Startseite Pflanzen Alles, was Sie bei der Haltung von Minipflanzen beachten müssen

Alles, was Sie bei der Haltung von Minipflanzen beachten müssen

Gerade in letzter Zeit ist die Nachfrage nach Zimmerpflanzen wieder enorm gestiegen, dabei sind vor allem die Kleinen Großen besonders gefragt. Gemeint sind damit die Minipflanzen, die überall zu finden sind und ein perfekter Start ins grüne Wohnen darstellen.

Welche Arten eignen sich als Minipflanzen besonders?

Usambaraveilchen im Topf.
Das Usambaraveilchen eignet hervorragend als Minipflanze.

Minipflanzen sind eigentlich nichts Neues, denn schon immer gab es diese kleinen Pflanzen, vorwiegend auf Tischen in Restaurants als Dekoration oder als Bepflanzung für kleine Schalen. Die Auswahl ist also enorm, aber nicht alle sind gleich anspruchsvoll und robust.

Orchideen im Miniformat

Kleine Orchideen in Töpfen.
Mini-Orchideen halten auch dann durch, wenn sie einmal nicht gegossen werden.

Sie können auch dann sehr lange bestehen, wenn sie einmal nicht gegossen werden. Denn am besten gedeiht diese Pflanze, wenn Sie sie alle drei Tage komplett in einem Topf mit warmen Wasser tauchen und gut abtropfen lassen. Dann können Sie sie in einen Übertopf geben. Eine weitere Pflegemaßnahme, die diese herrlich blühende Minipflanze braucht, ist es, die abgeblühten Blüten abzuzupfen, ebenso wie die Rispen zurückzuschneiden. Dann ist gewährleistet, dass sie wieder neu austreiben und Blüten bilden.

Kakteenartige Pflanzen

Kleine Echeverien in Töpfen.
Die kleinen kakteenartige Pflanzen benötigen spezielle Kaktuserde.

Kakteenartige Pflanzen wie der Weihnachtskaktus oder Echeverien und andere Gewächse, die über dicke Blätter verfügen. Diese sind sehr anspruchslos und verzeihen es auch, wenn Sie auf das Gießen einmal vergessen. Verwenden Sie spezielle Kaktuserde für den Topf, dann steht den außerordentlich grünen Gewächsen nichts im Wege und Sie haben einen echten kleinen Hingucker in Ihrem Zuhause.

Flammendes Käthchen (Kalanchoe)

Kleine Kalanchoe im Topf.
Das Flammende Käthchen hat wunderhübsche Blüten und eignet sich als Minipflanze.

Diese als Minipflanze geeignete Gewächs überzeugt mit seiner herrlichen Blüte und seiner enormen Robustheit. Sie braucht nicht viel gegossen zu werden und zeigt ganzjährig seine Blütenpracht.

Blattschmuckpflanzen

Zitronenmelisse im Topf.
Zu den Blattschmuckpflanzen gehört auch die Zitronenmelisse, welche sich auch hervorragend als Minipflanze eignet.

Blattschmuckpflanzen sind als Minipflanzen hervorragend geeignet, denn sie sind sehr anspruchslos und können sogar an einem schattigen Standort bestehen. Sie bestechen vor allem durch ihre Färbung und die Nervatur. Manchmal ist es auch die Textur der Blätter, die entweder ganz behaart oder nur auf der Unterseite Haare ausbilden.

Ficus, Efeu und Usambaraveilchen

Ficus-Pflanzen in Töpfen.
Ficus-Pflanzen, sind super geeignet als Minipflanzen und können auch an schattigen Standorten aufgestellt werden.

Diese sind hervorragend geeignet, um als Minipflanze für optische Aufmerksamkeit zu sorgen. Sie sind problemlos auch an schattigen Standorten aufgestellt und brauchen nicht viel mehr als regelmäßig Wasser.

Was Sie bei Minipflanzen beachten müssen

Minipflanzen blühen meist zwischen April und September.

Minipflanzen sind vor allem für Anfänger mit grünem Daumen geeignet. Denn die meisten Sorten wachsen problemlos und verzeihen es auch, wenn sie einmal mehrere Tage nicht gegossen werden. Zudem stellen sie kaum Ansprüche an den Standort. Dennoch sollten Sie diesen sorgfältig auswählen und dabei auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanze achten. Viele Minipflanzen vertragen keine pralle Sonne und sind lieber an einem hellen bis halbschattigen Standort aufgehoben, wo es keine Mittagssonne gibt. Vermeiden Sie es auch, die Minipflanze direkt in der Nähe von Heizkörpern aufzustellen. Dort ist die Luft viel zu trocken. Ein wichtiger Faktor ist auch die Luftfeuchtigkeit, bei der manche Sorten verhältnismäßig hohe Ansprüche stellen.

Minipflanzen blühen meist zwischen April und September, womit sie auch genau in dieser Zeit viele Nährstoffe benötigen. Diese können Sie entweder direkt beim Gießen zuführen, indem Sie ins Wasser einfach gut dosiert Spezialdünger für Grünpflanzen geben. Wenn Sie nicht regelmäßig düngen möchten, können Sie auch auf speziellen Langzeitdünger setzen. Diese gibt es oft in Form von Düngestäbchen oder Düngekegel, die Sie einfach in die Erde bzw. das Substrat der Minipflanze geben. Dann ist sichergestellt, dass sie bis zu einem Zeitraum von sechs Monaten alle wichtigen Nährstoffe erhält.

Ein wichtiger Tipp für besonders schöne Minipflanzen besagt, dass Sie diesen Pflanzen besonders viel Gutes tun, wenn Sie sie in einen Tontopf pflanzen. Damit ist sie automatisch besser mit Wasser versorgt und es besteht keine Gefahr, dass sich Staunässe an der Wurzel bildet. Wenn Sie den Tontopf anschließend in eine mit Tongranulat gefüllte Schale stellen, sorgen Sie dafür, dass die Feuchtigkeit in den Wurzeln bleibt und Ihre Minipflanze herrlich wachsen und gedeihen kann.

Minipflanzen kultivieren und vermehren – geht das?

Pflanze wird umgepflanzt.
Auch Minipflanzen können kultiviert und vermehrt werden.

Ja, das geht ganz hervorragend. Denn auch Minipflanzen wachsen und müssen nach mehreren Monaten vermutlich in größere Töpfe umgepflanzt werden. Das ist die beste Zeit dafür, einige Triebstücke abzuschneiden und sie anschließend gut zu wässern. Schon nach wenigen Tagen bilden sie neue Wurzeln und Sie haben eine neue Minipflanze, die Ihr Zuhause verschönert.

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<h3>Haus & Garten Profi Redaktion</h3>

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