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10 große Zimmerpflanzen, die wenig Licht brauchen

Sie reinigen die Luft, verleihen jedem Raum ein gemütliches Flair und sehen auch noch superstylisch aus – Zimmerpflanzen gehören einfach in jede Wohnung. Doch nicht immer ist es leicht, ein Plätzchen an der Sonne zu finden. Glücklicherweise gibt es auch Pflanzen, die mit wenig Licht auskommen und so Ihre Nordseite, den Hausflur sowie dunklere Räume zum Leben erwecken. Die Schattenliebhaber fühlen sich bei weniger guten Lichtverhältnissen pudelwohl und vermissen die direkte Sonneneinstrahlung auf ihren grünen Pflanzenblättern nicht.

Schattenpflanzen stellen nicht nur sehr geringe Ansprüche an die Lichtverhältnisse, sondern kommen auch mit wenig Pflege gut zurecht. Die Grünlinge mögen keine direkte Sonneneinstrahlung auf ihren Blättern und verdunsten dadurch geringere Wassermengen als Sonnenanbeter. Auch wird die Flüssigkeit in der Regel gespeichert, weshalb Ihnen die meisten Zimmerpflanzen die ein oder andere gießfreie Woche schnell verzeihen.

Zu erkennen geben sich die Schattenliebhaber mit großen, meist dünnen, dunkelgrünen Blättern. Diese benötigen sie, um an ihrem heimischen Standort, im Unterholz dichter Wälder, auch spärliches Licht einzufangen. Zwar werden Sie die Pflanzen weniger mit bunten Blüten beeindrucken, dafür aber mit ihren auffällig glänzenden Blättern.

1. Die Efeutute

Nahaufnahme der Blätter der Efeutute
Im Winter muss die Efeutute nur alle zwei Wochen gegossen werden.

Die Efeutute erfüllt einfach alle deine grünen Wünsche. Sie ist Meisterin der Anpassung und macht sich bei wenig, mäßig und viel Licht gut. Je mehr Licht, desto emsiger klettert sie dir davon. Nur direkte Sonneneinstrahlung mag sie nicht. Das gilt auch für die schön gemusterte Marble Queen und die goldene Variante.

Auch beim Gießen der Efeutute kannst du wenig falsch machen. Wenn die oberen 2-3 Zentimeter ihrer Topferde trocken sind, kannst du Wasser geben. Das wird ungefähr einmal pro Woche, im Winter alle zwei Wochen der Fall sein.

Ein weiteres Plus: Die Efeutute ist super einfach zu vermehren. Du kannst die Efeutute hängen oder klettern lassen, z. B. an einem Moosstab. Beim Klettern stabilisiert sie sich mit ihren Luftwurzeln.

2. Der Nestfarn

Nestfarn in einem weißen Topf
Der Nestfarn fühlt sich an einem schattigen Standort am wohlsten.

Dieser Farn fühlt sich an schattigen Plätzchen wohler als an der prallen Sonne. Er mag seine Erde recht feucht, aber ungern nass. Auch über ein paar gesunde Nährstoffe in Form von Dünger freut er sich. Stell dir einen moosigen, dunklen Waldboden vor – da würde sich der Nestfarn in freier Wildbahn am wohlsten fühlen. Er ist ein Freund von Tieren, genau wie diese anderen ungiftigen Pflanzen.

3. Der Gummibaum

Gummibaum vor weißer Wand
Der Gummibaum benötigt etwa einmal die Woche Wasser.

Du wünschst dir einen größeren Grünling in deinen vier Wänden? Dann schau dir mal den Gummibaum an. Er braucht nicht viel, deshalb hat er es auch auf die Liste der anspruchslosesten Pflanzen geschafft. So pflegeleicht ist unser Freund: Je nach Saison braucht der Gummibaum etwa einmal die Woche oder alle 14 Tage etwas Wasser – nass oder knochentrocken sollte die Erde nie sein.

4. Der Philodendron scandens

Philodendron in grauem Blumentopf
Der Philodendron bevorzugt einen schattigen Standort.

Noch so eine Kletterpflanze? Du hast es erfasst. Der Philodendron braucht kaum Licht, um sich wohlig schön durch deine Wohnung zu schlängeln. Ihm ist direktes Sonnenlicht sogar unangenehm. Ob der Philodendron scandens Wasser braucht, sagt dir der Fingertest. Fühlt sich die Erde trocken und bröselig an, kannst du ihm etwas Wasser geben. Generell mag er es eher feucht, ohne direkt nasse Füße zu kriegen.

5. Die Ufopflanze

Ufopflanze auf einem Holztisch
Auch die Ufopflanze fühlt sich an einem schattigen Platz sehr wohl.

Schon mal gehört, dass Ufos bei Tag fliegen? Ja? Das ist ein Gerücht. Deine Ufopflanze fühlt sich auch an schattigen Plätzchen bei dir zu Hause wohl. Die Pilea peperomioides, wie diese herzige Pflanze auch genannt wird, reckt ihre vielen Ufoteller-Köpfe Richtung Licht, muss aber überhaupt nicht an der Sonne stehen. Im Winter, wenn die Sonne nicht so stark brennt, kannst du sie aber durchaus aufs Fensterbrett stellen.

6. Der Elefantenfuß

Elefantenfuß
Der Elefantenfuß ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze.

Diese wunderliche, strubbelige Pflanze gibt es in allen Größen – wenn du Geduld und genug große Töpfe mitbringst. In jedem Fall ist sie sehr anpassungsfähig und überlebt bei allen möglichen Lichtverhältnissen pflegeleicht.

7. Die Aglaonema

Aglaonema in einem roten Blumentopf
Aglaonemas sind sehr pflegeleichte Pflanzen.

Diese Schönheit kommt in allen Farben daher, die du dir ausmalen kannst. Sommer, Sonne, Sonnenschein will keine davon, im Gegenteil: Sie strahlen lieber mit sich selbst um die Wette. Und das Beste: Du findest kaum eine pflegeleichtere Pflanze.

8. Die Glücksfeder

Nahaufnahme der Blätter des Glücksfeder
Der Glücksfeder ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze.

Diese glückliche Feder ist die robusteste Pflanze in unserer Liste. Ein bisschen Licht, ein bisschen Wasser – schon ist die Glücksfeder zufrieden. Nicht mal trockene Luft macht ihr zu schaffen. Je mehr Licht, desto mehr Wasser möchte sie. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen ist ihr wenig Licht sogar lieber.

9. Der Bogenhanf bzw. Sansevierias

Großer Blumentopf in dem Bogenhanf wächst
Der Bogenhanf bevorzugt seltenes gießen.

Zum Beispiel unsere Moonshine scheint bzw. überlebt auch im Dunkeln. Auch sonst sind Sansevierias hart im Nehmen. Die Moonshine mag es nicht zu kalt (etwa 15° C sind ihre Grenze), aber mit wenig Licht und noch weniger Wasser kommt sie gut klar. Gieß sie lieber nur alle 3, 4 Wochen statt zu oft.

10. Moosbilder

Bild von einem Moosbild
Das Moosbild kann mit wenig Licht überleben, freut sie sich aber auch über hellere Stunden.

Der Klassiker in unserer Liste der anspruchslosesten Zimmerpflanzen. Je heller es bei dir zu Hause ist, desto besser können BesucherInnen deinen schönen Wandschmuck bewundern. Aber da sie keine Pflege brauchen, stören sich Moosbilder natürlich auch nicht an fehlendem Licht. Auch wenn diese Pflanzen mit wenig Licht überleben, freuen sie sich über hellere Stunden und wachsen dann auch fröhlich.

Sie können mit etwas Sonne aktiver Photosynthese betreiben und frischen Sauerstoff in deine Wohnungsluft pumpen. Du hast es also in der Hand, wie grün dein Dschungel wirklich wird.

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