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14 Palmen, die als Zimmerpflanzen geeignet sind

Kaum eine Pflanze verbindet man mehr mit Exotik und Urlaubsgefühl als die Palme. Es gibt aber auch durchaus Sorten bzw. Arten, die Sie sich nach Hause holen und als Zimmerpflanze halten können. Dabei sollten Sie auf die Blattformen achten, denn Sie geben darüber Auskunft, ob eine Palme auch als Zimmerpalme genannt werden darf.

Die Unterscheidung der einzelnen Zimmerpalmen erfolgt aufgrund ihrer Blattform. Es gibt also Fächer- und Fiederpalmen sowie palmenartige Gewächse, die ebenfalls oft unter dieser Bezeichnung im Fachhandel erhältlich sind.

Allen gemeinsam ist der Anspruch an ein warmes und feuchtes Klima, winterhart ist keine der unterschiedlichen Arten. Sie alle benötigen einen warmen Standort und konstant gleiche Bedingungen.

1. Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

Chinesische Hanfpalme im Topf.
Chinesische Hanfpalmen mögen humusreiche und sandige Böden.

Diese immergrüne Zimmerpalme braucht einen absonnigen Standort und kann im Kübel bis zu vier Meter hoch werden. Die Blätter, die bis zu einem Meter lang werden können, wachsen oben aus dem Stamm, der schlank und unverzweigt ist.

Die Chinesische Hanfpalme mag einen humusreichen sandigen Boden, dann belohnt sie ihre Umgebung auch mit gelben kleinen Blüten, die zwischen Mai und Juni in Rispenform auf der Palme wachsen.

2. Fächerpalme (Pritchardia Hillebrandii)

Fächerpalme in der Wohnung.
Die Fächerpalme ist in Deutschland noch nicht so verbreitet.

Diese Zimmerpalme findet sich noch sehr selten in Deutschlands Wohnzimmern, ist aber ideal für beheizte Wintergärten. Sie braucht einen halbschattigen oder sonnigen Standort, bei dem eine Umgebungstemperatur von mindestens 18 Grad herrscht. Sie darf nicht in direkter Nähe von Heizungen stehen, sondern in einer Umgebung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Als Kübelpflanze kann diese Zimmerpflanzen Palme bis zu zwei Meter hoch werden, wobei Sie sie regelmäßig gießen und ab und an mit handelsüblichen Palmendünger versorgen sollten.

3. Kalifornische Washingtonpalme (Washingtonia filifera)

Kalifornische Washingtonpalme im Topf.
Die kalifornische Washingtonpalme stammt ursprünglich aus dem Südwesten der Vereinigten Staaten.

Die ursprünglich aus dem Südwesten der USA stammende Zimmerpalme ist hierzulande auch unter dem Namen Priesterpalme bekannt. Sie besticht durch ihren grau-rotbraunen Stamm und Blüten, die auch nach dem Verblühen noch hängen bleiben.

Die Kalifornische Washingtonpalme mag einen halbschattigen bis sonnigen Standort und gilt grundsätzlich als kältefest. Dennoch sollten Sie sie im Winter als Zimmerkultur stehen haben, wobei Sie sie im Sommer gerne auf die Terrasse verbringen können. Sie kann im bei guter Pflege bis zu zehn Meter hoch werden, weshalb sie in einem hohen Topf stehen sollte, der gleichzeitig ihre langen Wurzeln gut verstauen kann.

4. Mazari-Palme (Nannorrhops ritchiana)

Mazari-Palme im Freien.
Nannorrhops ritchiana wird in der freien Natur bis zu 8 Meter hoch.

Diese Zimmerpalme stammt ursprünglich aus dem Mittleren Osten und ist in kultivierter Form eher klein und robust. In der freien Natur kann sie bis zu acht Meter hoch werden. Sie ist winterhart und kann durchaus während der Wintermonate im Freien auf der Terrasse stehen, allerdings, nur wenn es trocken ist.

Die Mazari-Palme mag einen vollsonnigen Standort und gilt grundsätzlich als sehr pflegeleicht. Sie braucht nur mäßig gegossen werden und stellt kaum Ansprüche an das Substrat bzw. die Erde im Topf. Beachten Sie, dass Palmen grundsätzlich nicht zurückgeschnitten werden, allerdings sollten Sie verdorrte oder faulende Wedel direkt am Stamm entfernen.

5. Bergpalme (Chamaedorea elegans)

Bergpalme im Topf.
Bergpalmen mögen halbschattige Standorte.

Die Bergpalme zählt zur Familie der Fiederpalmen und wird auch zierliche Bergpalme bzw. Mexikanische Bergpalme genannt. Sie ist sehr schattenliebend und damit für dunkle Zimmerecken geeignet. Auch im Winter benötigt sie wenig Wärme, womit Sie sie beispielsweise in einem unbeheizten Wintergarten gut aufstellen können. Sie wird nicht besonders hoch und bildet kleine unscheinbare Blüten aus. Diese dafür bereits in jungen Jahren, was für Zimmerpflanzen Palmen eher ungewöhnlich ist.

Der Standort für die Bergpalme sollte halbschattig gewählt sein, denn sie mag keinesfalls direkte Sonneneinstrahlung. Ideal sind Raumtemperaturen um die 20 Grad. Was die Erde bzw. das Substrat betrifft, so setzen Sie diese Zimmerpalme am besten in ein durchlässiges, kalktolerantes, das am besten ständig feucht gehalten werden sollte. Keinesfalls darf die Bergpalme trocken stehen.

6. Honigpalme (Jubaea chilensis)

Honigpalme im Freien.
Die Honigpalme stammt ursprünglich aus Chile.

Die Honigpalme stammt ursprünglich aus Chile und steht gerne im Zimmer an einem Südfenster, also in der Sonne. Im Sommer können Sie sie gerne nach draußen bringen, sie ist nämlich sogar frosthart und verträgt somit auch die ersten Herbsttage im Freien.a

Sie gilt als langsam wachsend und bildet erst nach 25 Jahren einen richtigen und wuchtigen Stamm. Dieser verjüngt sich am oberen Ende und bildet zahlreiche Wedeln, die zwischen 25 und 30 Zentimeter lang werden können. Am besten pflanzen Sie die Honigpalme in ein durchlässiges Substrat, das immer feucht gehalten werden kann. Am besten verwenden Sie Palmenerde.

7. Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)

Kanarische Dattelpalme im Freien.
Die Kanarische Dattelpalme, ihr Name kann täuschen, denn die Pflanze stammt nicht aus den Kanarischen Inseln, sondern aus Afrika/Asien.

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, stammt die Kanarische Dattelpalme eigentlich aus Afrika bzw. Asien. Sie kann im Freien durchaus hoch werden, wird sie allerdings im Kübel gezogen, erreicht sie eine Größe von lediglich zwei Metern. Ab dem Frühling steht die Kanarische Dattelpalme gerne im Freien an einem sonnigen Standort.

Sie gilt als sehr pflegeleicht, wobei Sie sie ausreichend mit Wasser und ab und an mit Dünger versorgen sollten. Keinesfalls sollte die Erde austrocknen, schon gar nicht während der Wintermonate. Das Substrat bzw. die Erde sollte mäßig nährstoffreich sein, dann bildet diese Zimmerpalme auch essbare Früchte und schöne Blüten.

8. Kentiapalme (Howea)

Kentiapalme im Topf.
Howea-Blätter können bis zu 60 cm lang werden.

Diese beliebte Palme ist bei uns gerne in Büro- oder Wohnräumen zu finden. Das ist auch leicht erklärt, gilt sie doch als sehr robust und pflegeleicht und beeindruckt mit ihrer Optik. Die Blätter können bis zu 60 Zentimeter lang werden. Beachten Sie bei dieser Zimmerpalme, dass sie einen halbschattigen oder absonnigen Standort und eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Zudem mag sie es, wenn sowohl im Winter als auch im Sommer stabile Temperaturen in ihrer Umgebung herrschen.

Die Kentiapalme gilt als langsam wachsend, wobei sie in kultivierter Form bis zu drei Meter hoch werden kann. Sie zeigt nur einen mäßigen Wasserbedarf, wobei Sie beim Gießen ausschließlich Regenwasser verwenden sollten.

9. Spindelpalme (Hyophorbe verschaffeltii)

Spindelpalme im Freien.
Die Spindelpalme bevorzugt halbschattige Standorte.

Diese Zimmerpalme ist bei uns auch unter dem Namen Mascarapalme bekannt. Ihr Stamm verdickt sich spindelartig und an dessen Ende bilden sich leicht verdrehte Wedel. Aufgrund ihres langsamen Wachstums eignet sie sich hervorragend als Zimmerpflanze, wo sie bis zu drei Meter hoch werden kann. Bevorzugt wird ein halbschattiger Standort und gleichmäßige Temperaturen, die immer mindestens 18 Grad betragen sollten – auch im Winter.

So ästhetisch die Spindelpalme auch begeistert, gilt sie doch als sehr pflegeintensiv. Sie muss regelmäßig feucht gehalten werden, womit nicht nur das Gießen gemeint ist. Sie mag es auch, wenn Sie die Blätter mit Wasser besprühen. Ebenso angesagt ist eine regemäßige Düngung mit handelsüblichem Palmendünger.

10. Zwerg-Zuckerpalme (Arenga tremula)

Zwerg-Zuckerpalme im Freien.
Die Zwerg-Zuckerpalme gilt als äußerst pflegeleicht.

Die ursprünglich aus Japan und Taiwan stammende Zimmerpalme gilt als stammlos. Sie ist sehr anpassungsfähig und pflegeleicht. Beachten Sie einfach einen sonnigen Standort und eine gleichbleibende Wärme, die auch im Winter gewährleistet ist. Stellen Sie sie aber keinesfalls in die unmittelbare Nähe einer Heizung.

Auffällig bei dieser Zimmerpalme sind sowohl die silbrig-weiße Färbung der Unterseite der Blätter, aber auch die kirschgroßen, roten Früchte. Junge Palmen haben fischflossenartig geformte Blattsegmente, die in der Folge zu schmalen Fiedersegmenten wachsen. In Sachen Bodenbeschaffenheit und Gießverhalten stellt die Zwerg-Zuckerpalme keine besonderen Ansprüche, sondern passt sich häufig den Gegebenheiten einfach an.

11. Zwerg-Dattelpalme (Phoenix roebelenii)

Zwerg-Dattelpalme im Topf.
Phoenix roebelenii verträgt kein kalkhaltiges Wasser.

Bei der Zwerg-Dattelpalme handelt es sich um eine Zimmerpalme, die ursprünglich aus dem tropischen Klima Südostasiens stammt. Ihr Stamm ist selten größer als ein Meter, allerdings sind die Wedel, die sehr feinfiedrig sind, bis zu 1,10 Meter lang. Damit wird die Dattelpalme breiter als hoch und muss sich entsprechend in die Breite entwickeln können. Entfernen Sie die Wedel regelmäßig, damit sich neue Wedel am oberen Stammende neu bilden können.

Die Zwerg-Dattelpalme passt hervorragend in mediterrane Wintergärten oder an halbschattigen Plätzen in Räumen. Sie verträgt keine pralle Sonne, sollte aber immer mindestens 16 Grad Umgebungstemperatur haben. Die Erde bzw. das Substrat sollte sehr durchlässig sein. Gießen Sie diese Zimmerpalme häufig, und zwar mit zimmerwarmen kalkfreiem Wasser, denn das Substrat bzw. die Erde darf nie komplett austrocknen.

12. Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)

Goldfruchtpalme in der Wohnung.
Die Goldfruchtpalme schätzt hohe Luftfeuchtigkeit sehr.

Diese Zimmerpalme gilt als häufigste verkaufte Zimmerpflanze weltweit und das nicht ohne Grund. Denn sie ist langsam wachsend, wobei sie im Endeffekt eine Größe von 3 Meter erreicht, und zwar aufrecht wachsend, mit schmalen röhrenförmigen Trieben. Diese enden in gefiederten Blattwedeln, die sehr ausladend überhängen. 

Die Goldfruchtpalme mag es sonnig, allerdings keine pralle Mittagssonne und warm, idealerweise um die 20 Grad. Die Erde sollte frisch und humus- bzw. nährstoffreich sein, die Sie gerne mit etwas Sand oder Kies mischen können. Es besteht ein hoher Wasserbedarf, wobei Sie gut abgestandenes Wasser verwenden sollten. Auch häufiges Besprühen der Blätter mit Wasser tut dieser Zimmerpalme gut, da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit mag.

13. Steckenpalme (Rhapis excelsa)

Steckenpalme im Topf.
Die Steckenpalme wird auch Bambus- oder Rutenpalme genannt.

Die Steckenpalme ist auch unter der Bezeichnung Bambuspalme oder Rutenpalme bekannt. Sie stammt ursprünglich aus den tropischen Wäldern Chinas. Als Topfpflanze kann sie bis zu zwei Meter hoch werden, wobei sie als langsam wachsend gilt.

Die Wuchsform ist aufrecht und sehr dicht, wobei die grünen Blätter sich aus dem rohrartigen Stamm entwickeln und in unterschiedlicher Höhe auswachsen. An den 20 Zentimeter langen Stielen der Blätter zeigen sich tief geschlitzte fingerförmige Blätter. Die Steckenpalme bevorzugt schattige oder halbschattige Standorte und keinesfalls einen mit direkter Sonne. Das Substrat sollte durchlässig sein, am besten verwenden sie handelsübliche Palmenerde. Was das Gießen betrifft, so ist hat diese Zimmerpalme nur einen mäßigen Bedarf, allerdings sollten die Ballen auch nicht austrocknen. Regelmäßiges Besprühen ist gut geeignet, die Steckenpalme wachsen und gedeihen zu lassen.

14. Zwergpalme (Chamaerops humilis)

Zwergpalme draußen im Topf.
Die Blätter der Zwergpalme werden bis zu 55 cm groß.

Diese mediterrane Palme wird im Topf bzw. Kübel bis zu zwei Meter hoch und gilt als langsam wachsende Fächerpalme. Meist entwickelt sie mehrere Stämme und bleibt in ihrem Wuchs kompakt. Die grünen fächerförmigen Blätter werden bis zu 55 Zentimeter groß. Was den Standort betrifft, so mag es die Zwergpalme ganzjährig sonnig oder im lichten Halbschatten.

Die Erde sollte auf Kompostbasis zusammengesetzt sein und zudem Kies oder Sand und Lavagranulat enthalten. Die Zwergpalme hat nur einen mäßigen Wasserbedarf, sollte allerdings niemals ganz austrocknen. Während der Wintermonate sollte sie nur leicht angefeuchtet werden.

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