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10 wunderschöne blühende Zimmerpflanzen für Ihr Zuhause

Wer wünscht sich kein wunderschönes Blütenmeer in seinen vier Wänden? Und das am besten das ganze Jahr über. Dabei ist die Auswahl besonders wichtig. Denn um das ganze Jahr über blühende Zimmerpflanzen im Heim zu haben, sollte ein Mix aus sommer- und winterblühenden Pflanzen vorherrschen. Das Problem mit den meisten blühenden Pflanzen ist, dass diese mehr Pflege benötigen als Grünpflanzen oder Kakteen.

Neben der richtigen Pflege spielt auch die „Position“ der Pflanze eine wichtige Rolle. Die eine Pflanze mag es schattig und kühl, die andere sonnig und trocken. Aber keine Sorge, auch für blühende Zimmerpflanzen ist ein „grüner Daumen“ nicht unbedingt erforderlich! Mit der nötigen Information, ein bisschen Mühe und der richtigen Pflege können Sie ganz leicht Ihre Wohnzimmer in ein wunderschönes Paradies verwandeln.

10 wunderschöne blühende Zimmerpflanzen:

  1. Das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana)
  2. Der Hibiskus oder Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis)
  3. Amaryllis (Hippeastrum)
  4. Azalee (Rhododendron)
  5. Bromelie (Bromelia)
  6. Begonie (Begonia elatior)
  7. Orchidee (Orchidaceae)
  8. Alpenveilchen (Cyclamen)
  9. Australische Fuchsie (Correa)
  10. Flamingoblume (Anthurie)

Welche Pflanzen zählen zu den beliebtesten blühenden Zimmerpflanzen?

Die am häufigsten gekauften blühenden Zimmerpflanzen für den Wohnbereich sind die Azalee, das Flammende Käthchen, die Bromelie, der Hibiskus, die Orchidee, die Amaryllis und die Begonie. Und das nicht ohne Grund: Gerade diese Pflanzen haben sehr auffällige Blüten und verschönern jedes Heim. Die Pflege gestaltet sich nicht gerade schwierig oder ist leicht zu lernen, wie beispielsweise bei der Orchidee.

Zwei blühende Pflanzen in Töpfen in einem Zimmer
Blühende Zimmerpflanzen sind ein echter Hingucker. Doch Vorsicht: Das Problem mit blühenden Pflanzen ist, dass diese mehr Pflege benötigen als Grünpflanzen oder Kakteen

Welche Kriterien sind bei der Auswahl wichtig?

Bei der Wahl der richtigen Pflanzen für Ihre Zimmer, gilt es bestimmte Kriterien zu berücksichtigen. Zum einen muss die Pflanze viele Blüten in relativ kurzer Zeit hervorbringen. Zum anderen sollte sie so genügsam wie möglich sein und nicht viel Pflege beanspruchen. Damit sie das ganze Jahr über blüht, empfiehlt sich ein Mix aus sommerlichen und winterharten Gewächsen.

Je nach Standort eignen sich Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser brauchen – beispielsweise auf dem Fensterbrett – oder Zimmerpflanzen, die mit wenig Licht auskommen – eher in dunklen Ecken oder Fluren. Bei Zimmerpflanzen sollten Sie grundsätzlich Gewächse wählen, die auch Schatten vertragen und beliebig aufgestellt werden können. Letzteres ist schon ein bisschen schwieriger, da nicht immer der richtige Platz für die ausgewählte Pflanze zur Verfügung steht. 

Wenn Sie auf der Suche nach pflegeleichten Zimmerpflanzen sind, dann lesen Sie doch diesen Beitrag.

Das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana)

Flammendes Käthchen mit rosa Blüten in einem Korb
Diese blühende Zimmerpflanze wird besonders wegen der Farbenvielfalt gewählt.

Diese blühende Zimmerpflanze wird besonders wegen der Farbenvielfalt gewählt. Vom leuchtenden Gelb, über strahlendes Weiß bis hin zu flammendem Rot findet sich fast jede Farbe. Das flammende Käthchen trägt das ganze Jahr hindurch eine Vielzahl kleiner Blüten. Sie ist sehr pflegeleicht und passt in fast jede Ecke. Gießen ist nur dann nötig, wenn das Substrat komplett getrocknet ist. Das Wasser wird nämlich von den dicken Blättern gespeichert.

Eine Fensterbank in der Sonne ist optimal. Aber auch ein halbschattiges Plätzchen verträgt das flammende Käthchen ohne Probleme. Ideal für jeden Anfänger! Damit es viele Blüten gibt, sollte die Pflanze 12 Stunden am Tag im Dunkeln stehen. Damit die Pflanze buschig wird, sollten die oberen Spitzen regelmäßig geschnitten werden. Übrigens: Flüssigdünger für Blühpflanzen eignet sich auch für diese Zimmerpflanze.

Der Hibiskus oder Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis)

Der Hibiskus ist eine blühende Zimmerpflanze und die Nationalpflanze Hawaiis.
Die Nationalblume Hawaiis verströmt sofort exotisches Flair in jedem Heim.

Die Nationalblume Hawaiis verströmt sofort exotisches Flair in jedem Heim. Die Blüten sind sehr groß und von leuchtender, intensiver Farbe. Sie wird ein wahrer Blickfang in jedem Raum sein. Dafür ist die Pflege aber auch anspruchsvoller, denn sie benötigt viel Wasser und reichlich Nährstoffe. Der Hibiskus blüht von April bis Oktober und kann bis zu zweieinhalb Meter hoch werden. Der große Vorteil dieser Pflanze: Bei richtiger Pflege blüht sie das ganze Jahr über.

Obwohl sie einen sonnigen Standort braucht, muss die Zimmerpflanze im Sommer unbedingt vor der prallen Mittagssonne geschützt werden. Wärme und Helligkeit sind aber das ganze Jahr sehr willkommen! Die ideale Temperatur liegt bei 20 °C. Die Pflanze benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zwischen März und September muss regelmäßig gedüngt werden. Im Frühjahr ist die beste Zeit, um die Pflanze zu stutzen.

Tipp: Sollte es zum Befall von Blattläusen kommen, reicht es oft schon, die Pflanze in der Dusche mit warmem Wasser abzuduschen.

Amaryllis (Hippeastrum)

Die Amaryllis ist auch unter dem Namen Wunderblume bekannt und hat eine Blüte von Oktober bis März.
Ein anderer, weniger bekannter Name ist „Ritterstern“. Sie ist auf jedenfall eine wunderschöne blühende Zimmerpflanze

Ein anderer, weniger bekannter Name ist „Ritterstern“. Diese blühende Zimmerpflanze trägt nur eine einzige, sehr große, auffällige Blüte. Ansprechend und minimalistisch zugleich. Die Farbe reicht von strahlendem Reinweiß bis hin zu Feuerrot. Die Amaryllis blüht von Oktober bis März; also die richtige Pflanze für den Winter. Sie müssen sie regelmäßig gießen – am besten alle zwei bis drei Tage – und nach etwa einer Stunde das überschüssige Wasser abschütten. Staunässe kann die Pflanze nämlich nicht leiden. Am wohlsten fühlt sich das Gewächs an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die perfekte Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 21 °C.

Azalee (Rhododendron)

Einen Rhododendron im Zimmer? Das geht nich. Doch die Azallee kommt als blühende Zimmerpflanze schon sehr nah ran.
Beinahe jeder, egal ob Privatperson oder Gärtner, liebt die Blütenpracht des Rhododendrons.

Beinahe jeder, egal ob Privatperson oder Gärtner, liebt die Blütenpracht des Rhododendrons. Viele farbenprächtige, exotisch anmutende kleine Blüten fallen sofort ins Auge. Leider handelt es sich hier um eine Gartenpflanze, die sich nicht für den Wohnbereich eignet. Zum Glück gibt es aber die verwandte Azalee. So können Sie diese beeindruckende Blütenpracht von September bis April auch in Ihren vier Wänden bestaunen.

Die blühende Zimmerpflanze benötigt saures Pflanzensubstrat und kalkfreies Wasser. Sie liebt einen hellen, eher kühlen Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung und benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit. In der Blütezeit darf die Temperatur gerne auch bis zu 20 °C betragen. Die Pflanze liebt Regenwasser und muss bis zu zweimal pro Woche gegossen werden. Regelmäßiges Düngen und feuchte Erde sind für diese Pflanze besonders wichtig! Bei richtiger Pflege haben Sie noch lange Freude an dieser exotischen Pflanze.

Bromelie (Bromelia)

Die Bromelie ist die Ananaskönigin unter den blühenden Zimmerpflanzen.
Durch diese Pflanze fühlen Sie sich garantiert in die Tropen versetzt

Die Bromelie verleiht jedem Raum ein tropisches Feeling. Der Blütenstand besteht aus Hochblättern, die sehr intensiv gefärbt sind. Aber nicht nur die Farbenvielfalt selbst, sondern auch der Verlauf der Farben innerhalb der Blätter und Blüten macht diese Zimmerpflanze zum einzigartigen Hingucker.

Obwohl sehr ausgefallen, ist diese Pflanze relativ pflegeleicht. Sie benötigt lediglich einen hellen, warmen Ort und mäßige Bewässerung. In der Wachstumsphase sollten Sie die Bromelie entweder einmal am Tag besprühen oder einmal in der Woche tauchen. Im Sommer benötigt das Gewächs grundsätzlich mehr Feuchtigkeit als im Winter. Achten Sie aber stets darauf, dass das Substrat jederzeit mäßig feucht ist, also nie komplett austrocknet.

Begonie (Begonia elatior)

Zwei blühende Begonien in Töpfen
Die Begonie ist eine einzigartige blühende Zimmerpflanze mit Blüte von Mai bis Oktober.

Jeder Blumenliebhaber möchte, dass seine Pflanze so lange Blüten trägt wie möglich. Mit der Begonie ist der Jackpot an Blütenpracht erreicht. Sie blüht von Mai bis Oktober und strahlt in vielen Farben. Dazu noch anspruchslos und pflegeleicht. Daher wundert es nicht, dass diese blühende Zimmerpflanze zu den beliebtesten überhaupt zählt!

Wann Sie gießen müssen, hängt von der Lufttemperatur und dem Erdvolumen ab. Die Erde sollte generell immer leicht feucht sein. Dabei gilt es jedoch Staunässe zu vermeiden. Die Begonie liebt einen halbschattigen bis schattigen Standort und muss unbedingt vor der Mittagssonne geschützt werden.

Orchidee (Orchidaceae)

Wer "blühende Zimmerpflanze" sagt, der meint Orchideen.
Die Orchidee zählt zu den Diven unter den blühenden Zimmerpflanzen, jedoch ist sie an Vielfalt an Farbenpracht, Form und Wuchs kaum zu übertreffen.

Die Orchidee zählt zu den Diven unter den blühenden Pflanzen, jedoch ist sie an Vielfalt an Farbenpracht, Form und Wuchs kaum zu übertreffen. Alle Arten sind sehr filigran im Wuchs. Die Blütenstände können aus einzelnen Blüten, aber auch aus vielen Rispen bestehen. Sie verströmt sofort exotischen Flair in jedem Heim. Daher überrascht es nicht, dass diese Pflanze Sammler auf der ganzen Welt begeistert. Darüber hinaus gibt es sogar eigene nationale und internationale Messen, wo sich Händler und Sammler aus aller Welt treffen.

Die Pflege ist sehr anspruchsvoll, aber auch hier gibt es Fachbücher und Anleitungen, die beim Kauf mitgeliefert werden. Die Orchidee bevorzugt warme und halbschattige Plätze; also hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer benötigt sie nur etwa einmal pro Woche Wasser. Im Winter reicht sogar das Gießen alle zwei bis drei Wochen. Ihre Wachstumsphase hat die Pflanze von Frühling bis Herbst. In dieser Zeit sollten Sie alle zwei bis vier Wochen düngen.

Alpenveilchen (Cyclamen)

Blühende bunte Alpenveilchen
Das Alpenveilchen war schon immer beinahe in jeder guten Stube vertreten und überzeugt auch heute noch als blühende Zimmerpflanze.

Das Alpenveilchen war schon immer beinahe in jeder guten Stube vertreten. Sie lieben helle Orte, vertragen aber keine direkte Sonneneinstrahlung. 10 bis 15 °C sind gerade richtig für diese Zimmerpflanze. Die Erde sollte immer feucht gehalten werden, um ein Austrocknen zu vermeiden.

In der Wachstumszeit, von September bis Mai, sollten Sie sie regelmäßig, alle zwei Wochen, düngen. Verdorrte Blüten und gelbe Blätter müssen regelmäßig entsorgt werden. So behält die Pflanze ihre Kraft für neue Blüten. Doch Vorsicht: Die Pflanze ist giftig für Haustiere.

Australische Fuchsie (Correa)

Australische Fuchsie mit bunten, glockenartigen Blüten
Diese blühende Zimmerpflanze besitzt hängende, weiße, rosa, lila oder rote glockenartige Blüten.

Diese blühende Zimmerpflanze besitzt hängende, weiße, rosa, lila oder rote glockenartige Blüten und wird bis zu zwei Meter hoch. Die Blütezeit fällt auf den Winter und dauert bis in den Frühling an. Die Australische Fuchsie bevorzugt helle, sehr sonnige Plätze und verträgt auch direkte Sonneneinstrahlung sehr gut. Im Winter sollte die Temperatur jedoch 15 °C nicht überschreiten. Die Erde sollte leicht feucht gehalten werden. Es gilt sowohl Nässe als auch Austrocknung zu vermeiden. Flüssigdünger für Blühpflanzen ist für die Australische Fuchsie sehr wichtig. Gedüngt sollte regelmäßig vom Frühling bis in den Herbst hinein werden. Nach der Blütezeit sollte der Blumenstock in Form geschnitten werden.

Flamingoblume (Anthurie)

Zwei Flamingoblumen in Töpfen in  einem Zimmer
Die Flamingoblume ist eine wudnerschöne blühende Zimmerpflanze, die das ganze Jahr über blüht.

Bei der Flamingoblume handelt es sich um eine Tropenpflanze, die das ganze Jahr über blüht. Die weißen oder dunkelorangen Blüten besitzen in der Mitte einen kolbenförmigen Blütenstand, der die Blicke auf sich zieht. Bei der Standortwahl sollten Sie bedacht vorgehen, denn die Pflanze verträgt zum einen keine direkte Sonneneinstrahlung und gibt zum anderen weniger Blüten, wenn es zu dunkel ist. Den optimalen Platz finden Sie im Halbschatten.

Die Wurzelballen müssen immer feucht gehalten werden. Gießen Sie am besten ein- bis zweimal pro Woche mit handwarmem Regenwasser. Die Flamingoblume verträgt keine Zug- und Heizungsluft. Orchideendünger und Orchideenerde als Substrat sind ideal für diese blühende Zimmerpflanze.

Welche Fragen stellen sich für Pflanzenliebhaber im Zusammenhang mit blühenden Zimmerpflanzen?

Müssen die Zimmerpflanzen ins Freie gebracht werden?

Nein, alle hier präsentierten Blühpflanzen können das ganze Jahr über im Innenbereich verbleiben. Geöffnete Fenster ohne Zugluft im Sommer bieten der Pflanze reichlich Frischluft, ohne dass sie nach draußen gebracht werden muss.

Was schützt die Zimmerpflanze vor zu viel Sonne?

Dunkle Vorhänge, eine Markise oder Jalousien vor dem Fenster bieten im Sommer ausreichend Schutz vor der prallen Sonne.

Wie kann für ausreichend Luftfeuchtigkeit gesorgt werden?

Die Pflanzen können von oben mit Wasser besprüht werden. Wasserschalen rund um die Pflanze erfüllen ebenfalls diesen Zweck. Schalen mit Wasser auf der Heizung sorgen auch im Winter für ausreichend Feuchtigkeit in der Luft. Darüber hinaus gibt es im gut sortierten Fachhandel hochwertige Luftbefeuchter, die für das Wohlbefinden der Pflanze sorgen.

Tipps und Tricks, damit Sie sich noch lange an Ihren blühenden Zimmerpflanzen erfreuen können!

Augen auf beim Kauf!

Damit z.B. die Azalee auch wirklich lange blüht und gedeiht, sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, dass viele pralle Knospen vorhanden sind. Die Blütenfarbe sollte bei der Hälfte der Knospen erkennbar sein. Das bedeutet, dass die Pflanze gesund ist.

Auch bei Orchideen ist es wichtig, beim Kauf darauf zu achten, dass die Pflanze gesund ist. Das ist dann der Fall, wenn die Wurzeln weißlich bis hellgrün und fest sind. Sind sie jedoch braun, schwarz und schleimig oder trocken, ist die Pflanze krank. Gesunde Blätter sind kräftig und sattgrün. Gibt es fleckige Stellen oder Löcher, ist die Orchidee von Schädlingen befallen. Am besten ist es, Pflanzen mit vielen, noch nicht geöffneten Blüten zu kaufen. Die Blüten sollten gleichmäßig gefärbt sein.

Richtig gießen

Bromelien zum Beispiel sollten nicht über die Erde gegossen werden, sondern über die Hochblätter, die wie ein Trichter fungieren. Grundsätzlich mögen es alle Pflanzen sehr, wenn sie mit einem Wassernebel aus der Sprühflasche besprüht werden. Besonders diejenigen Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen.

Zum Gießen eignet sich vor allem Regenwasser. Für kalkhaltiges Leitungswasser gibt es extra Filter. Das Wasser zuerst abkochen und dann abkühlen lassen, hilft auch. Stauwasser im Untersetzer ist grundsätzlich zu vermeiden! Überschüssiges Wasser nach dem Gießen immer abgießen. Den Boden des Übertopfes mit Steinen auslegen, verhindert die überschüssige Wasseransammlung.

Idealer Standort

Der beste Platz für die Bromelie beispielsweise ist im feuchten Badezimmer, aber nicht auf das Fensterbrett. Sie mögen die Sonne nicht so sehr.

Regelmäßig pflegen und düngen

Sterben die alten Blatttrichter bei der Bromelie ab, bilden sich seitlich neue. Lassen Sie diese wachsen bis sie halb so lang sind wie die Alten. Lassen Sie diese anschließend zwei Wochen über den Kelch wässern. Anschließend können Sie diese samt den Wurzeln einpflanzen. Es dauert ca. 1 Jahr bis sich die ersten Blüten zeigen.

Während der Wachstumszeit sollte je nach Zimmerpflanze einmal wöchentlich etwas Flüssigdünger im Gießwasser helfen, die Pflanze gesund zu erhalten. Die Nährstoffe jeder Pflanze bleiben erhalten, wenn von Zeit zu Zeit verdorrte Blätter oder Blüten abgezupft werden.

Trauermücken bekämpfen

Trauermücken machen sich vor allem nach dem Gießen bemerkbar. Sie schwirren ständig herum und nerven. Die Larven richten große Schäden an den Wurzeln an. Sie sehen aus wie Obstfliegen. Die Fliegen halten sich auf der Erde und am Blumentopf auf. Die Larven sind glasig-weiß und halten sich in der Blumenerde auf. Hohl gefressene Stängel und eingehende Pflanzen sind ein Zeichen für den Befall.

Zur Bekämpfung eignen sich Streichhölzer, Klebefallen und Kies oder Quarzsand. Zuerst muss die betroffene Blühpflanze in Quarantäne. Das heißt, weit weg von anderen Pflanzen stellen. Drei bis vier abgebrannte Streichhölzer mit Kopfende voran in die Blumenerde hilft meistens schon. Durch den Schwefelbestandteil sterben die Larven. Nach ein paar Tagen müssen die Streichhölzer ausgetauscht werden. Nicht zu viele verwenden, denn sonst schadet das der Pflanze.

Kies oder Quarzsand auf die Blumenerde zu streuen, verhindert, dass das Trauermückenweibchen die Eier nicht in die Erde legen kann. Darüber hinaus wird beim Gießen verhindert, dass sich die Schicht nicht mit der Erde verbinden kann.

Eine weitere sichere Methode ist es, die Erde komplett von den Wurzeln zu entfernen und in einer Schüssel für ca. fünf Minuten in der Mikrowelle zu erwärmen. Das tötet die Larven ab. Danach kann die Erde wieder verwendet werden.

Die Eier müssen in feuchter Erde abgelegt werden. Wird die Pflanze zwei Wochen nicht gegossen, gibt es keinen Grund für die Trauermückenweibchen bei diesem Topf zu bleiben. Der Pflanze schadet das nicht. Die obere Erdschicht sollte dennoch abgetragen und entsorgt werden. So verhindern Sie, dass einige Restlarven zurückbleiben. Eine weitere, sehr sichere Methode ist es, die Erde komplett auszutauschen und die Wurzeln zu reinigen.

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