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Tomatenpflanze Pflege: Jahr für Jahr kräftige Tomaten ernten 

Erntereife Tomaten aus dem eigenen Garten sind ökologisch, klimafreundlich, regional und schmecken automatisch noch besser als im Supermarkt! Wer sich Jahr für Jahr über eine reiche Ernte der Tomatenpflanze freuen möchte, sollte gewisse Pflegeschritte über die Jahre hinweg immer wieder wiederholen. Wie Sie die Tomatenpflanze richtig pflegen und das beliebte Gemüse schnell und einfach im eigenen Garten oder auf dem Balkon kultivieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der optimale Standort für die Tomatenpflanze 

Frische Tormaten
Tomaten benötigen einen vollsonnigen Standort. 

Tomaten eignen sich insbesondere für eine Bepflanzung auf einem Balkon. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Tomaten vollsonnige Standorte bevorzugen und Kälte vermeiden möchten. Auf dem Balkon ist es häufig wärmer als im Garten selbst. Natürlich lassen sich Tomaten auch in Hochbeeten, Beeten oder in Kübeln im Garten beheimaten. Die Nachtschattengewächse benötigen aber in jedem Fall einen vollsonnigen Standort. 

Weiterhin sollten die Bodenverhältnisse optimalen Standortbedingungen für die Anzucht von Tomaten entsprechen. Tomatenpflanzen bevorzugen humose Böden. Noch wichtiger als die Nährstoffzusammensetzung ist die Beschaffenheit des Bodens. Der Boden sollte so locker sein, dass keine Staunässe entstehen kann. 

Alternativ zur Außenbepflanzung lassen sich Tomatenpflanzen übrigens auch in Gewächshäusern kultivieren. Hier können Sie die Standortbestimmungen genau auf die Pflanzen ausrichten und so noch reichere Ernten erzielen.

Spezielle Standorderanforderungen im Winter beachten

Tomaten im Winter
Für die Überwinterung in Innenräumen die Tomatenpflanze auf den Balkon stellen.

Tomatenpflanzen stellen hohe Ansprüche an ihren Standort. Vollsonnige Standorte bevorzugen Tomaten deshalb, da sie kühle Temperaturen nicht gut vertragen. Kalte Winter können den Pflanzen erheblich schaden. Aus diesem Grund sollten Tomatenpflanzen überwintert werden. Ein Gewächshaus bietet sich hierfür an. Hier gelten perfekte Standortbestimmungen für die Pflanze.

Natürlich haben nur wenige den Luxus, ein Gewächshaus im eigenen Garten zu wissen. Mit einer Glasabdeckung lassen sich Hochbeete schnell in Gewächshäuser verwandeln. Kübelpflanzen können hingegen an kühlen, jedoch lichtdurchfluteten Räumlichkeiten überwintert werden. Hausflure bieten sich als Winterquartier an. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Tomatenpflanzen in Innenräumen zu überwintern, sollten Sie diese auf den Balkon stellen. Dabei stellen Sie die Kübel so nah an die Hauswand wie möglich und achten auf einen windgeschützten Standort. Ein Vlies, sowie ein Jutebeutel über dem Topf schützen die Wurzeln der Pflanze zusätzlich vor Frost. Auf eine regelmäßige Belüftung der Tomatenpflanzen sei gleichermaßen bei der Überwinterung in einem Jutesack als auch im Gewächshaus hingewiesen. 

Die Nährstoffversorge zeigt sich auch im Geschmack: Nicht nur sind die Tomaten bei hoher Nährstoffversorge widerstandsfähiger, sie sind auch aromatischer im Geschmack. Auch ein Nährstoffmangel ist für Gärtner sichtbar: Sobald die Blätter sich gelb verfärben, benötigt die Pflanze neues Düngemittel. 

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Tomaten kräftig gießen und regelmäßig düngen

Tomaten die gegossen werden
Bestenfalls ist das Wasser nicht kalt. Andernfalls könnte es zu einem Kälteschock kommen.

Tomaten benötigen in den warmen Monaten des Jahres eine regelmäßige Bewässerung. Jungpflanzen sollten nahezu täglich mit Wasser versorgt werden. Als Wasser kann gerne Regenwasser verwendet werden. Bestenfalls ist das verwendete Wasser nicht kalt. Andernfalls könnte es zu einem Kälteschock der Pflanze kommen.

Angewachsene Tomatenpflanzen benötigen eine moderate Bewässerung. In den Sommermonaten sei auf eine nahezu tägliche Wasserzufuhr zu achten. Das Gute: Die Wasserzufuhr lässt sich leicht abschätzen. Die Pflanzen zeigen nämlich, wann sie Wasser zum Gedeihen benötigen. Hängen die Blätter der Tomate, ist sie trocken und benötigt Wasser. Öffnet sie hingegen ihre Blätter, muss noch nicht gegossen werden.

Bei starken Regenschauern und einer zu starken Bewässerung kann die Pflanze jedoch Krankheiten entwickeln. Wurzelfäulnis, Pilzerkrankungen und Braunfäule können entstehen. Versuchen Sie, die Bewässerung moderat zu halten. Diese Erkrankungen lassen sich leicht vermeiden, indem die Bewässerung schlückchenweise bei Bedarf erfolgt. 

Die Starkzehrer benötigen nicht nur regelmäßig eine Bewässerung. Zur Pflanzenpflege zählt auch eine Düngung. Tomatenpflanzen sind auf eine hohe Nährstoffzufuhr angewiesen. Langzeitdünger empfehlen sich im Herbst und Frühjahr. Auf eine regelmäßige Düngung können Gartenbesitzer hingegen im Sommer setzen. Sobald die Tomatenpflanzen düngen, empfiehlt sich eine Düngung alle 14 Tage. 

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Tomatenpflanzen schneiden und pflegen

Tomaten die geschnitten werden
Auch das Ausgeizen ist ein wichtiger Bestandteil der Schnittmaßnahmen.

Zur Pflanzenpflege der Tomatenpflanze zählt auch der Schnitt. Damit die Tomatenpflanze üppig wächst und ein Abbrechen von Trieben vermieden wird, können Rankhilfen unterstützen. Präventiv gegen das Abbrechen von Trieben hilft auch ein Schnitt der Tomatenpflanze. Dabei sollten immer Triebe zurückgeschnitten werden, die keine Früchte ausbilden werden. So spart die Tomatenpflanze Energie und kann sie in die Produktion reifer Früchte stecken. 

Auch das Ausgeizen ist ein wichtiger Bestandteil der Schnittmaßnahmen. Sämtliche Seitentriebe können somit abgeschnitten werden. Es ist auch möglich, einzelne Seitentriebe stehenzulassen. Während des Ausgeizens kann Verwelktes ebenfalls entfernt werden. Ende August sollte zudem die Pflanzenspitze gekappt werden. Dies führt dazu, dass die Energie vollständig in die Produktion der Früchte fließt. 

Erntetipps und Zeitpunkt

Tomaten in einer dreckigen hand
Spätestens Anfang August sollten Sie jedoch auch jene Tomaten ernten.

Ende Juli sind die meisten Tomatenpflanzen erntereif. Sind die Tomaten ausgereift, zeigen sie es in ihrer Farbgebung. Kräftig rote Früchte können verzehrt werden. Spätestens Anfang August sollten Sie jedoch auch jene Tomaten ernten, die noch grün oder orange sind. Diese können sie auf der Fensterbank weiter reifen lassen. 

Die gereiften Tomaten können Sie im Anschluss verzehren oder diese lagern. Damit sie langfristig frisch und knackig bleiben, sollten sie an dunklen und geschützten Orten gelagert werden. Zu kalt sollten sie die Tomaten jedoch nicht lagern. Ein Beutel oder eingeschlagen in Zeitungspapier halten sie besonders lange. 

Fazit

Was ist der beste Standort für Tomaten?

Tomaten bevorzugen vollsonnige Standorte und wollen Kälte vermeiden. Da es auf Balkonen häufig wärmer ist, als im Garten selbst, eignen sich diese besonders gut als Standort. Natürlich lassen sich Tomaten aber auch in Hochbeeten, Beeten oder in Kübeln im Garten beheimaten. Die Nachtschattengewächse benötigen aber in jedem Fall einen vollsonnigen Standort. Alternativ zur Außenbepflanzung lassen sich Tomatenpflanzen übrigens auch in Gewächshäusern kultivieren.

Was sind geeignete Bodenverhältnisse für Tomaten?

Tomatenpflanzen bevorzugen humose Böden. Noch wichtiger als die Nährstoffzusammensetzung ist die Beschaffenheit des Bodens. Der Boden sollte so locker sein, dass keine Staunässe entstehen kann. 

Wann soll man Tomaten säen?

Der ideale Zeitpunkt für die Tomatenaussaat beginnt Mitte Februar und endet gegen Mitte April. Wie früh man aussäen kann, hängt davon ab, ob man ein frostfreies Gewächshaus zur Verfügung hat oder, ob die Tomaten im Garten gepflanzt werden.

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