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Wenn die ersten warmen Tage des Jahres die Menschen auf die Terrassen und in die Gärten locken, zeigt sich oft: der Zustand der Gartenmöbel ist nicht gerade ideal. Monate voller Regen, Frost und wechselhafter Witterung hinterlassen Spuren, die weit über oberflächlichen Schmutz hinausgehen. Wer lange Freude an seinen Sitzgelegenheiten und Tischen haben möchte, sollte den Start in den Frühling für eine systematische Instandsetzung nutzen.

Bestandsaufnahme
Besonders Holzmöbel neigen dazu, über den Winter eine silbergraue Patina oder gar Algenbeläge anzusetzen. Während manche Gartenbesitzer diese Optik schätzen, deutet sie oft auf eine Austrocknung des Materials hin. Ein prüfender Blick auf die Verbindungen und Schrauben ist ebenfalls ratsam, da sich Metallteile durch Temperaturschwankungen lockern können. Nachdem man sich den Verbindungen gewidmet hat, kann es an die Reinigung gehen. Direkt versiegeln sollte man das Holz nun allerdings nicht. Stephan van Son, Spezialist für Gartengarnituren bei gartenmoebel-shop.de, einem niederländischen Familienunternehmen mit fünfzehn Filialen und einem Faible für Gartenmöbel, rät:
„Unterschätzen Sie niemals die Kraft einer sanften Reinigung vor der eigentlichen Versiegelung. Wer Öl auf eine nicht gänzlich staubfreie Holzoberfläche aufträgt, schließt den Schmutz förmlich ein. Nutzen Sie für Harthölzer immer spezielle Reiniger, die die Poren öffnen, statt sie mit aggressiven Haushaltsreinigern zu verschließen.“
Sanfte Reinigung als Basis für den Glanz
Der erste Schritt der Frühjahrskur besteht in der Beseitigung von groben Verunreinigungen. Man sollte hierbei auf den Einsatz von Hochdruckreinigern verzichten, weil der harte Wasserstrahl die Struktur von Holz aufrauen und Kunststoffe spröde machen kann. Stattdessen haben sich weiche Bürsten und Schwämme bewährt. Eine Mischung aus warmer Seifenlauge auf Basis von Naturseife hilft dabei, organische Ablagerungen zu lösen, ohne die Umwelt zu belasten.
Bei hartnäckigem Befall durch Schimmel oder tiefsitzende Algen bieten sich spezielle Reiniger für den Außenbereich an. Diese werden aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkzeit mit klarem Wasser abgespült. Es ist wichtig, dass die Möbel nach dieser Prozedur vollständig durchtrocknen. Dieser Vorgang kann je nach Witterung ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Erst wenn keine Restfeuchtigkeit mehr im Material vorhanden ist, folgt die Konservierung.
Schutz der Oberflächen aus Holz
Holz ist ein lebendiger Werkstoff, der auf Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Wenn man die natürliche Farbe von Teak, Akazie oder Eukalyptus erhalten möchte, ist die Behandlung mit Öl unverzichtbar. Das Öl dringt tief in die Fasern ein und verhindert, dass Wasser eindringt oder das Holz von innen heraus reißt. Man trägt die Flüssigkeit am besten mit einem fusselfreien Tuch oder einem breiten Pinsel dünn auf. Überschüssiges Material sollte man nach etwa fünfzehn Minuten abwischen, weil sonst klebrige Stellen entstehen, die Staub magisch anziehen.
Für Liebhaber der grauen Patina ist ein Öl nicht zwingend notwendig. Dennoch hilft ein spezieller Schutz gegen Flecken, damit Fett von Grillabenden oder Wein nicht dauerhaft in die Fasern einzieht. Zusätzlich bietet ein UV-Schutz in der Lasur den Vorteil, dass das Holz weniger stark ausbleicht und seine Stabilität behält.

Pflege von Metall und modernen Kunststoffen
Möbel aus Aluminium oder Edelstahl gelten als besonders langlebig, sind aber gegen Umwelteinflüsse nicht völlig immun. Rußpartikel aus der Luft oder feiner Staub können sich in die Beschichtung einbrennen. Hier hilft eine Politur mit einem weichen Wachs, die das Material versiegelt und Wasser einfach abperlen lässt. Bei Modellen aus Kunststoff oder Polyrattan sollte man darauf achten, keine Scheuermittel zu verwenden. Diese hinterlassen winzige Kratzer, in denen sich Schmutz künftig noch schneller festsetzt. Ein spezieller Kunststoffreiniger mit antistatischer Wirkung verhindert zudem, dass sich die Oberflächen schnell wieder aufladen.
Den Wohlfühlfaktor durch Textilien sichern
Keine Sitzgruppe ist ohne passende Polster und Auflagen komplett. Auch wenn diese meist im Haus überwintert haben, benötigen sie zum Saisonstart eine Auffrischung. Man sollte die Bezüge nach den Angaben des Herstellers waschen und anschließend mit einem Spray zur Imprägnierung behandeln. Dies schützt das Gewebe vor dem Ausbleichen durch die Sonne und sorgt dafür, dass ein kurzer Regenschauer den Stoff nicht sofort durchnässt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Lagerorte im Sommer so zu wählen, dass eine ständige Luftzirkulation gewährleistet ist.
Wer diese Schritte befolgt, investiert nur wenige Stunden Arbeit, erhält dafür aber den Wert und die Ästhetik seiner Einrichtung für viele Jahre. Eine sorgsame Vorbereitung im Frühling sorgt dafür, dass die Zeit im Garten ohne Ärger über verwitterte Flächen genossen werden kann.
Bereits als Kind hat Tobias Hertzog den Garten und die Natur geliebt. Mit seinem Fachwissen über Pflanzen und seinen kreativen Ideen zur Gartengestaltung bereichert er das Team immer wieder. Außerdem, begeistert er sich, genau wie Ferdinand Zankl, für alles rund um Chili und ist regelmäßig bei allerlei Tastings auf dessen YouTube-Kanal zu sehen.






