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15 Bodendecker blühend & winterhart für den Garten

Bodendecker blühend winterhart – was zu gut um wahr zu sein klingt, gibt es tatsächlich. Hier sind 15 winterharte und blühende Bodendecker, die Farbe in deinen Garten bringen, ihn problemlos durch den Winter begleiten und du dir sogar eine Menge Arbeit ersparen kannst.

Denn sind Bodendecker blühend und winterhart, entfällt häufiges Unkrautjäten und du wirst trotz geringem Pflegeaufwand jedes Jahr aufs Neue mit einer Blütenpracht belohnt. Die einzelnen Bodendecker wachsen außerdem schnell zusammen und bilden einen schützenden Teppich, der den Boden lockert und vor Austrocknung schützt. Auch kleinere Randflächen, Hänge oder schattige Bereiche unter Bäumen lassen sich auf diese Weise mit wenig Aufwand verschönern.

Unsere Top 15 blühende winterharte Bodendecker:

  1. Gewöhnliches Bergsteinkraut (Alyssum montanum)
  2. Immergrüne Schleifenblume (Iberis sempervirens)
  3. Moos-Steinbrech (Saxifraga x arendsii)
  4. Grasnelke (Armeria)
  5. Sternmoos (Sagina subulata)
  6. Blaukissen (Aubrieta)
  7. Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  8. Polsterphlox (Phlox subulata)
  9. Lippenmäulchen (Mazus reptans)
  10. Waldmeister (galium odoratum)
  11. Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
  12. Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana)
  13. Frauenmantel (Alchemilla)
  14. Teppichaster (Aster pansus)
  15. Römische Kamille (Chamaemelum nobile)

Unter diesen 15 Pflanzenarten ist bestimmt der passende dauerblühende und winterharte Bodendecker für deinen Garten dabei:

1. Gewöhnliches Bergsteinkraut (Alyssum montanum)

  • Blüte: April bis Mai
  • Höhe: 5-20 cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Das Steinkraut überzeugt mit besonders hoher Widerstandsfähigkeit und versorgt Bienen.

Der erste winterharte Bodendecker der wunderschöne gelbe Farbakzente in deinen Garten bringt ist das Bergsteinkraut. Die Pflanze gehört zu den Kreuzblütlern und ist in Mittel- und Südeuropa als auch in Kleinasien beheimatet. Die Pflanze wird zwischen 5 und 20 Zentimeter hoch und ihre Blüten zeigen sich meist zwischen April und Mai. Das Bergsteinkraut bildet üppige gelbe Blütenteppiche, die nicht nur schön aussehen sondern wertvolle Nahrungsquellen für Bienen sind.

Der ideale Standort für das Steinkraut ist sonnig und ist auf einem trockenen, gut durchlässigen Boden. Die anspruchslose Pflanze bevorzugt einen humosen, sandigen Lehmboden, der kalkhaltig und nährstoffarm sein darf. Daher kann der winterharte Bodendocker sogar auf Trockenmauern, Spalten und Nischen gedeihen.

Der optimale Zeitpunkt um das Bergsteinkraut einzupflanzen ist im Frühjahr oder im Herbst. Dabei sollte ein Abstand von 30 cm eingehalten werden. Das pflegeleichte Gewächs braucht nur hin und wieder Wasser zur Versorgung. Um die kompakte Form zu bewahren, ist es ratsam, die Pflanze im Herbst um etwa ein Drittel ihrer Höhe zurückzuschneiden. Aufgrund der tiefreichenden Pflanzenwurzeln gestaltet sich das Teilen vergleichsweise schwer.

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  • botanischer Name: Alyssum montanum Berggold
  • max Wuchsgröße: 15cm
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07/24/2024 12:13 pm GMT

2. Immergrüne Schleifenblume (Iberis sempervirens)

  • Blüte: April bis Mai
  • Höhe: 15-30 cm
  • Als leicht giftig eingestuft
Die Blätter der Schleifenblume sind lanzettlich geformt und 2 bis 4 cm lang.
Iva Vagnerova Die Blätter der Schleifenblume sind lanzettlich geformt und 2 bis 4 cm lang.

Die Immergrüne Schleifenblume ist eine robuste und winterharte Pflanze mit flachem Wurzelsystem. Sie zeichnet sich durch ihre schleifenförmigen weißen Blüten aus, die im April und Mai blühen und an eine Schleife erinnern. Der winterharte Bodendecker wird zwischen 15 und 30 Zentimeter hoch.

Dieser Bodendecker eignet sich hervorragend zur Begrünung von Dächern, Trockenmauern und Steingärten. Er gedeiht gleichermaßen gut an sonnigen und halbschattigen Standorten. Nährstoffreiche, durchlässige bis lehmige Böden in Verbindung mit regelmäßiger Bewässerung bieten ideale Wachstumsbedingungen.

Die Immergrüne Schleifenblume kann im Frühling und Sommer gepflanzt werden. Es ist zudem empfehlenswert, genügend Abstand (30-40 cm) zu andern Pflanzen zu lassen, da sich der Bodendecker gerne ausbreitet. Nach der Blüte schneidet man alle Triebe um etwa die Hälfte ihrer Länge zurück. So behält die Pflanze ihren kompakt grünen Polster. Teilen lässt sich die Pflanze aufgrund ihrer zentralen Hauptwurzel leider nicht.

Wichtig: Die Pflanze wird als leicht giftig eingestuft.

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07/24/2024 12:12 pm GMT

3. Moos-Steinbrech (Saxifraga x arendsii)

  • Blüte: April bis Juni
  • Höhe: 15-20 cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Die Blüten können violett, gelb, rot oder weiß gefärbt sein.

Moos-Steinbrech (Saxifraga x arendsii) ist ein Überbegriff für verschiedene Steinbrech-Hybriden die alle zur Familie der Steinbrechgewächse zählen. Die leuchtenden Blüten zeigen sich meist von April bis Juni und erreichen eine Wuchshöhe von 15 bis 20 Zentimeter. Die Pflanze bildet zahlreiche Seitensprosse und Ausläufer, sodass sich über die Zeit dichte Polster ergeben.

Saxifraga arendsii ziehen den Schatten der Sonne vor und fühlen sich im Halbschatten am wohlsten. Zudem ist ein durchlässiger Boden mit sandig-kiesige Erde, die frisch und nicht zu trocken ist von Vorteil.

Den blühenden Bodendecker setzt man typischerweise von Frühjahr bis Herbst ein. Was die Pflege betrifft ist der Moos-Steinbrech eher anspruchslos und muss nur bei langen Hitzeperioden gegossen werden. Ansonsten ist die Pflanze recht anspruchslos und pflegeleicht. Die Pflanze soll regelmäßig geteilt werde, um den Wuchs kompakt zu halten.

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4. Grasnelke (Armeria)

  • Blüte: Mai bis September
  • Höhe: 10cm-20cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Die Grasnelke ist ein Bodendecker blühend winterhart, der perfekt in Ihren Garten passt.
Die Grasnelke (Armeria) ist ursprünglich an europäischen Stränden und in den Alpen beheimatet.

Die Grasnelke (Armeria) ist ursprünglich an europäischen Stränden und in den Alpen beheimatet. Über ihre Blätter kann sie aus dem Boden aufgenommenes Salz wieder ausscheiden. Sie wird bis zu 20 Zentimeter hoch und zieht von Mai bis September mit weißen oder rosafarbenen Kugelblüten alle Blicke auf sich. Die Pflanze besitzt schmale, immergrüne Blätter und bildet Polster. Achte beim Einpflanzen jedoch darauf, einen Abstand von etwa 20 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen.

Das Gewächs ist alles andere als anspruchsvoll – weder beim Standort noch bei seiner Pflege. Es liebt ein sonniges Plätzchen und verträgt Wind ohne weiteres. Der Boden sollte jedoch trocken und durchlässig sein, da die Grasnelke keine Staunässe verträgt. Mit ihren tiefen Wurzeln macht ihr Trockenheit nichts aus und der Bedarf an Nährstoffen ist gering.

Sie wird gerne in Steingärten gesetzt und kann auch in Kübel gepflanzt werden. Die abgeblühten Köpfe sollten Sie entfernen, um die Blüte anzuregen. Nach der ersten Blüte schneidet man die Stängel bis über die Blätter zurück und versorgt die Pflanze mit etwas Dünger. Ein Rückschnitt der Blätter im Februar bereitet den Weg für die Bildung neuer Triebe. So ist es problemlos möglich, die Pflanze im Frühjahr oder Herbst durch Teilung zu vermehren.

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07/24/2024 11:03 am GMT

5. Sternmoos (Sagina subulata)

  • Blüte: Juni bis August
  • Höhe: 2cm-5cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Blühende Wiese bedeckt mit Sternmoos
Auch das Sternmoos ist ein blühender winterharter Bodendecker.

Das Sternmoos (Sagina subulata) gehört zu den schönsten Bodendeckern, die Dauerblüher und winterhart sind. Es hat auch den Namen Pfriemen-Mastkraut und gehört zu den Nelkengewächsen. Die Pflanze wird bis zu 5 Zentimeter hoch und bildet mit ihren einwurzelnden Seitentrieben relativ schnell größere Teppiche. Der Abstand beim Einpflanzen sollte etwa 20 Zentimeter betragen.

Das Sternmoos kann als trittfester Rasenersatz Verwendung finden und ist oft in Steingärten oder als Lückenfüller anzutreffen. Es lässt sich bei Bedarf auch in Form schneiden. Die hellgrünen Blätter werden nur einen halben Zentimeter lang und sind an der Basis zusammengewachsen. Von Juni bis August bildet die Pflanze unzählige sternenförmige weiße Blüten.

Der Standort sollte halbschattig bis schattig und der Boden feucht, aber durchlässig sein. Das Sternmoos ist sehr anspruchslos, darf aber nicht völlig austrocknen. Es benötigt nur auf nährstoffarmen Böden gelegentlich etwas Dünger. Im Frühjahr und Herbst kann man die Pflanze durch Teilung vermehren. Im Herbst sollte abgefallenes Laub entfernen werden, damit das Sternmoos darunter keine Fäulnis bildet.

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03/13/2024 08:22 am GMT

6. Blaukissen (Aubrieta)

  • Blüte: März bis Mai
  • Höhe: 10cm-20cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Blaukissen, das auf Steinboden blüht
Die Pflanze (Aubrieta) gehört zur Familie der Kreuzblütler und überzeugt mit einem wunderschönen Blütenteppich.

Das Blaukissen (Aubrieta) gehört zur Familie der Kreuzblütler, stammt aus Mittel- und Südeuropa und ist in vielen Arten und Züchtungen erhältlich. Die immergrüne Pflanze wird etwa 10 bis maximal 20 Zentimeter hoch und sollte im Abstand von 30 Zentimetern gepflanzt werden, da sie sehr dicht wächst. Sie ist oft in Steingärten anzutreffen, kann aber auch in Kübel gepflanzt werden.

Die hellgrünen, behaarten Blätter sind oval und werden bis zu 3 Zentimeter lang. Von März bis Mai bilden die Blüten einen einzigen Teppich – je nach Sorte von weiß über rosa bis blau-violett – und locken viele Bienen und andere Insekten an. Das Blaukissen liebt Sonne und nimmt auch Stauhitze nicht übel. Allerdings gilt es Staunässe zu vermeiden, aber andererseits auch darauf zu achten, dass die Pflanze nie ganz austrocknet. Der Boden sollte außerdem durchlässig und kalkhaltig sein.

Die Pflanze benötigt keinen Dünger. Nach der Blüte ist ein Rückschnitt erforderlich, wodurch die Pflanze oft eine zweiten Blüte entwickelt. Die Vermehrung kann im Frühjahr und Herbst durch Teilung oder im Spätsommer durch Stecklinge erfolgen.

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03/11/2024 12:34 pm GMT

7. Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

  • Blüte: Mai bis Juli
  • Höhe: 5cm-10cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Grünes Pfennigkraut mit gelben Blüten auf Boden
Das Pfennigkraut oder Münzkraut zählt zu den Primelgewächsen und stammt aus Europa und dem Kaukasus. Die kleine gelbe Blüte erscheint von Mai bis Juli.

Das Pfennigkraut oder Münzkraut (Lysimachia nummularia) zählt zu den Primelgewächsen und stammt aus Europa und dem Kaukasus. Es handelt sich um eine Sumpfpflanze, die auch an Wasserläufen und Teichen wächst und gedeiht – sogar bis 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche. Das Pfennigkraut wird bis zu 5 bis 10 Zentimeter hoch, vermehrt sich aber durch seine kriechenden Ausläufer schnell in die Breite. Dadurch kann der winterharte Bodendecker benachbarte Pflanzen schnell überwuchern.

Die hellgrünen oder grüngelben Blätter sind rund und glatt und sitzen am Stiel immer gegenüber. Von Mai bis Juli bildet das Pfennigkraut goldgelbe fünfblättrige Blüten. Die robuste Pflanze fühlt sich an so gut wie jedem Platz wohl – ausgenommen von der prallen Sonne – und bevorzugt feuchte und lehmig-sandige, nährstoffreiche Böden. Man sollte das Pfennigkraut täglich gießen und nach der ersten Düngung alle zwei Jahre Nährstoffe zugeben. Die Pflanze kann im Herbst gekürzt werden, um eine zu starke Ausdehnung zu vermeiden. Eine Teilung der Pflanze ist genauso möglich, wie die Vermehrung durch Stecklinge.

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8. Polsterphlox (Phlox subulata)

  • Blüte: April bis Mai
  • Höhe: 10cm-15cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Pinker blühender Polsterphlox
Der Polsterphlox wird bis zu 15 Zentimeter hoch, bildet aber tiefe Wurzeln.

Der Polsterphlox (Phlox subulata) ist auch unter dem Namen Teppichphlox bekannt. Er stammt aus Nordamerika und gehört zur Gattung der Flammenblumen. Die Pflanze wird bis zu 15 Zentimeter hoch, bildet aber tiefe Wurzeln. Ihre Blätter sind dunkelgrün und sehr schmal, doch im Frühjahr entfaltet der Bodendecker eine gewaltige Blütenpracht und lockt viele Bienen und andere Insekten an. Die sternförmigen Blüten sind entweder weiß, rosa, rot, violett oder blau. Neuerdings sind auch mehrfarbige Züchtungen erhältlich.

Der Polsterphlox liebt einen sonnigen Standort und durchlässigen, sandigen Boden mit geringem Nährstoffgehalt. Im Halbschatten hingegen bildet er weniger Blüten aus. Gießen muss man ihn nur nach der Anpflanzung. Anschließend ist eine Bewässerung lediglich bei offensichtlichem Wassermangel nötig und dann am besten abends. Er benötigt keinen Dünger. Doch ein Rückschnitt nach der ersten Blüte eröffnet die Chance auf eine erneute Blütenbildung. Im Winter können Sie den Polsterphlox durch eine Schicht aus Laub oder Ästen vor der Kälte schützen. Im Frühjahr besteht die Möglichkeit, die Pflanze zu teilen.

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07/24/2024 11:51 am GMT

9. Lippenmäulchen (Mazus reptans)

  • Blüte: Mai bis Juni
  • Höhe: 5cm-10cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Hell blühendes, winterhartes Lippenmäulchen
Das Lippenmäulchen ist ein winterharter Bodendecker.

Das Lippenmäulchen (Mazus reptans) stammt aus dem Himalaya und gehört zu den Gauklerblumengewächsen. Es besitzt kleine, ovale, bis zu 1 Zentimeter lange Blätter und erreicht eine Höhe von etwa 5 bis 10 Zentimetern. Die blauvioletten oder weißen Blüten erscheinen im Frühjahr und erinnern von der Form her an Schmetterlinge. Das Lippenmäulchen ist sehr robust und liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen durchlässigen, nicht zu kalkhaltigen Boden.

Es benötigt keinen Dünger, bei längerer Trockenheit aber eine ausgiebige Wässerung. Oft wird die Pflanze in Steingärten oder an Teichrändern gepflanzt. Auch eine Verwendung als Rasenersatz ist möglich, da das Lippenmäulchen ein Betreten in Maßen verkraftet. Im Frühjahr oder Herbst kann die Pflanze durch Teilung vermehrt oder in Form geschnitten werden. Verblühte Teile dürfen bei Bedarf jederzeit entfernt werden. Allerdings sollten verdorrte Pflanzenteile als Witterungsschutz bis zum Frühjahr belassen werden.

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07/24/2024 12:14 pm GMT

10. Waldmeister (galium odoratum)

  • Blüte: April bis Juni
  • Höhe: 10cm-30cm
  • Als leicht giftig eingestuft
Bodenbedeckender Waldmeister mit weißen Blüten
Er gehört zur Familie der Labkräuter und wird traditionell als Gewürz und als Heilpflanze angewendet.

Waldmeister (galium odoratum) ist ebenfalls ein blühender, winterharter Bodendecker. Er ist auch als Leberkraut oder Maikraut bekannt und stammt aus Westasien sowie den gemäßigten Zonen Europas. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch und bildet Teppiche. Sie gehört zur Familie der Labkräuter und wird traditionell als Gewürz und als Heilpflanze angewendet. Allerdings sollte Waldmeister in diesem Zusammenhang nur sparsam verwendet werden.

Die länglichen Blätter sind quirlförmig um den vierkantigen Stiel angeordnet. Im April und Juni erscheinen weiße, sternförmige Blüten, die einen aromatischen und leicht bitteren Duft verströmen. Damit du auch lange etwas von der Pracht der Pflanze hast, solltest du darauf achten, dass der Boden nährstoffreich, kalkhaltig und feucht ist. Der Waldmeister bevorzugt nämlich schattige bis halbschattige Plätze und fühlt sich daher auch unter Laubbäumen sehr wohl. Er benötigt im ersten Jahr gar keinen und danach nur sehr wenig Dünger. Im Winter sollte die Pflanze mit Laub und Ästen vor der Witterung geschützt werden. Die Vermehrung durch Teilung kann im Frühjahr oder im Herbst durchgeführt werden.

Amazons Tipp
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07/24/2024 12:21 pm GMT

11. Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

  • Blüte: Februar bis Mai
  • Höhe: 10cm-20cm
  • Als giftig eingestuft
Boden voller blühender Buschwindröschen in der Natur
Das Buschwindröschen oder Hexenkraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen.

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) oder Hexenkraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Es wird etwa 10 bis 20 Zentimeter hoch und besitzt tief eingeschnittene, dunkelgrüne Blätter. Die winterharte Pflanze macht sich im Frühjahr zunutze, dass die Baumkronen noch viel Licht durchlassen, und zieht sich im Frühsommer wieder in die Erde zurück, wo ihre Wurzelstöcke weiter wachsen. Von Februar bis Mai bildet das Buschwindröschen in Wäldern weiße Blütenfelder. Die sternenförmigen Blüten haben manchmal einen rosafarbenen Stich und besitzen gelbe Staubgefäße.

Im Handel gibt es auch Züchtungen mit blauen Blüten. Die Waldpflanze bevorzugt einen halbschattigen Standort sowie einen lockeren, kalkhaltigen und feuchten Boden. Im Frühjahr ist eine Düngergabe vor dem Austrieb empfehlenswert. Beim Aufharken des Bodens sollte man vorsichtig vorgehen, um die flach wurzelnden Ausläufer des Buschwindröschens nicht zu verletzen. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Die Vermehrung ist durch Teilung oder durch Verwendung der Wurzelstecklinge möglich.

Wichtig: Die Pflanze ist giftig und kann bei Kontakt Allergien auslösen.

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12. Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana)

  • Blüte: Juni bis September
  • Höhe: 10cm-20cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Blühende Polster-Glockenblume
Die Polster-Glockenblume stammt aus den Bergregionen des Balkans und erfreut hierzulande mit seinem glockenförmigen Blüten von Juni bis September.

Die Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) stammt aus den Bergregionen des Balkans. Die immergrüne Pflanze lockt Bienen und andere Insekten an und findet sich oft in Steingärten. Sie breitet sich durch Ausläufer aus, bildet dichte Polster und erreicht eine Höhe von etwa 10 bis 20 Zentimetern. Beim Pflanzen ist einen Abstand von 30 Zentimetern optimal. Die rundlichen, glänzenden Blätter haben einen gezähnten Rand und die blau, violett oder weiß gefärbten, glockenförmigen Blüten erfreuen von Juni bis September.

Die Polster-Glockenblume mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen durchlässigen und kalkhaltigen Boden. Im Sommer möchte sie täglich gegossen werden, ansonsten kann sie auch Trockenperioden überstehen. Sie ist anspruchslos und braucht nur während der Blütezeit alle paar Wochen Dünger. Die vertrockneten Triebe sollten allerdings regelmäßig entfernet werden. Sie können die Pflanze durch Teilung oder Verwendung der wurzelnden Ausläufer vermehren.

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03/12/2024 09:43 am GMT

13. Frauenmantel (Alchemilla)

  • Blüte: Mai bis August
  • Höhe: 15cm-50cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Grün blühender Frauenmantel mit Tau bedeckt
Der Frauenmantel ist winterhart und blüht etwas unscheinbarer, als andere Pflanzen dieser Liste.

Der Frauenmantel (Achemilla) zählt zu den Rosengewächsen und ist ursprünglich in Europa, Afrika und Asien beheimatet. Die mehrjährige Pflanze besitzt leicht behaarte, achtfingrige Blätter und bildet während des Sommers ganze Teppiche von büschelweise angeordneten gelblich-grünen Blüten, die auch bei Bienen sehr beliebt sind. Je nach Art beträgt die maximale Höhe der Pflanze zwischen 15 und 50 Zentimetern.

Das Bedürfnis nach Licht ist je nach Sorte unterschiedlich, allerdings sollte es keine direkte Sonne sein. Auch längere Trockenheit verträgt der Frauenmantel nicht. Daher gilt es das Gewächs regelmäßig zu gießen. Allen Arten gemeinsam ist die Vorliebe für einen lockeren Boden mit vielen Nährstoffen. Im Frühjahr und Sommer sollte man den Frauenmantel düngen. Indem du die Pflanze nach der Blüte zurückschneidest, förderst du einen kräftigen Neuaustrieb. Nach der zweiten Blüte im Herbst ist kein Rückschnitt erforderlich, da das welke Laub als Frostschutz dienen kann. Im Frühjahr kannst du die Pflanze durch Teilung vermehren.

10 x Alchemilla mollis (Frauenmantel) Bodendecker
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  • Topfgröße: 9 x 9 cm
  • Wuchshöhe: ca. 40 bis 60 cm
  • Wuchsbreite: ca 30 cm bis 50 cm
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07/24/2024 02:46 pm GMT

14. Teppichaster (Aster pansus)

  • Blüte: Juni bis Oktober
  • Höhe: 10cm-30cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Viele bunte und winterharte Teppichasterblüten
Die Teppichaster (Aster pansus) wird auch Herbstaster genannt. Die Blüten dieser Pflanze sind frostresistent.

Die Teppichaster (Aster pansus) wird auch Herbstaster genannt. Als Kriechpflanze nimmt sie innerhalb der Familie der Astern eine Ausnahmestellung ein. Sie wird etwa 10 bis 30 Zentimeter groß und breitet sich in Teppichen aus. Die dunkelgrünen Blätter sind schmal und die weißen Blüten sternförmig mit einer gelben Mitte. Die unzähligen, frostresistenten Blüten erscheinen von Juni bis Oktober und sind bei Bienen und anderen Insekten beliebt.

Am besten kommt die anspruchslose Pflanze mit einem sonnigen und warmen Standort zurecht. Aufgrund ihres geringen Wasserbedarfs eignet sie sich gut für Steingärten. Wenn die Teppichaster doch einmal Anzeichen von Wassermangel zeigt, sollte man die Pflanze gründlich wässern, allerdings nicht zur Mittagszeit. Im Herbst empfiehlt sich ein Rückschnitt, um eine Aussaat zu vermeiden. Im Frühjahr ist die Zeit für eine Nährstoffgabe in Form von Staudendünger gekommen. Alle zwei bis drei Jahre kannst du die Pflanze nach der Blüte durch Teilung verjüngen. 

15. Römische Kamille (Chamaemelum nobile)

  • Blüte: Juni bis August
  • Höhe: 10cm-20cm
  • Als nicht giftig eingestuft
Römische Kamille, die auf einer Wiese blüht
Die kriechenden Triebe bilden Wurzeln und fördern dadurch die Ausbreitung.

Die Römische Kamille (Chamaemelum nobile) wird auch Römische Rasenkamille oder Teppichkamille genannt und hat ihre Heimat rund ums Mittelmeer. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet. Der Anwendungsbereich entspricht dem der echten Kamille. Die kriechenden Triebe bilden Wurzeln und fördern dadurch die Ausbreitung. Die Römische Kamille kann eine Höhe von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Ihre Blätter sind gefiedert und enthalten viel ätherisches Öl, weshalb sie beim Zerreiben ein Apfel-Aroma absondern.

Von Juni bis August bildet sie weiße, gefüllte strahlenförmige Blüten, bei manchen Sorten mit einer gelben Mitte. Die Pflanze liebt einen warmen und sonnigen Standort. Der Boden sollte locker, aber nicht zu nährstoffreich sein. Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Sei daher sparsam bei der Bewässerung. Sie ist relativ trittfest und findet deshalb manchmal als Ersatzrasen Verwendung. Nach der Blüte sollte man die in die Höhe wachsenden Zweige der Römischen Kamille zurückschneiden.

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FazitBodendecker blühend winterhart

Dies ist natürlich nur ein Ausschnitt aus der großen Auswahl verfügbarer Bodendecker, die winterhart und Dauerblüher sind. Die Pflanzen unterscheiden sich durch ihre Ansprüche an den Standort sowie durch Farbe und Zeitpunkt ihrer Blüte. Allen gemein ist jedoch, dass sie genügsam sind und nur wenig Zeit und Aufwand für die Pflege beanspruchen. Nicht nur sind Bodendecker blühend und winterhart, sondern sie lassen sich auch untereinander und mit anderen Pflanzen zu einem schönen Farbenmix kombinieren.

Weitere Informationen über Bodendecker, die zum Beispiel gegen Unkraut helfen, findest du hier.

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<h3>Haus & Garten Profi Redaktion</h3>

Haus & Garten Profi Redaktion

Wir sind ein breit gefächertes Team aus Hobbygärtnern und Fachleuten, die sich die Leidenschaft zu Garten und Haushalt teilen. Mit dem Ziel, euch hilfreiche Ratgeber, ehrliche Produktreviews und die besten Tipps zur Verfügung zu stellen. Viel Spaß beim Lesen!

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