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10 blühende Heckenpflanzen für bunte Hecken

Hecken umrahmen ein Grundstück, dienen als Sichtschutz und können im Garten ebenfalls Bereiche voneinander abtrennen. Sie sind somit ein wichtiges Gestaltungselement für den eigenen Garten und zugleich ein Element, welches die Privatsphäre schützt. Heckenpflanzen wirken umso schöner, wenn sie blühen und uns mit ihren schönen Farben entzücken. Zehn blühende Heckenpflanzen stellen wir Ihnen vor. 

1. Goldglöckchen (Forsythie intermedia)

Goldglöckchen im Freien.
Das Goldglöckchen (Forsythie intermedia) wächst pro Jahr rund 40 cm.

Goldglöckchen sind Heckenpflanzen, die einen aufrechten Wuchs aufweisen, dicht heranwachsen und bis zu 250 Zentimeter an Höhe gewinnen können. Dank ihrer Wuchseigenschaften fungieren Goldglöckchen auch wunderbar als Heckenpflanzen. Mit einem jährlichen Wachstum von rund 40 Zentimeter erhalten Gartenbesitzer schnell eine blickdichte Hecke, die Privatsphäre gewährleistet. Pflegeleicht und winterhart ist das Goldglöckchen obendrein. An einem sonnigen oder halbschattigen Standort gedeiht sie besonders prächtig.

In den Monat März bis April können sich Gartenbesitzer über gelbe Blumen erfreuen, welche die Hecke zieren. Schmetterlinge und Bienen sind ebenfalls Fan der Hecke und siedeln sich im Garten an.

2. Spiere (Spiraea)

Spiere  im Freien.
Die Spiere (Spiraea) kann pinke sowie weiße Blüten haben.

Die Spiere ist eine Heckenpflanze, die zu den Rosengewächsen zählt und in Form von Sträuchern dicht sowie kompakt heranwächst. Die Höhe der Spiere ist abhängig von der jeweiligen Sorte. Während einige Sorten bis zu zwei Meter hoch werden können, wachsen andere nur bis zu einer Maximalhöhe von 100 Zentimeter heran. Die Pflanzen haben ihre Blüte gemein, die sich in verschiedenen Farben herausbildet. Sowohl pinke als auch weiße Blüten kann die Spiere tragen. Im Herbst erhält die Blütenhecke eine schöne Herbstfärbung und im Winter verliert sie ihr Blattwerk.

3. Duftschneeball (Viburnum farreri)

Duftschneeball im Freien.
Der Duftschneeball (Viburnum farreri) zeigt seine Blüten in den Monaten März, April, Oktober und November.

Der Name des Duftschneeballs ist geprägt von dem angenehmen Duft, welchen die Blüten in der Blütezeit versprühen sowie dem runden, schneeballförmigen Wuchs des Strauches. Auch die Blüten selbst können mit ihren weißen oder rosaroten Farben an einen Schneeball erinnern. In den Monaten März und April sowie Oktober und November zeigt der Duftschneeball seine Blüten. Im Herbst gesellt sich zur Blütenbildung eine imposante Herbstfärbung der Heckenpflanzen.

Helle sowie absonnige Standorte sind für die Bepflanzung zu empfehlen. Weiterhin eignen sich sandig bis lehmige Bodenverhältnisse zur Anpflanzung. In natürlich belassenen Bauerngärten wirkt der Duftschneeball heimisch. 

4. Stauden-Hibiskus (Hibiscus moscheutos)

Stauden-Hibiskus im Freien.
Der Stauden-Hibiskus (Hibiscus moscheutos) wird auch Riesenhibiskus genannt.

Der Stauden-Hibiskus wird auch als Riesenhibiskus bezeichnet. Grund dafür ist die gigantische Blüte der Staude, die in den Monaten Juli bis Oktober die Heckenpflanzen in weißen, roten und rosa Farben ziert. Der Wuchs ist horstbildend, locker und buschig und bietet so beste Bedingungen für die Brut von Vögeln und gewährleistet auch für uns Menschen einen hohen Grad an Privatsphäre. Um auch im nächsten Jahr wieder die imposanten Blüten bewundern zu können, wird die Staude im Winter vollständig zurückgeschnitten.

5. Blasenstrauch (Colutea arborescens)

Blasenstrauch im Freien.
Die Früchte des Blasenstrauchs (Colutea arborescens) sind für Menschen giftig.

Aufrecht und buschig sind die Eigenschaften des Blasenstrauches, die eine Eignung als Heckenpflanze ermöglichen. Seinen Namen trägt der Blasenstrauch nicht etwa wegen seiner Blüte: Die Früchte des Ziergehölzes sind durch blasenförmige Hülsen geschützt, die sich in Beige- und Rottönen herausbilden. Essen sollten Sie die Früchte jedoch keinesfalls: Für uns Menschen sind diese giftig. In ihrer Größe überschreiten sie die Blätter stark und sind charakteristisch für den Strauch. Gelbe Blüten bildet der Blasenstrauch zudem zwischen Mai und August. In einem Steingarten kann der Blasenstrauch als Heckenbepflanzung wunderbar Bereiche voneinander abtrennen. Als Sichtschutzhecke ist sie jedoch eher ungeeignet.

6. Ranunkelstrauch (Kerria japonica)

Ranunkelstrauch im Freien.
Ranunkelstrauch (Kerria japonica) benötigt zum Gedeihen wenig Sonne.

Der Kleinstrauch dient als Beeteinfassung, Sichtschutzanlage oder Gartentrenner in schönen Bauern- oder Waldgärten. Selbst schattigste Orte sind für die Anpflanzung des Ranunkelstrauches geeignet. Viel wichtiger ist es, bei diesem Ausläufer auf ausreichend Platz zu achten, den dieser benötigt, um Wurzeln bilden zu können. Wer diesen nicht durch den gesamten Garten laufen lassen möchte, sollte eine Wurzelsperre einrichten. Der Ranunkelstrauch benötigt zum Gedeihen somit weder viel Sonne noch einen hohen Pflegeaufwand. Beschenken tut der Ranunkelstrauch Gartenbesitzer von April bis Juni und ab und an im September mit seinen schalenförmigen gelben Blütenkonstellationen, die sich über den gesamten Strauch ausweiten.

7. Feuerdorn (Pyracantha coccinea)

Feuerdorn im Freien.
Die Früchte des Feuerdorns (Pyracantha coccinea) sind für Menschen nicht giftig und können gegessen werden.

Der Feuerdorn ist ein Kleinstrauch, der das ganze Jahr über als Blicktrenner zwischen Gärten fungiert. Die immergrünen Blätter sorgen stets für Blickdichte, sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden: An den Ästen des Feuerdorns befinden sich Dornen, die zu Verletzungen führen könnten. Nach außen wirkt der Feuerdorn jedoch nahezu sanft: In unschuldigen Weißtönen erblühen von Mai bis Juni die Blüten in einer Schirmrispenform. Die roten Früchte des Steindorns dürfen übrigens gegessen werden, können jedoch auch als Futterquelle für Vögel hängen gelassen werden. Die Hecke kommt nämlich auch als Vogelschutzhecke zum Einsatz.

8. Edelflieder (Syringa vulgaris)

Edelflieder im Freien.
Der Edelflieder (Syringa vulgaris) kann bis zu 600 cm hoch werden.

Der Großstrauch des Edelflieders versprüht einen angenehmen Duft in der Blütezeit und bildet große violette Blüten in den Monaten Mai bis Juni heraus. So wie die Blüten auch wirkt der Strauch ausladend und lässt sich dank des aufrechten und dichten Wuchses auch als Heckenpflanze anwenden. Privatsphäre ist mit einer Gesamthöhe von 600 Zentimeter zu erreichen.

Einen hohen Pflegeaufwand bedarf der Edelflieder nicht. Die Heckenpflanze ist winterhart und benötigt nur selten einen Rückschnitt. Auf einen nährstoffreichen Boden und eine ausreichende Bewässerung in der Blütezeit sollte jedoch geachtet werden. Weiterhin sind helle Standorte zu bevorzugen.

9. Glanzmispel (Photinia)

Glanzmispel im Freien.
Die Glanzmispel (Photinia) zeigt ihre weißen Blüten von Mai bis Juni.

Die Glanzmispel zählt zur Gattung der Kleinsträucher und kann eine Gesamthöhe von 300 Zentimeter erreichen. Sowohl in Einzelstellung als auch als Heckenpflanze kann die Glanzmispel Anwendung finden. Weiße Blüten zieren die Glanzmispel von Mai bis Juni. Sie bilden sich rispenförmig heraus und wachsen über die Blätter hinweg. So färben sie den gesamten Strauch in weiße Farben. Manch eine Glanzmispel bringt auch rote Blüten heraus. Sie tauchen die Glanzmispel in Farben, die einem Feuermeer gleichen. Die immergrünen Blätter sorgen weiterhin für einen blickdichten Wuchs.

Sonnige Standorte mit lehmigen Bodenverhältnissen sind optimal für die Glanzmispel. Der Wuchs bettet sich harmonisch in jede Gartengestaltung ein.

10. Liebliche Weigelie (Weigela Florida)

Liebliche Weigelie im Freien.
Die Liebliche Weigelie (Weigela Florida) kann bis zu 350 cm in die Breite wachsen.

Die Weigelie ist mit ihren dichten Blüten ein besonderes Kunstwerk. Als Heckenbepflanzung kommen die zahlreichen Blüten besonders ausdrucksstark zur Geltung. Die Blüten erblühen sowohl in weißen als auch rosafarbenen Tönen und das in den Monaten Mai bis Juni. Die Einzelblüten bilden sich nebeneinander und tauchen so die Liebliche Weigelie in romantische Farben. In Blumen-, Rosen- und Bauerngärten wirkt die Liebliche Weigelie geradezu verzaubern. Sonnige bis halbschattige Standorte bieten gute Bedingungen für ein gesundes Wachstum. So kann die Liebliche Weigelie bis zu 300 Zentimeter an Höhe gewinnen. Der kompakte Wuchs kann jedoch auch bis zu 350 Zentimeter in die Breite auslaufen. Die Seiten sollten daher regelmäßig zurückgeschnitten werden, um nicht zu viel Platz im Garten einzunehmen.

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