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Sonnenblumen Pflege leicht gemacht!

Sie sind das Inbild des Sommers, schmücken Bauerngärten und Zaunbeete, erfreuen mit ihren großen Blütenköpfen erst den Menschen und dann die Vögel. Dabei sind sie kinderleicht zu ziehen: Sonnenblumen. Alles Weitere zur Sonnenblumen-Pflege in diesem Beitrag.

Wissenswertes zur Sonnenblumen Pflege

Sonnenblumen (lat. Helianthus annuus) wachsen einjährig und ohne Knollen zu bilden.
Junge Sonnenblumen wenden ihren Kopf immer der Sonne zu. Bei der richtigen Sonnenblumen Pflege ist das ausreichende Gießen wichtig!

Die Sonnenblume (auch: gewöhnliche Sonnenblume), lateinisch Helianthus annuus, gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wächst einjährig und ohne Knollen zu bilden. Je nach Sorte kann sie einen bis zwei, maximal um die drei Meter hoch werden. Der Stängel ist behaart, die großen, leicht herzförmigen Blätter stehen wechselständig. Die großen, gelben bis orangefarbene Blüten sind in Wirklichkeit Scheinblüten, die aus über 15000 Einzelblüten bestehen können. Die Insekten bestäuben die Sonnenblumen. Die Sonnenblume stammt aus Nordamerika. Das gesunde Sonnenblumenöl wird aus ihren Samen gewonnen.

Wirklich faszinierend ist die Eigenschaft junger Sonnenblumen, ihren Kopf immer der Sonne zuzuwenden. Das ändert sich erst, wenn die Blüten voll aufgeblüht sind.

Neben der gewöhnlichen Sonnenblume gibt es auch einige mehrjährige Arten, die Stauden-Sonnenblumen, sowie die Knollen bildende Topinambur.

Sonnenblumen Pflege: Standort

Sonnenblumen sind Sonnenkinder. Sie brauchen einen vollsonnigen Standort und einen fruchtbaren, nicht zu schweren Boden, um gut zu gedeihen. Schon ein Platz im Halbschatten kann dafür sorgen, dass die Blätter gelblich bleiben und ein Kümmerwuchs eintritt.

Durch ihre Größe eignen sich Sonnenblumen vor allem für Beete in Bauerngärten oder die Begrünung von Zäunen. Besonders wohlfühlen sich Sonnenblumen auch vor einer hellen Wand, die Wärme und Licht reflektiert. Großen Exemplaren sollte man durch Anbinden zu mehr Sturmfestigkeit verhelfen.
Kleine Sorten lassen sich auch gut im Kübel auf dem Balkon ziehen. Das Pflanzgefäß muss ausreichend groß sein und sollte über ein Abzugsloch verfügen. Auf jeden Fall sollte die Sonnenblume im Topf hochwertige Blumenerde bekommen.

Sonnenblumen Pflege: Gießen

Sonnenblumen brauchen unbedingt genügend Wasser. Daher ist der wichtigste Punkt an der Sonnenblumen Pflege ausreichendes Gießen. Gerade an heißen Tagen kann es bei Kübelpflanzen mit ihrem beschränkten Erdreich sogar notwendig werden, sie mehrmals am Tag zu gießen. Eine halbe Stunde danach sollte überschüssiges Wasser abgegossen werden.

Düngen der Sonnenblumen

Die schnell wachsende Sonnenblume verbraucht eine Menge Energie. Sie verbrauchen Stickstoffmenge, die für andere Pflanzen schon schädlich sind. Im Garten wachsende Exemplare erhalten am besten schon bei der Pflanzung reichlich Kompost und Hornspäne. Später kann noch Rinderdung und Brennnesselbrühe oder Biodünger. Im Topf wachsende Sonnenblumen können gut nach Anweisung mit einem Blumendünger gedüngt werden – am besten ein- bis zweimal pro Woche.

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Bei der Sonnenblumen Pflege ist wichtig sie mit organischem Dünger zu düngen, damit man die Sonnenblumenkerne verzehren kann.
Mit ihrer gelben Farbkraft eignen Sonnenblumen sich hervorragend auch als Dekoration.

Sonnenblumen Pflege und Schnitt

Die Sonnenblume ist robust und braucht wenig zusätzliche Pflege. Sooft ist ein Schnitt, außer für die Vase, nicht hilfreich, da der Schnitt die Sonnenblume nicht zum Bilden weiterer Blüten anregt.

Sonnenblumen Vermehren

Sonnenblumen vermehrt man am besten durch Aussaat im Frühjahr. Entweder werden die Samen im März in Töpfchen gesät und die kleinen Pflanzen im Mai an ihren Platz umgesetzt. Oder man sät Sonnenblumen ab April direkt an Ort und Stelle. Da Sonnenblumen nicht frostfest sind, sollten die Pflänzchen bei späten Frösten abgedeckt werden.
Sonnenblumen keimen zuverlässig und sind daher auch für Kinderbeete geeignet, zumal die Sonnenblumen Pflege ebenfalls kinderleicht ist. Will man aus eigenen Sonnenblumen Saatgut gewinnen, empfiehlt es sich, die reifen Blüten mit einem Beutel aus Gaze zu umhüllen, damit die hungrigen Vögel nicht an die begehrten Öl Samen herankommen.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Sonnenblumen sind ausgesprochen robust, wenn sie genügend Wasser und Licht zur Verfügung haben.

Typische Krankheiten gibt es in dem Sinne nicht. Allerdings sind die Keimlinge gefährdet, zum Opfer des Schneckenfraßes zu werden. Dagegen kann eine Umrandung aus Sägemehl oder Sand helfen, ansonsten Schneckenkorn.

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Weitere Gärtnertipps

Sonnenblumen sollten nicht zu eng gepflanzt werden, damit sie sich nicht gegenseitig die Nährstoffe wegnehmen.
Dennoch können Sonnenblumen durchaus mal mehrere Jahre hintereinander am selben Standort wachsen.
Beim Kauf von Sonnenblumenpflanzen sollte man darauf achten, dass sie noch nicht aufgeblüht sind, damit man lange Freude an ihnen hat.
Sonnenblumen haben tief reichende Wurzeln, mit denen sie den Boden gut lockern. Schneidet man die Pflanzen im Herbst oder Frühjahr nicht zurück, verrotten die Wurzeln im Boden und hinterlassen auch festen Boden lockerer.
Wer die Sonnenblumenkerne selber essen oder an Vögel verfüttern möchte, sollten die Sonnenblumen besser nur mit organischem Dünger düngen.
Manche Zwergsonnenblumenarten sind durch eine spezielle Hormonbehandlung kleinwüchsig – deren Samen sollten Sie besser nicht essen.
Sonnenblumen eignen sich auch als eindrucksvolle Schnittblumen.

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