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Weihnachtsstern Pflege – So gelingt es Ihnen!

Weit verbreitet sind zwei besonders schön blühende Arten der Wolfsmilchgewächse, einer Pflanzenfamilie, die ihren Namen nach dem giftigen Milchsaft in den Blättern und Trieben vieler Vertreter erhielt. Einige Arten ähneln sehr den Kakteen; sie haben säulenförmige oder kugelige Körper und werden im Zimmer kaum gehalten. Als ein Vertreter der Wolfsmilchgewächse erfreut uns an einem sonnigen und warmen Standort der Christusdorn mit seinen zwei wie Blütenblätter anmutenden roten Hochblättern.

Der zweite, besonders beliebte und deshalb häufig gezogene Vertreter der Wolfsmilchgewächse ist der allseits bekannte Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima = die schönste Euphorbia). Er liebt eher halbschattige Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit. Außerdem gehört er zu den im Herbst und Winter besonders schön blühenden Zimmerpflanzen. Was es darüber hinaus bei der Weihnachtsstern Pflege zu beachten gilt, erfahren Sie hier beim Haus- und Gartenprofi.

Die Weihnachstern Pflege, in diesem Video:

Meterhohe Weihnachtssterne

Für die richtige Weihnachtsstern Pflege muss auf den Standort und Temperatur geachtet werden.
Der Weihnachtsstern ist auch unter „Euphorbia pulcherrima“ bekannt.

Der mehrere Meter hohe Strauch stammt eigentlich aus Mexiko und ist dort an schattigen und feuchten Stellen heimisch. In der Trockenperiode fallen seine Blätter ab. Bei uns im Blumentopf erreicht der Weihnachtsstern keinesfalls eine Höhe wie an seinen heimatlichen Standorten, nur in botanischen Gärten und Gewächshäusern können wir die Sträucher zuweilen in ihrem natürlichen Wuchs sehen.

Weihnachtsstern – Die Sage aus Mexiko

Es gibt eine alte Sage in Mexiko, wonach der Weihnachtsstern seine Existenz einer aztekischen Göttin zu verdanken hat: Die Ärmste war wohl so unglücklich verliebt, dass ihr vor Kummer das Herz brach und ihr Blut zur Erde niedertropfte. An dieser Stelle wuchsen gleich wunderschöne Büsche mit leuchtendem, tiefgrünem Laub und blutroten, sternförmig angeordneten Hochblättern. Zwischen ihren Blättern fallen die kleinen gelben Blüten fast gar nicht auf.

Der Name Weihnachtsstern

Kalifornische Gärtnereien sind die Vorreiter der Weihnachtsstern Pflege.
In Mexiko wird die Pflanze bereits lange als weihnachtlicher Schmuck verwendet.

Weil die Pflanze bereits lange bevor man sie in Europa kennenlernte, in Mexiko als weihnachtlicher Schmuck verwendet wurde, erhielt sie die Bezeichnung Weihnachtsstern. Noch genauer: Von den Azteken bekam die im Winter blühende Pflanze den Namen Cuetlaxochitl. Man bezeichnet die Pflanze darüber hinaus auch als Poinsettie. Namensgeber war hier der nordamerikanische Botaniker, Arzt und Politiker Joel Robert Poinsett (* 2. März 1779; † 12. Dezember 1851). Er brachte im Jahr 1825 die ersten Pflanzen mit in die USA. Im Jahr 1834 begann die Kultivierung des Weihnachtssterns in Europa. Heute erfolgt die Weihnachtsstern Pflege in aller Welt – aber immer noch sind es kalifornische Gärtnereien, die in der Weihnachtsstern Pflege Vorreiter sind. Denn in den Vereinigten Staaten gehört der blühende Weihnachtsstern zum Christfest wie bei uns der Weihnachtsbaum oder wie in England die Mistelzweige.

Die Weihnachtsstern Pflege

Zur Weihnachtsstern Pflege gehört ein regelmäßig starkes Gießen des Topfes.
Der Topf des Weihnachtssterns sollte durchdringend gegossen werden.

Der Blumenfreund kauft sich um die Weihnachtszeit schöne, blühende Exemplare des Weihnachtssterns. Man stellt sie am besten bei Temperaturen von 15 bis 18 °C auf. Im Verlauf der Weihnachtsstern Pflege bewährt es sich, durch leichtes Übersprühen der Blätter für mehr Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Zudem muss man die Töpfe regelmäßig durchdringend gießen. Nachdem der Weihnachtsstern abgeblüht ist, räumt man ihn an einen schattigen Ort mit Temperaturen von 12 bis 15 °C und lässt ihn dort fast trocken werden. Dann wird sein Laub bald abfallen. Im darauffolgenden Frühling werden die Triebe auf 15 cm Länge zurückgeschnitten. Das ist die Voraussetzung für schöne, buschige Pflanzen.


Sie sehen nun wieder aus wie neu und werden anschließend in neue Erde umgesetzt. Kommen sie dann wieder an einen warmen, halbschattigen Platz, werden ausreichend gegossen und peu à peu übersprüht, bilden die Pflanzen bald neue Triebe aus, die im Herbst frische Blütenknospen ansetzen. Die kleinen Blüten und die schönen roten Hochblätter werden sich allerdings nur bei Temperaturen von 18 bis 20 °C entfalten. Im Verlauf der Weihnachtsstern Pflege sollte man die Pflanzen am besten reichlich mit Nährlösung düngen. Wenn sich die Blüten entwickeln, sollte man aber das Düngen einstellen.

Weihnachtssterne selbst zu vermehren ist allerdings nicht besonders empfehlenswert. Denn die 10 bis etwa 15 cm langen Triebstecklinge muss man erst sorgfältig im lauwarmen Wasser vom Milchsaft befreien und anschließend in recht feuchter Luft bei 20 bis 25 °C zur Bewurzelung bringen.

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