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10 kleine Zimmerpflanzen für ein grünes Zuhause

Sie möchten es grün und blühend in Ihren Räumen haben, haben aber gleichzeitig wenig Platz? Dann sollte Ihre Wahl auf kleine Zimmerpflanzen fallen. Denn diese bringen Leben in Ihr Zuhause und sind individuelle Dekoobjekte.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Zimmerpflanzen eher klein geraten sind, unter anderem

  • Wurde sie vielleicht klein gezüchtet oder ist von Natur aus klein
  • Handelt es sich bei der gewählten Pflanze um eine Jungpflanze; hier sollten Sie beachten, ob es sich um ein langsam wachsendes Exemplar handelt. Denn dann haben Sie lange Freude daran, ohne dass sie für Ihre Wohnung zu klein wird
  •  Die Pflanze wurde künstlich klein gehalten, das heißt, es wurden bei der Züchtung sogenannte Wachstumshemmer beigemischt. Fällt dieses weg, versucht die Pflanze ihr normales und von Natur aus gegebenes Wachstum zu erreichen

Von vielen beliebten Zimmerpflanzen gibt es auch kleine Ausgaben, die für jeden Anspruch geeignet sind.

1. Bogenhanf (Sansevieria)

Bogenhanf im Topf.
Manche Bogenhanf-Arten werden bis zu 20 cm groß.

Der Bogenhanf zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen in Deutschland und das hat einen einfachen Grund. Denn er gilt als robust und brauch wenig Wasser bzw. kommt für einige Zeit sogar komplett ohne Flüssigkeit aus. Die kleine Zimmerpflanze bildet Blätter, die aufrecht stehen und meist dunkelgrün mit einer weißen Marmorierung sind. Es gibt beim Bogenhanf Arten, die gerade 20 Zentimeter groß werden.

Wichtig zu wissen ist, dass die Sanseviera einfach nur in die Höhe wächst. Sie braucht also keinen Platz neben sich und passt so hervorragend auf Fensterbänke oder kleinere Räume.

2. Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

Alpenveilchen im Topf.
Das Alpenveilchen kann auch an schattigen Standorten aufgestellt werden.

Diese kleine Zimmerpflanze beeindruckt mit ihrer interessant geformten Blüte. Diese leuchten in unzähligen Farben und zeigen die unterschiedlichsten Formen. Damit können Sie sie herrlich als Dekoration in den unterschiedlichsten Bereichen verwenden, entweder als Solitär auf einem Tisch oder aber gemeinsam mit anderen Pflanzen auf der Fensterbank.

Das Alpenveilchen gehört zu den schattenliebenden Pflanzen, damit können Sie sie herrlich auch in eher dunklen Räumen aufstellen.

3. Lebende Steine (Lithops)

Lithops im Topf.
Lithops ist eine Sukkulenten-Pflanze.

Die sogenannten Lebenden Steine gehören zu den Sukkulenten und sind damit äußerst pflegeleicht. Das heißt, sie benötigen wenig Wasser, denn dieses speichern sie in ihren fleischigen Blättern. Den Namen Lebende Steine haben sie im Übrigen aufgrund ihrer Optik, die meist rundlich ist und auch in ausgewachsenem Zustand nur wenige Zentimeter groß.

Der Standort sollte für diese etwas bizarr wirkenden kleinen Zimmerpflanzen sehr hell, sogar gerne voll in der Sonne gewählt werden. Grundsätzlich gelten diese Lithops als eher anspruchsvoll, auch wenn sie wenig Wasser benötigen. Denn der Standort ist sehr entscheidend für ihr Gedeihen, ebenso wie regelmäßiges Düngen.

4. Flamingoblume (Anthurium andreanum)

Flamingoblume im Topf.
Anthurium andreanum ist eine pflegeleichte Blume.

Die Blüten der Flamingoblume sind nicht ganz so spektakulär wie es der Name vielleicht vermuten lässt. Denn die gelben Blütenkolben, die sich über das ganze Jahr auf dieser Zimmerpflanze zeigen, fallen eigentlich kaum auf. Dafür sind es die Hochblätter, die mit ihrer markanten Farbe in rot und weiß für optische Highlights sorgen. Fälschlicherweise werden sie oft für die Blüten gehalten.

Die Flamingoblume gilt als sehr robust und pflegeleicht. Sie sollte an einem halbschattigen oder nur leicht sonnigen Standort stehen und humus- bzw. nährstoffarme Erde um sich haben. Beachten Sie, dass diese kleine Zimmerpflanze giftig ist.

5. Sukkulenten (Succulentus)

Aloe im Topf.
Sukkulenten benötigen viel Licht und wenig Wasser.

Diese Pflanzengruppe gilt als wahrer Hungerkünstler und fällt in ihrem kleinen Wuchs vor allem in ausgefallenen Pflanzentöpfen aus. Wenn Ihnen der lebende Stein zu anspruchsvoll ist, finden Sie unter den Sukkulenten durchaus Exemplare, die kaum Ansprüche stellen und immer gut gedeihen.

Sukkulenten sind ähnlich wie Kakteen und benötigen wenig Wasser und viel Licht. Es ergibt Sinn, sie regelmäßig mit einem geeigneten Dünger zu versorgen. Dann begeistern viele von ihnen mit herrlichen Blüten oder aber den unterschiedlich geformten und vielschichtig farbenprächtigen Blättern.

6. Flammendes Käthchen (Kalanchoe Blossfeldiana)

Flammendes Käthchen im Topf.
Kalanchoe Blossfeldiana findet man in verschiedenen Farben, vor allem in weiß, gelb und violett.

Zwei Eigenschaften, die diese kleine Zimmerpflanze perfekt beschreiben – freundlich und farbenfroh! Abhängig von der Sorte zeigt sich das Flammende Käthchen in beinahe jeder Farbe, vor allem weiß und gelb, aber auch violett. Diese kleine Zimmerpflanze trägt das ganze Jahr über ihre Blüten, die eher klein ausfallen.

Sie mag einen sonnigen oder absonnigen Standort und bevorzugt eine kiesige oder sandige Erde. Regelmäßig gießen ist zwar angesagt, doch sollten Sie darauf achten, dass das Flammende Käthchen nicht im Stauwasser steht.

7. Azalee (Rhododendron simsii)

Azalee im Topf und daneben eine Katze.
Rhododendron simsii stammt ursprünglich aus Japan.

Die Azalee gehört zu der Pflanzengruppe der Rhododendren, die grundsätzlich wegen ihrer prächtigen Blüten beliebt sind. Sie stammt ursprünglich aus Japan und hat sich hier in unseren Breitengraden mittlerweile etabliert. Sie blüht zwischen September und April und begeistert dabei ebenso auf einer Fensterbank wie solitär auf einem Tisch.

In Sachen Pflege und Standort mag es die Azalee gerne sonnig und in einem sauren Pflanzensubstrat stehend. Gegossen sollte sie vor allem mit kalkfreiem Wasser bzw. Regenwasser.

8. Stiefmütterchen-Orchidee (Miltonia)

Stiefmütterchen-Orchidee im Topf.
Die Stiefmütterchen-Orchidee bevorzugt sonnige Standorte.

Die Stiefmütterchen-Orchidee stammt ursprünglich aus Südamerika, hat sich aber hier schon als kleine Zimmerpflanze etabliert. Sie blüht tatsächlich prächtig und zeigt bis zu zehn kurzstielige Blüten, die aufrecht in Traubenform an der Basis der Bulben sitzen. Sie leuchte in kräftigen Farben, wobei Reinweiß, Pink und Purpur dominieren. Meist haben die Blüten einen bunten Fleck im oberen Bereich der Blütenlippe.

Die Stiefmütterchen-Orchidee braucht einen absonnigen oder sonnigen Standort. Die Erde bzw. das Substrat sollte eher humus- und nährstoffarm sein.

9. Bonsai (Bonsai)

Bonsai im Topf.
Bonsai-Pflanzen müssen regelmäßig geschnitten werden.

Der Bonsai gilt als Inbegriff der kleinen Zimmerpflanze und hat damit schon lange Tradition. Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Gattungen, die sich mehr oder weniger für Innenräume eignen. Besonders beliebt ist beispielsweise die Birkenfeige oder aber der Speckbaum, die ein ausgewogenes Zimmerklima durchaus gut vertragen. Stellen Sie die Bonsais während der Sommermonate an einen hellen Standort, allerdings niemals in die pralle Sonne. Sehr empfehlenswert als kleine Zimmerpflanzen sind auch die sogenannten Kalthauspflanzen unter den Bonsais, beispielsweise die Chinesische Ulme. Diese stammt ursprünglich aus Gegenden, wo es mäßig kalte Winter gibt. Damit können sie auch hier bei unseren Breitengraden gut als ganzjährige Zimmerpflanze gehalten werden. Beachten Sie aber, dass Sie sie während der Wintermonate an einen kühlen Ort stellen sollten, und nicht im beheizten Zimmer.

Bonsais müssen ständig gepflegt und vor allem regelmäßig geschnitten und in Form gebracht werden. Ohne diese Art der Pflege wachsen Triebe in die Länge und die komplette kleine Zimmerpflanze verliert ihre Form. Damit ist klar, dass sich Bonsais zwar sehr gut als Zimmerpflanze eignen und so auch viele Jahre Freude machen. Doch wer die Arbeit an der Pflanze scheut, sollte sich lieber eine andere Zimmerpflanze zulegen.

10. Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)

Elefantenfuß im Topf.
Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) wird auch Flaschenbaum genannt.

Der Elefantenfuß, der auch als Flaschenbaum bekannt ist, gehört zu den beliebtesten kleinen Zimmerpflanzen. Das liegt nicht nur an seiner extravaganten Optik, sondern vor allem an seinem geringen Pflegeanspruch. Er zählt zu den langsam wachsenden Pflanzen, die zudem mit wenig Wasser auskommen und vor allem sonnige Standorte bevorzugen.

Die Blätter sind schmal und herunterhängend, die sehr dicht wachsen. Das Besondere an der Optik ist aber der rundlich verdickte Stamm, der einem Elefantenfuß ähnlich ist.

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