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8 Bäume mit weißen Blüten: beruhigend und wunderschön

Bäume mit weißen Blüten betten sich optisch in jede Landschaft ein. Friedlich, minimalistisch und beruhigend zugleich wirken die Blüten am Baum. Trotz der zurückhaltenden Farbgebung sorgen die weißen Blüten für Dynamik im Garten. Insekten und Bienen tummeln sich schon bald in der Nähe der Bäume und bestäuben die Blüten. Neben Obstbäumen gibt es eine Reihe weiterer Bäume, die in der Blütezeit weiße Blüten tragen. Wir stellen Ihnen acht Bäume mit weißen Blüten vor. 

1. Birke (Betula)

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Kugelförmige, weiße Blüten entwickeln sich im Frühjahr und schmücken die Birke. In den Monaten März und April sind die Blüten bereits sichtbar. Doch nicht jede Birke trägt weiße Blüten. Mindestens fünf Jahre müssen vergehen, bis die Birke das erste Mal Blüten entwickelt. Dann zeigen sich die Kätzchen am gesamten Baum. Im Anschluss an die Blüte bilden sich reife Früchte. 

Birken wachsen sowohl in Feuchtgebieten als auch an Standorten mit trockenen Bodenverhältnissen. Während die Birke zwar kaum Anforderungen an den Boden hat, benötigt sie jedoch ausreichend Licht, um gedeihen zu können. Somit wachsen Birken bevorzugt in Einzelstellung. Im Winter benötigen junge Birken zudem einen Frostschutz. Ein Kalkanstrich des Stammes ist empfehlenswert. 

2. Schneeglöckchenbaum (Halesia carolina)

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Der Schneeglöckchenbaum erinnert in voller Blüte an die glockenförmigen Schneeglöckchen, die uns normalerweise auf Wiesen begegnen. Nach der Blüte erinnert der Baum jedoch nicht mehr an die Blumen am Boden. Die Bäume können bis zu 25 Meter an Höhe gewinnen. Gleichzeitig kennzeichnet sie ihr ausladender Wuchs. Schneeglöckchenbäume wirken in Einzelstellung besonders imposant. Schneeglöckchenbäume können zudem für ein Highlight im eigenen Zuhause sorgen. Als Zierpflanze lassen sie sich kompakt in Kübelkulturen züchten.

Notwendig ist dies jedoch nicht. Schneeglöckchenbäume können ganzjährig im Außenbereich bleiben und dort wurzeln. Sie sind frost- und winterhart. Daher ist ein zusätzlicher Schutz nicht notwendig. 

3. Magnolie (Magnolia)

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Magnolien tauchen in der Blütezeit ihre Umgebung in ein Blütenmeer. Die großen Blüten sind so eindrucksvoll, dass sie einem direkt ins Auge stechen. Viele Arten der Magnolie bilden rosafarbene bis weiße Blüten heraus. Arten wie die immergrüne Magnolie „Goliath” erstrahlen hingegen vollständig in weißer Pracht. Für kleine Gärten ist die Magnolie ein beliebter Baum, da er zwar weit in die Höhe reicht, verhältnismäßig jedoch kaum in die Breite wächst. 

Magnolien stammen ursprünglich aus Nordamerika und sind feuchte Bodenverhältnisse sowie milde Temperaturen gewohnt. Hierzulande lassen sie sich problemlos kultivieren. Sie sind winterhart und sowohl für eine Pflanzung in den Boden oder in Kübelkulturen geeignet. Dabei sollten Sie sandige Bodenverhältnisse, eine mäßige Feuchte sowie eine moderate Nährstoffzufuhr gewährleisten, sodass die Bäume von Mai bis August ihre wohlduftenden Blüten bilden. 

4. Kirschbaum (Prunum avium) 

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Eine Vielzahl von Obstbäumen tragen in der Blütezeit weiße Blüten. Hierzu zählen Birnen-, Apfel-, aber auch Kirschbäume. Je nach Sorte nehmen die Blüten rosa oder weiße Töne an. Bestaunen lassen sie sich in den Monaten April und Mai. Die winterharten Bäume benötigen zu Beginn viel Pflege, um gedeihen zu können. Insbesondere eine regelmäßige Bewässerung und Nährstoffversorge sind essenziell. Sobald die Bäume gut angewachsen sind, benötigen sie nur in Hitzeperioden eine gesonderte Pflege. Sonnige bis halbschattige Standorte sowie humose bis sandige Bodenbedingungen bieten sich an. 

Während der Blütezeit tummeln sich eine Vielzahl von Insekten, Bienen und Nützlinge im eigenen Garten. Wie die Kirsche angepflanzt wird, ist übrigens variabel. Sie können in Kübelkulturen, als Zierstrauch oder auch als Baum gedeihen. 

5. Silber-Pappel (Populus alba) 

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Die Silber-Pappel, auch unter dem Namen Weiß-Pappel bekannt, zählt zu der Gattung der Weidengewächse. Die weißen Blüten wirken auf den ersten Blick wie subtile Farbsprenkler. Beobachten lassen sie sich in den Monaten März und April. Reflektiert das Licht, wirken die weißen Blüten, als würde der Baum Silber schimmern. 

Auch in den Herbstmonaten ist die Silber-Pappel ein echter Blickfang. In dieser Zeit verfärben sich die grünen Blätter in gelbliche Töne, bevor sie zu Boden fallen. Silber-Pappeln sind robuste und winterharte Pflanzen. Temperaturen bis zu minus 28 Grad sind für sie erträglich. Die Beständigkeit zahlt sich aus: So können die Pappeln bis zu 40 Meter hoch und über 400 Jahre alt werden. Eine gesonderte Pflege benötigen sie nicht. 

6. Japanischer Blumenhartriegel (Cornus kousa)

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Der Japanische Blumenhartriegel kennzeichnet sich durch einen strauchigen Wuchs. Als Kleinbaum kann er im Garten eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen. Als Begrünung von Vorgärten ist er eine ideale Wahl. In der Blütezeit von Mai bis Juni schmücken den Baum zudem cremeweiße Blüten, die teilweise in Rosatöne changieren. Sowohl in Kübelkulturen als auch in Solitärstellung wirkt der Japanische Blumenhartriegel dekorativ. Für ein gutes Wachstum sei auf sonnige Standorte wie lockere Bodenbedingungen zu achten. Den Japanischen Blumenhartriegel kann man aber nicht nur in der Blühsaison bestaunen, denn in den Herbstmonaten verfärbt er sich. Die Blätter nehmen in dieser Zeit leuchtende Farben an. Von hellen Gelb- bis strahlenden Rottönen sind alle Farbmöglichkeiten vertreten. 

7. Götterbaum (Ailanthus altissima) 

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Auf Wiesen wirken Götterbäume in Solitärstellung imposant. Der ausladende Wuchs des Laubgehölzes zieht die Blicke auf sich. So wächst der Götterbaum bis zu drei Meter in die Höhe und kann gleichwohl bis zu eineinhalb Meter an Breite gewinnen. Die grünen Blätter schmücken den Götterbaum im Monat Juli. Sie duften angenehm und sind rispenförmig. Im Anschluss an die Blüte bilden sich braune sowie rote Früchte heraus. Damit der Götterbaum Blüten bildet, müssen die Standortbedingungen stimmen. Sonnige Standorte sowie kiesige Bodenbedingungen bieten sich an. Eine mäßige Bodenfeuchte sei zudem sicherzustellen. 

Zwar ist der Götterbaum nur bedingt winterhart, er sollte dennoch direkt in den Boden gepflanzt werden. Anders als andere Bäume ist der Götterbaum nicht für eine Anpflanzung in einer Kübelkultur geeignet. 

8. Elsbeere (Sorbus torminalis) 

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Die Elsbeere ist ein in unseren Breitengraden einheimisches Gehölz. Die mittelgroßen Bäume können eine Höhe von bis zu 15 Metern und eine Breite von bis zu 12 Metern erreichen. Der kompakte Wuchs ermöglicht es, dass das Gehölz in sich geschlossen wirkt und eine ovale Krone besitzt. Die Elsbeere lässt sich an sonnigen und humosen Standorten kultivieren. Winterhart ist sie bis zu Temperaturen von minus 23 Grad. Für Nützlinge und Insekten ist die Elsbeere sehr wertvoll. So gilt sie als Vogelnährgehölz und bietet sich für Bienen- sowie Schmetterlingsweiden an. Im Mai und Juni schmücken die rispenförmigen, weißen Blüten die Elsbeere. Im Anschluss wächst die Frucht heran, die in Tees und getrocknet in Müslis bekömmlich ist. 

Fazit

Nun kennen Sie einige Bäume mit weißen Blüten. Mit ihrer Farbgebung sind sie elegant und wirken sich beruhigend auf das Gemüt aus. Auch einige Tiere freuen sich über blühende Bäume im Garten. Es lohnt sich, über das Anpflanzen eines solchen nachzudenken. In unserer Liste ist der für Sie passende Baum bestimmt dabei!

FAQ

Welche Bäume mit weißen Blüten gibt es?

Weiße Blüten tragen unter anderem: die Birke, der Schneeglöckchenbaum, die Magnolie, der Kirschbaum, die Silber bzw. Weiß-Pappe, der Japanische Blumenhartriegel, der Götterbaum und die Elsbeere.

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