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12 hängende Zimmerpflanzen, die besonders beliebt sind

Nicht nur Einrichtungsprofis, die mit dem Puls der Zeit gehen möchten, sondern auch Urban Gardening Fans sehen in hängenden Zimmerpflanzen einen neuen Trend. Denn diese sind nicht nur optisch ein echtes Highlight, sondern abhängig von der Art auch sehr pflegeleicht.

Vor allem, wenn Sie eine Wohnung mit wenigen Fensterbänken haben, sind hängende Zimmerpflanzen eine gute Alternative zu Pflanzen in Töpfen. Denn diese fühlen sich entweder freistehend auf Säulen oder auch an Regalen an der Wand am wohlsten. Wichtig ist, dass Sie immer darauf achten, dass ein guter und fester Stand gewährleistet ist. Damit sind Säulen oder Hocker am besten geeignet, die breite Füße haben und sich so nicht so leicht umstoßen lassen. Oder aber Sie positionieren Ihre hängende Pflanze in einem Hängegefäß direkt an der Wand.

1. Kletter-Philodendron (Philodendron scandens)

Philodendron scandens im Topf.
Kletter-Philodendron-Pflanzen werden bis zu 30 cm lang.

Die Pflanzengattung der Philodendren ist in deutschen Wohnzimmern stark vertreten. Mit dem Kletter-Philodendron hat sich eine aufrecht um einen Moosstab wachsende Sorte etabliert, doch Sie können diese auch als hängende Pflanze verwenden. Dazu geben Sie sie einfach in eine Blumenampel, wo sie bis zu 30 Zentimeter groß bzw. lang werden kann. Die festen Blätter, die eine Herzform aufweisen, machen sie zu einem echt grünen Hingucker in Bad oder Wohnzimmer.

Diese Hängepflanze ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch robust und pflegeleicht. Die häufigsten Tätigkeiten, denen Sie bei ihr nachgehen müssen, sind Wässern und ab und an Düngen, manchmal auch einfach nur die Blätter entstauben.

2. Katzenschwänzchen (Acalypha hispaniolae)

Katzenschwänzchen.
Acalypha hispaniolae mag helle Standorte.

Das Katzenschwänzchen, das den Namen aufgrund der Ähnlichkeit der Blüte mit einem Katzenschwanz trägt, können Sie sowohl im Topf als auch als Hängepflanze in Ihrem Zuhause aufstellen. Wichtig ist ein heller Standort, der jedoch nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein sollte und eine durchgängige Temperatur von mehr als 20 Grad. 

Die Blüten werden bis zu 15 Zentimeter lang und leuchten knallrot, was die hängende Pflanze zu einem echten optischen Highlight macht. Wichtig ist allerdings, dass Sie sie in einer Ampel mit einer guten Drainage haben und sie regelmäßig gießen. Beachten Sie jedoch, dass das Katzenschwänzchen weder Staunässe noch trockene Erde mag.

3. Kussmäulchen (Nematanthus gregarius)

Kussmäulchen im Freien.
Nematanthus gregarius wird im Englischen auch Goldfisch genannt.

Im Englischen wird diese Hängepflanze Goldfish genannt und ein Blick darauf zeigt, warum sie die beiden Namen trägt. Denn die Blüten leuchten hellorang und zeigen tatsächlich eine Ähnlichkeit mit einem Kussmund. Botanisch gesehen handelt es sich hierbei um eine locker buschige Pflanze, die jedoch ab einer Höhe von 20 Zentimeter überhängend wächst. Dies kommt dann in einer Ampel oder an einem erhöhten Standort besonders gut zur Geltung.

Wichtig ist, dass dieser Platz, wo das Kussmäulchen steht, hell und sonnig ist, beispielsweise in der Nähe eines West- oder Ostfensters. Beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass es keine Staunässe gibt, die Erde aber auch niemals austrocknet. Was die Erde betrifft, so ist bei dieser hängenden Zimmerpflanze humusreiches Substrat gefragt.

4. Schwertfarn (Nephrolepsis exaltata)

Nephrolepsis exaltata in der Wohnung.
Schwertfarn-Blätter können bis zu einem Meter lang werden.

Es sind vor allem die Blätter des Schwertfarns, die optisch beeindrucken. Sie können bis zu einem Meter lang werden, sind stark gefiedert und wachsen überhängend. Besonders schön sind Sorten des Schwertfarns, die gedrehte oder gewellte Wedel haben.

Dabei ist der Schwertfarn auch noch sehr pflegeleicht, denn er muss einfach regelmäßig gegossen werden und mag es hin und wieder, etwas Dünger abzubekommen.

5. Gemeiner Efeu (Hedera helix)

Gemeiner Efeu im Topf.
Die Pflanze ist leicht giftig. Eine Berührung mit der Pflanze führt zu leichten Hautreizungen.

Es gibt kaum eine Kletter- oder Hängepflanze, die so bekannt ist wie der Efeu, der sich gerne an Hausfassaden oder Bäume emporrankt. Dabei können sie ihn auch gut als Zimmerpflanze verwenden, wobei er gerade als Hängepflanze optisch beeindruckt.

Neben seiner Robustheit überzeugt er auch mit seiner Anspruchslosigkeit, denn er mag einfach nur regelmäßig gegossen und ab und an gedüngt zu werden. Sie können den Efeu auch in eher dunklen Räumen in eine Blumenampel setzen, er ist in Sachen Licht oder gar Sonne kaum anspruchsvoll. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass er leicht giftig ist und dabei bei Berührungen leichte Hautreizungen verursachen kann.

6. Zierspargel (Asparagus densiflorus)

Zierspargel im Topf.
Zierspargel ist äußerst giftig und sollte auf keinem Fall verzehrt werden.

Bei Spargel denkt man eher an das leckere Gericht im Frühling als an eine Zierpflanze. Doch der Zierspargel macht seinem Namen als Zierde alle Ehre, vor allem in der Kategorie der hängenden Zimmerpflanzen. Rein optisch ist er seinem großen Bruder, dem Spargel, sehr ähnlich, doch beeindruckt er nicht nur mit seinen fein gefächerten Blättern, sondern auch mit seiner Anspruchslosigkeit in Sachen Pflege. Denn wenn er an einem sonnigen Standort und in nährstoffreicher Erde steht, muss er nur regelmäßig gegossen werden.

Manchmal entwickelt der Zierspargel sogar kleine weiße Blüten, die sich in der Folge zu dekorativen roten Beeren verwandeln. So schön diese auch anzusehen sind, beachten Sie bitte, dass diese stark giftig sind und keinesfalls gegessen werden sollten.

7. Goldbart (Callisia fragrans)

Callisia fragrans.
Der Goldbart fühlt sich in Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad wohl.

Der Goldbart wird unter Botanikern als robust und ausdauernd beschrieben, was bedeutet, dass er kaum Ansprüche an seine Umwelt bzw. die Pflege stellt. Er mag es zwar hell, aber keine direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Dann zeigt er sich mit seinen prächtigen rosettenartig geformten Blättern, die manchmal eine rötliche Färbung bekommen. Je besser Sie einen Goldbart pflegen, desto ausladender wird sein Blütenstand.

8. Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Grünlilie im Topf.
Chlorophytum comosum bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte.

Als hängende Zimmerpflanze ist auch die Grünlilie sehr beliebt. Sie mag helle Standorte, braucht aber keine aufwändige Pflege, sondern nur, dass sie reichlich gegossen und manchmal gedüngt wird. Optisch fällt sie mit einem dichten Blattschopf auf, aus dem dann die Blütentriebe, die lange herunterhängen wachsen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass die Grünlilie nicht nur mit ihrem Aussehen punktet, sondern auch zu den besten Zimmerpflanzen gehört, die die Luft effizient reinigen.

Der Standort für diese hängende Zimmerpflanze sollte sonnig oder halbschattig sein, wobei die Erde bzw. das Substrat nährstoffreich und humusreich sein sollte. Dann entwickelt sie ganzjährig ihre kleinen weißen Blüten.

9. Schamblume (Aeschypanthus)

Schamblume im Topf.
Die Schamblume hält auch im Trockenen durch.

Bei dieser hängenden Zimmerpflanze ist der Name absolut nicht Programm, denn ihre hängenden Blütenbüscheln machen sie zu einer der schönsten Pflanzen für Innenräume. Während der Sommermonate erstrahlen diese in Rot, Orange und Gelb und setzen so einen bunten Kontrast zu den fleischig grünen Blättern.

Die Schamblume braucht einen Standort, der nicht komplett in der Sonne steht, aber durchgängig zwischen 20 und 25 Grad aufweist. Gießen ist nur selten notwendig, wobei Sie sie im Winter durchaus vier bis fünf Wochen komplett im Trockenen stehen lassen können. Denn damit wird die Blütenbildung für das kommende Frühjahr angeregt.

10. Perlenschnur (Senecio herreanus)

Perlenschnur im Becher.
Senecio herreanus wird auch Erbse am Band genannt.

Diese hängende Zimmerpflanze wird auch Erbse am Band genannt und wenn Sie sie genauer ansehen, wissen Sie auch warum. Denn die kleinen grünen Kugeln der Pflanze wirken wie auf Schnüre aufgefädelt, wobei es sich ja in Wahrheit dabei um Blätter handelt, die rund und klein sind. Diese sind an Ranken angebracht, die bei guter Pflege durchaus bis zum Boden reichen können. 

Die Perlenschnur ist aber nicht nur optisch ein echter Blickfang, sondern speichert auch Wasser. Damit kann sie zu den absolut pflegeleichten Pflanzen gezählt werden, da Sie sie nur gießen müssen, wenn das Substrat komplett ausgetrocknet ist. Dieses sollte kiesig oder leicht lehmig sein. Was den Standort betrifft, so mag es die Perlenschnur sonnig oder halbschattig, dann kann sie bis zu 100 Zentimeter groß werden.

11. Efeutute (Epipremnum)

Efeutute im Topf.
Epipremnum hat eine luftverbessernde Wirkung.

Ebenso wie der Efeu ist die Efeutute vor allem als Kletterpflanze bekannt, doch auch als hängende Zimmerpflanze wird sie immer beliebter. Und das ist auch gut nachzuvollziehen, denn sie ist genügsam und ausdauernd und verzeiht sogar eine zwischenzeitliche Trockenheit bzw. lange Gießintervalle.

Zusätzlich sind die Blätter sehr dekorativ und können so dicht wachsen, dass die Zimmerpflanze als dichter Blattvorhang bzw. quasi als Raumteiler verwendet werden kann. Dabei sind sie nicht rein grün, sondern zeigen schöne Musterungen in Weiß oder Creme. Ein weiterer Vorteil dieser Hängepflanze liegt darin, dass sie eine luftverbessernde Wirkung hat und Abgase, aber auch Zigarettenrauch zuverlässig aufnimmt.

12. Korallenkaktus (Rhipsalis cassutha)

Korallenkaktus im Topf.
Der Korallenkaktus ist eigentlich kein Kaktus, ähnlich wie der Kaktus aber bevorzugt er warme und halbschattige Standorte und muss nicht oft gewässert werden.

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt. Der Korallenkaktus ist gar kein Kaktus, sondern bildet lange buschige Triebe, die ihn ideal als hängende Zimmerpflanze macht. Sein Pflegebedarf entspricht allerdings dem klassischen Kaktusimage, denn er bevorzugt einen warmen und halbschattigen Standort und muss nur einmal wöchentlich gegossen werden. Einmal im Monat mit Dünger zu versorgen, bringt das Ergebnis, dass der Korallenkaktus tatsächlich optimal wächst und im November bzw. Dezember kleine weiße Blüten bildet.

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