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7 Bäume, die sich perfekt für den Vorgarten eignen

Der Vorgarten ist der erste Eindruck eines Hauses und lädt Besucher dazu ein, sich wohlzufühlen und Gast im eigenen Haus zu sein. Wie der Vorgarten gestaltet ist, kann von den eigenen Präferenzen abhängen oder von den Möglichkeiten, welche dieser bietet. Bäume stellen ein charakteristisches Gestaltungsmerkmal von Vorgärten dar und können sich in Form und Größe unterscheiden. Da Vorgärten meist klein sind, sollten Bäume für den Vorgarten schmal und kompakt sein und nicht zu viel Platz einnehmen.

Welche Bäume sich für die Begrünung von Vorgärten eignen, zeigen wir Ihnen.

1. Kugelahorn (Acer globosum)

Mehrere Kugelahorn-Bäume.
Der Stamm eines Kugelahorns (Acer globosum) kann bis zu einer Höhe von 5 Metern heranwachsen.

Der Kugelahorn kann ganzjährig Vorgärten in unseren Breitengraden zieren. Dank der Witterungsbeständigkeit, Winterhärte und Robustheit überwittert der Kugelahorn auch die tiefsten Temperaturen, die der Winter zu bieten hat. Für Hausgärten kommt der Kugelahorn oftmals zum Einsatz, da dieser nicht nur pflegeleicht, sondern gleichwohl dekorativ wirkt. Die buschige, kugelförmige Baumkrone dient als Sichtschutz und füllt gleichzeitig große Bereiche des Vorgartens.

Die grünen Blätter verfärben sich in den Herbstmonaten in bunte Schattierungen und verschönern diese Zeit. Zu beachten ist jedoch, dass der Stamm eines Kugelahorns bis zu einer Höhe von fünf Metern heranwachsen kann. Wer das Stammwachstum eindämmen möchte und das Wachstum des Kugelahorns in Höhe und Breite begrenzen möchte, kann diesen in einem großen Kübel pflanzen. Die Wurzeln müssen jedoch ausreichend Platz haben, um anwachsen zu können.

2. Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)

Tulpenbaum im Freien.
Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) zeigt seine hübschen gelben Blüten zwischen Mai und Juni.

Der Tulpenbaum eignet sich für alle Vorgärten, die quadratisch angelegt und etwas geräumiger sind. Der Baum kann das Haus optisch einrahmen und hoch hinauswachsen. Schmal ist der Tulpenbaum jedoch dank des aufrechten Wuchses. Besonders schön wirkt der Tulpenbaum in der Blütezeit. Zwischen Mai und Juni zieren gelbe Blüten den Baum.

Sonnige Standorte sind für den Tulpenbaum zu empfehlen. Der Baum eignet sich übrigens auch für Feuchtgebiete. Die Wurzeln stärken den Boden und machen diesen fester. Gleichwohl kann dieser auf trockenen Böden angepflanzt werden. Wichtig ist letztlich eine regelmäßige Düngung und Bewässerung des Baumes. Diese Pflegeschritte stellen ein gesundes Wachstum des Baumes sicher.

3. Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides ‚Nana‘)

Kugeltrompetenbaum im Freien.
Der Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides ‚Nana‘) mag es gerne feucht und sonnig.

Bäume wie der Kugeltrompetenbaum eignen sich für die Begrünung kleinster Vorgärten. Der kompakte Wuchs reicht maximal 600 Zentimeter in alle Richtungen. Der Kugeltrompetenbaum überdeckt Gartenbereiche wie ein Schirm und kann so stilvoll in Grünanlagen eingebettet werden. Die Bepflanzung kann sowohl in der Erde als auch in einem Topf erfolgen. Die Standortbedingungen sollten feuchte Bodenverhältnisse und sonnige Lichtverhältnisse aufweisen. Zudem sollte der Baum an einem windgeschützten Standort gepflanzt werden.

Besonders schön wirkt der Kugeltrompetenbaum auch im Herbst. Die Blätter verfärben sich in dieser Zeit in gelbe Farbtöne und sind ein echter Blickfang.

4. Birke (Betula)

Birke im Freien.
Die Birke (Betula) gilt als robust und pflegeleicht.

Birken sind schmale und aufrecht wachsende Bäume, die sich perfekt für die Begrünung von Vorgärten eignen. In unseren Breitengraden sind die Gemeinen Birken die am häufigsten vorkommende Sorte der Birken-Gewächse. Für besonders kleine Vorgärten empfehlen sich auch Zwergbirken.

Birken sind robuste Bäume, die im Winter jedoch etwas Schutz benötigen. Der Stamm sollte im Winter geschützt werden, um bei Frosttemperaturen keine Schäden davonzutragen. Ganzjährig sind Birken jedoch pflegeleicht und empfehlen sich für sonnige bis absonnige Standorte. Frische bis feuchte Bodenbedingungen bieten Optimalbedingungen.

5. Rotdorn (Crataegus laevigata)

Rotdorn im Freien.
Der Rotdorn (Crataegus laevigata) wächst kegelförmig.

Der kegelförmige Wuchs des Rotdorns kann Vorgärten schmücken und ein absolutes Highlight darstellen. Das gilt insbesondere für die Blütezeit. Die roten Einzelblüten zeigt der Rotdorn in den Monaten Mai bis Juni. Sie verleihen dem Vorgarten einen märchenhaften Touch. Der Hausbaum nimmt eine maximale Höhe von 800 Zentimetern an und ist somit sehr leicht zu schneiden. Auch die Pflege des Baumes ist einfach: Er ist winterhart und benötigt nährstoffreiche Bodenverhältnisse. Wasser aus der Leitung darf für diesen Baum gerne verwendet werden. Anders als die meisten Pflanzen mag der Rotdorn kalkhaltiges Wasser.

6. Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus ‚Fastigiata‘)

Säulen-Hainbuche im Freien.
Die Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus ‚Fastigiata‘) muss regelmäßig gewässert werden und fühlt sich an sandigen Böden wohl.

Die Säulen-Hainbuche findet in Gärten oftmals als Heckenbepflanzung Anwendung. Doch auch in Einzelstellung kann die Säulen-Hainbuche mit ihrem gradlinigen Wuchs eine gute Figur machen. Sowohl im natürlichen Wuchs als auch gärtnerisch in Szene gesetzt, kann der Wuchs der Säulen-Hainbuche imponieren. So ist sie vielfältig einsetzbar in verschiedensten Formen der Gartengestaltung.

Hainbuchen können über 2000 Zentimeter an Höhe erreichen. Ein regelmäßiger Rückschnitt oder eine Begrenzung des Wachstums durch eine Bepflanzung in einem Gefäß sind notwendig. Sandige Bodenverhältnisse, sonnige Lichtverhältnisse und eine regelmäßige Bewässerung fördern das Wachstum der Säulen-Hainbuche.

7. Maulbeere (Morus)

Maulbeere im Freien.
Die Maulbeere (Morus) wächst sowohl in die Breite als auch Höhe.

Die Maulbeere eignet sich als Bepflanzung für alle Gartenbesitzer, die im Vorgarten auch Nutzpflanzen anpflanzen möchten. Die süßen Früchte der Maulbeere erinnern an Brombeeren und schmecken in der Reifezeit Ende August besonders gut.

Maulbeeren Bäume wachsen sowohl in die Breite als auch Höhe. Bis zu vier Meter Durchmesser können sie erreichen. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist notwendig, um das Pflanzenwachstum einzudämmen. Sie verteilen sich andernfalls wie Unkraut und verdrängen andere Pflanzen im Vorgarten. Das Obstgeholz gilt als pflegeleicht und winterhart. Der Nährstoffbedarf ist moderat und eine Düngung des Bodens genügt einmal im Jahr. Der perfekte Zeitpunkt ist vor der Blütezeit und somit Anfang Juni.

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