigen Blüten in weiß, rosa oder rot. Am besten eignet sich für die Catharanthe ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung und eine Temperatur von mindestens 12 °C. Ihr Wasserbedarf ist eher gering.

7. Cistus

  • Hauptblüte: Frühling
  • Merkmal: Papierartige Blüten, silbrige Blätter, trockenheitstolerant 
Nahhana Cistus ist überwiegend im Mittelmeerraum beheimatet.

Cistus, auch Zistrose genannt, ist überwiegend im Mittelmeerraum beheimatet. Aber auch in warmen und trockenen Regionen Europas, Westasiens, Nordafrikas und Amerikas ist sie anzutreffen. Der Strauch ist in unseren Breiten nicht völlig winterhart, hat weiße, rosa und gelbe Blüten und blüht von Mai bis Anfang September.

Die Pflanze eignet sich für einen sonnigen Standort und fühlt sich in einem Topf mit kalkreicher Erde sehr wohl. Sie müssen sie nur wenig gießen und an einem hellen, frostfreien Ort überwintern. Wenn Sie die verblühten Blüten regelmäßig entfernen, verlängern Sie damit die Blütezeit zusätzlich.

8. Echium

  • Hauptblüte: Mai bis August 
  • Merkmal: hohe, herzförmige Blütenstände / robuste, drahtige Erscheinung 
alpictures Echium vulgare gedeiht auch in unseren Breiten.

Echium, oft als Natternkopf bezeichnet, umfasst viele Arten, darunter auch das Echium vulgare, welches in unseren Breiten gedeiht. Der wissenschaftliche Name stammt vom griechischen Wort echis und heißt übersetzt Natter. Die nektarreichen Blüten tragen viel zum Umweltschutz bei, weil sie viele Insekten und Bienen anlocken.

Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und wächst aufrecht. Ideal für sie ist ein vollsonniger, trockener Standort. Beispielsweise in einem Kies-Beet oder einer trockenen Böschung. Der Natternkopf fühlt sich nämlich auf trockenem, durchlässigem Boden am wohlsten. Staunässe gilt es daher zu vermeiden.

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02/27/2024 02:49 pm GMT

9. Erythrina

  • Hauptblüte: Juli bis September 
  • Merkmal: Blütenstände leuchtend rot, Blätter frisches grün und dreifiedrig 
guentermanaus Die Erythrina, auch bekannt als Korallenstrauch, liebt Standorte in voller Sonne und sollte nur wenig gegossen werden.

Der Name Erythrina leitet sich vom griechischen erythros ab und bedeutet rot. Bei uns ist die Pflanze unter dem Namen Korallenstrauch bekannt und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Heimat dieser Pflanzen sind die tropischen und subtropischen Gebiete.

Der kleine Strauch ist zwar relativ unscheinbar, kann aber bis zu drei Meter groß werden – in seiner Heimat sogar bis zu fünf Meter. Die dunkelroten Blüten ragen zwischen den Blättern hervor und wachsen an bis zu 40 cm langen Trieben, die im Frühjahr aus dem Stamm sprießen. Erythrina liebt einen Standort in voller Sonne und muss nur gegossen werden, wenn sie Blätter hat. Im Winter also nicht.

10. Salbei

  • Hauptblüte: Mai bis Juli 
  • Merkmal: stark aromatischer Geruch, schmale und spitz zulaufende Blätter, zahlreiche kleine violette Blüten 
Olga_Ionina Salbei erfüllt als Heilpflanze auch einen medizinischen Zweck.

Die Salbeipflanze (Salvia officinalis) sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch nützlich in der Küche. Sie wird bis zu 80 cm hoch und 60 cm breit und duftet angenehm. Insgesamt gibt es sagenhafte 900 Salbei-Arten, die als Heilpflanze auch eine medizinische Verwendung erfüllen. Beispielsweise als Tee gegen Halsschmerzen.

Die Staude ist immergrün und hat elliptische, samtig behaarte Blätter in graugrüner Farbe. Die Blüten sind violettblau, etwa 2 cm lang und sind an jedem Platz ein Hingucker. Am wohlsten fühlt sich der Salbei aber an sonnigen, warmen Orten. Und auch die Ansprüche, die die Pflanze an den Boden stellt sind nicht hoch: trocken, kalkhaltig und durchlässig. Gießen müssen sie zwar regelmäßig, aber nur wenig.

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11. Wollziest

  • Hauptblüte: Juli bis August
  • Merkmal: wollig bis filzig behaart, große und robuste Polster 
Wollziest ist eine immgrüne, schöne Pflanze mit einer Länge bis zu einem halben Meter.
Wollziest ist eine immgrüne, schöne Pflanze mit einer Länge bis zu 60 cm.

Der Wollziest (Stachys byzantina) stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Kaukasus und gehört der Gattung der Zieste an. Er erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm, hat bunte Blüten und seine Blätter sind oval geformt und filzig. Das hat der Pflanze den Spitznamen Hasenohr bzw. Eselsohr eingebracht.

Der ideale Standort für die Staude ist vollsonnig; der Boden wasserdurchlässig. Sie macht sich also gut in einem Steingarten oder als Dachbegrünung. Die Pflege ist nicht besonders anspruchsvoll. Gießen ist nur in langen Hitzeperioden notwendig.

12. Gerbera

  • Hauptblüte: Mai bis Oktober 
  • Merkmal: leicht behaarte sattgrüne Blätter, lange Blütenstiele 
Note On The Earth Die Gerbera liebt die Sonne und gedeiht vor allem an einem hellen und warmen Platz auf der Fensterbank.

Die Gerbera ist nicht nur eine wunderbare Topfpflanze, sondern eignet sich auch hervorragend als Schnittblume. Heimisch ist die Gerbera in Asien, Afrika und auf Madagaskar. Sie liebt die Sonne und gedeiht gut auf einem hellen und warmen Platz. Zum Beispiel auf der Fensterbank. Sie braucht außerdem nur wenig Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie die Gerbera nur mäßig mit Gießwasser versorgen. Der Inbegriff einer Pflanze, die viel Sonne verträgt und wenig Wasser braucht.

13. Halimium

  • Hauptblüte: Mai bis Juni 
  • Merkmal: immergrüner stark verzweigter Zwergstrauch mit Blüten in gelb, weiß oder rot-schwarz 
LFRabanedo Halimium eignet sich für einen sonnigen und warmen Standort und ist unempfindlich gegen Kälte.

Die Pflanzengattung umfasst etwa zwölf Arten, die sich in der Farbe ihrer Blüten unterscheiden – von weiß, über gelb bis hin zu rot-schwarz. Halimium ist im Mittelmeerraum beheimatet und fühlt sich entsprechend an vollsonnigen Standorten am wohlsten.

Im Schatten hingegen bildet die Pflanze keine Blüten aus. Zu achten ist aber nicht nur auf einen sonnigen Platz, sondern auch auf die richtige Feuchtigkeit. Denn einige Arten bevorzugen sandigen Boden. Saunässe kann die Gattung nicht leiden; im Gegenteil: Sie toleriert große Trockenheit. Gießen ist daher nur in extrem trockenen Perioden notwendig.

14. Lupine

  • Hauptblüte: Ende Mai bis Anfang August 
  • Merkmal: Blütenstände mit großer Farbvielfalt von blaulila über rot bis weiß 
Mariola Anna S Die attraktiven Blüten der Lupinen duften nach Honig.

Lupinus stammt aus dem Mittelmeerraum und Nordamerika und umfasst rund 200 Arten. Die attraktiven Blüten duften nach Honig und öffnen sich von Ende bei bis Anfang August. Ihre außergewöhnliche Optik machen sie zum Eye-Catcher in jedem Garten.

Die Pflanze liebt einen offenen Standort in der Sonne. Im Schatten dagegen blühen sie nicht richtig auf. Ab und zu muss die Pflanze gegossen werden, ist aber unempfindlich gegen Trockenheit.

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02/27/2024 02:56 pm GMT

15. Beerenmalve

  • Hauptblüte: Mai bis September 
  • Merkmal: immergrün, feinborstig bis samtige Behaarung, trichterförmige knallrote Blüten 
NPvancheng55 Sonne und wenig Wasser, mehr braucht die Beerenmalve nicht.

Malvaviscus, viel besser unter der Bezeichnung Beerenmalve bekannt, stammt ursprünglich aus den wärmeren Teilen Amerikas und eignet sich perfekt für einen hellen, sonnigen Standort bei mindestens 12 °C.

Sie sollten das Gewächs nur wenig gießen, denn die Ballen dürfen nur mäßig feucht sein. Das bedeutet: Sonne und wenig Wasser. Mehr braucht die Beerenmalve nicht, um uns mit hellroten, oft hängenden Blüten zu erfreuen.

16. Lavendel

  • Hauptblüte: Mitte Juni bis Mitte August 
  • Merkmal: buschig mit aufrechten Zweigen, weiße oder lila Blüten 
Manfred Ruckszio Lavendel ist mit seinem angenehmen Duft und der ansprechenden Optik ein Klassiker im Garten.

Der Lavendel (Lavandula angustifolia) gehört der Pflanzenfamilie der Lippenblütler an. Diese beinhaltet auch Minze und Salbei. Die verschiedenen Sorten – von denen etwa 25 in Mitteleuropa bekannt sind – sind mit ihrem angenehmen Duft und der ansprechenden Optik Klassiker im Garten.

Die Pflanze benötigt ein sonniges und warmes Plätzchen mit nährstoffarmem, durchlässigem Boden. In der Regel reicht es, wenn Sie den Lavendel alle paar Tage mit Wasser versorgen. Die Erde sollte immer leicht feucht sein. Staunässe ist aber zu vermeiden.

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Ein Beutel Lavendelsamen enthält Lavendelsaatgut für ca. 100 Lavendelpflanzen. Diese sind mehrjährig und winterhart. Der Lavendel liebt sonnige Standorte und sandige, humose, kalkhaltige Böden.

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17. Blaukissen (Aubrieta-Hybriden)

  • Hauptblüte: April und Mai 
  • Merkmal: immergrün, polsterbildend, kissenförmig 
Lacey Dent Die Blaukissen mag sonnige Standorte und kann den Winter mit wenig Pflegeaufwand überstehen.

Blaukissen (Aubrieta-Hybriden) zählen nicht nur zu den beliebtesten Stauden, sondern auch zu den Klassikern unter den Pflanzen, die viel Sonne vertragen und nur wenig Wasser brauchen. Ihren Namen verdanken sie ihren polsternden Wuchs, der sich wie ein Teppich über steinige und flache Bereiche des Gartens zieht.

Die bienenfreundliche Staude trägt zur Blütezeit ein Meer von Blüten in einer blauvioletten Farbgebung. Bewundern können Sie die Blütenkronen von Mai bis Juni eines jeden Jahres. Wer Blaukissen anpflanzt, sollte vollsonnige Standorte auswählen. Diese Orte sind auch im Winter wärmer und so kann die winterharte Staude den Winter sehr gut ohne weiteren Pflegeaufwand überstehen.

Sie muss also nicht gehegt und gepflegt werden. Vielmehr ist ein Blaukissen eine Zierde für den Garten. Der überhängende Wuchs kann insbesondere in Steingefällen sehr dekorativ wirken.

18. Fetthenne (Sedum)

  • Hauptblüte: August bis Oktober 
  • Merkmal: fleischiges Blattwerk 
Fetthenne (Sedum)
Flower_Garden Die Fetthenne ist bienenfreundlich und auch für Balkon geeignet.

Ob Fetthenne, Fettblatt oder Mauerpfeffer: Die robuste Pflanzenart trägt viele Beinamen. Die Staude bildet Rhizome aus und verschönert Gärten von August bis Oktober mit rosafarbenen bis roten Blütenblättern. Für die bienenfreundliche Pflanze sind sonnige Standorte mit lehmigen Bodenverhältnissen eine gute Wahl.

Der Nährstoffbedarf sollte dabei mäßig ausfallen, auch die Bewässerung sollte schlückchenweise erfolgen. Staunässe ist stets zu vermeiden, daher sollte im Zweifel lieber weniger als zu viel gegossen werden. Südlagen sind für die Fetthenne (Sedum) ein idealer Platz, auch auf Balkonen wirkt die Fetthenne sehr dekorativ.

19. Edeldistel (Eryngium)

  • Hauptblüte: Juli bis August 
  • Merkmal: steifer aufrechter Stängel, gerillt und oben verzweigt, herzförmiger Spreitengrund bei Grundblättern 
Kathryn Roach Trockene Böden sind für die Edeldistel geeignet.

Die Edeldistel (Eryngium), auch als Mannstreu bezeichnet, zählt zu den Doldenblütern und kultiviert Gärten in verschiedensten Gattungen und Sorten. Je nach Sorte ist sie niedrig oder hoch im Wuchs. Robust ist sie in jedem Fall. Durchlässige Bodenstrukturen sowie trockene Bodenverhältnisse bieten beste Anpflanzbedingungen für die Edeldistel.

Generell bevorzugt die Edeldistel trockene Gebiete, die Wurzeln dürfen niemals feucht werden. Das trifft sich gut: Die Edeldistel ist eine wahre Sonnenanbeterin und genießt trockene sowie sonnige Plätze im eigenen Garten. Besonders empfehlen sich Steingärten, da hier die Bodenverhältnisse entsprechend lehmig sind.

20. Königskerze (Verbascum)

  • Hauptblüte: Juni bis August 
  • Merkmal: Laubblätter auf Ober- und Unterseite dicht wollig-behaart, Blüten fünf Kelchblätter mit doppelter Blütenhülle 
Königskerze (Verbascum)
Victoria Tucholka Die Königskerze ist pflegeleicht und muss deswegen selten gegossen werden.

Mit trockensten Bodenverhältnissen kommt die Königskerze (Verbascum) gut zurecht. Ihre Blüten ragen wie Fackeln in der Blütezeit empor, weshalb die Königskerze auch den Beinamen Fackelblume trägt. Die langlebige Pflanze gilt als extrem robust und wächst ursprünglich in Felsgegenden. Trockenheit, wenig Wasser und Hitze sind für die Königskerzen also Normalität. Gegossen werden müssen sie nur in seltenen Fällen. Das macht sie zu pflegeleichten Bewohnern im Garten.

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21. Gazanie

  • Hauptblüte: April bis Oktober 
  • Merkmal: Blüten intensiv leuchtend in orange, weiß oder rosa 
Gazanien werden auch Mittagsgold genannt und gehört zu den Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen.
Emin Soner Bayindir Gazanien werden auch Mittagsgold genannt.

Die auch Mittagsgold genannte Gazanie bevorzugt einen warmen und sonnigen Standort sowie gut durchlässigen Boden mit Sand- und Lehmgehalt. Von April bis Oktober erfreut die Gazanie mit Blüten in leuchtendem orange, rosa oder weiß. Das Besondere: die Blüten dieser schönen Pflanze öffnen sich nur bei Sonnenschein.

22. Mädchenauge

  • Hauptblüte: Juni bis September 
  • Merkmal: buschige Wuchsform, Blüten mit großer Leuchtkraft, sehr blühfreudig 
Das Mädchenauge verträgt viel Sonne und erstrahlt in knalliger Farbe.
McGraw Das Mädchenauge verträgt viel Sonne und erstrahlt in knalliger Farbe.

Das Mädchenauge, lateinisch Coreopsis, liegt es sonnig und warm. Selbst heiße Sommer machen dieser schönen Pflanze nichts aus. Von Juni bis in den September hinein blüht das Mädchenauge in strahlendem Gelb und bei den Hybridformen auch in anderen Farben. Diese insektenfreundliche Gartenpflanze ist zudem winterhart und somit mehrjährig. Ein Top-Tipp für jeden Garten.

Fazit – Pflanzen die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen

In unseren Breitengraden leben wir zwar nicht in extremer Hitze, doch auch hier kann der Sommer sehr warm und trocken werden. Ein Glück, gibt es zahlreiche Pflanzen, die die Sonne lieben und mit wenig Wasser auskommen. Schließlich wollen wir uns an den dekorativen Blättern und wunderschönen Blüten erfreuen und nicht die Pflanzen an schattigen Plätzen vor der Sonne verstecken.

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<h3>Haus & Garten Profi Redaktion</h3>

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